| | Verfasser: Oberfranke | Zeit:
22.02.2012 21:57:36
|
Hallo zusammen, wir leben in einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus und machen dieses Jahr die energetische Haussanierung (KFW-Darlehen, Energieberater). Darin enthalten ist auch die Optimierung der Heizung. Nach dem Bericht vom Energieberater erreichen wir das Effizienzhaus 100. Zur Heizung: Bisher eine Viessmann Ölheizung (Bj. 1992) kombiniert mit einer Stückholzheizung (Windhager FKU), kein Pufferspeicher vorhanden. Empfehlung1: Luft-Wärmepumpe+Pufferspeicher+Stückholzheizung wie bisher Empfehlung2: das gleiche wie 1 + Solarthermie Empfehlung3: neue Ölbrennwertheizung+Pufferspeicher+Stückholzheizung wie bisher Meine Frage: Bringt eine Luft-Wärmepumpe kombiniert mit einer Stückholzheizung die erforderliche Wärme? Wir haben keine Flächenheizung, sondern 08/15-Heizkörper. Unsere Heizung ist im Anbau untergebracht, und das Fachwerkhaus ist 21 Meter lang, quasi sehr lange Förderstrecken (siehe Bild) Was wäre in meinem Fall besser? Hat der Energieberater, das nur deshalb genommen, damit wir das Effizienzhaus erreichen?!? Ein Bekannter war heute zu Besuch und hat gemeint, mache einfach einen großen Pufferspeicher rein und 7m² Solar aufs Dach vom Anbau (optimale Südausrichtung). Die Ölheizung lässt du einfach "blind" stehen. Umstellung auf Gas ist bei uns nicht möglich, hätte schon an ein kleines BHKW gedacht. |
Verfasser: sukram | Zeit:
22.02.2012 22:10:44
|
3.) ist ja wohl absolut daneben- der Liter kostet demnächst 1€ mit angesagten 15% p.a. Preissteigerung bei Rohöl.
Luft-Wärmepumperei ist zumindest grenzwertig- ich nehme an, es ist eine mäßige Innendämung vorgeschlagen mit Vergrößerung der Heizkörper? Trotzdem dürften die erreichbaren Sytemtemperaturen recht hoch sein- eine Wärmepumpe funktioniert am effizientesten mit Flächenheizungen.
Ich schlage vor: Scheitholz(vergaser?)+ autom. Pelletkessel an Puffer, von mir aus in bivalenter Ausführung mit Solargedöns.
Soll der Holzer ersetzt werden, ein Scheitholz/Pelletkombi.
Sauberer EB, das :-(
|
Verfasser: Oberfranke | Zeit:
22.02.2012 22:21:10
|
Okay, geb Dir Recht, mit dem steigenden Ölpreis. Eine Scheitholz/Pelletkombi + Solar wäre auch eine Option (Platz für Pellets hätten wir mehr als genug!) + Holz aus dem eigenen Wald. (alter Holzer 20 Jahre alt)
Danke für die Idee!
weitere Infos: Innendämmung ja mind 10cm (wahrscheinlich Calciumsilikatplatten, zuerst vom EB vorgeschlagen: MiWo-Dämmung+Dampfbremse - bin ich überhaupt nicht zufrieden), neue Fenster (3-fach-Verglasung), Dach kpl. Programm - Zwischensparren + Aufdachsparrendämmung, kontr. WR-Lüftung mit WRG; Heizkörper wie bisher
|
Verfasser: Heizer2000 | Zeit:
22.02.2012 22:22:00
|
Servus Oberfranke,
woher bist du denn genau, bin auch aus Oberfranken.
Meine empfehlung wäre auch Stückholz - Pelletkombi.
Pellets: -günstiger wie Öl -Lagerraum für Öl kann leicht für Pellets umgebaut werden -Ähnlich automatisch wie Öl -Die Asche wirst du selbst entsorgen können wenn du sowieso schon Erfahrung im Holz heizen hast.
Stückholz: -Sowieso gut -Hast du auch schon (Wie alt ist der alte Kessel?)
Stell nen großen Pufferspeicher hin und gut ist.
Normal bin ich immer für Wärmepumpe, aber wenn es ein historisches Haus ist das optisch nicht verändert werden soll und auch keine Flächenheizungen vorhanden sind nehm lieber Pellets.
Grüße aus dem Landkreis Bayreuth ;)
|
Verfasser: Heizer2000 | Zeit:
22.02.2012 22:24:45
|
So nochmal
also Holzkessel ist auch schon alt genug zum tauschen.
Nehm also ne Pellet-Stückholzkombi.
Brauchwasserbereitung im Sommer entweder über Solar oder Klima mit Wärmerückgewinnung.
Aber pass mir auf mit Innendämmung, da wenn was schief läuft machst du dir das Haus kaputt. Wie waren die Worte vom Prof. W. "Dämmung kört außen auf die Wand" :D
|
Verfasser: Oberfranke | Zeit:
22.02.2012 22:34:23
|
Servus Heizer, Gruß nach Bayreuth aus dem Landkreis Coburg! Hier nochmal ein Bild von unserer 20 Jahre alten Heizung: Zur Dämmung: Da hast Du Recht, aber das denkmalgeschützte Fachwerkhaus darf nur innen gedämmt werden.
|
Verfasser: Heizer2000 | Zeit:
22.02.2012 22:34:37
|
Schau mal hier der ETA Twin
http://www.eta.co.at/259.0.html
Mit ETA scheinen alle sehr zufrieden zu sein. Fröhling ist bestimmt auch gut, wird wie bei uns im Wärmepumpenland Oberfranken mit Dimplex und Alpha sein.
Hast du schon einen Heizungsbauer im Blick? Oder kann ich dir jemanden empfehlen bzw. Rat geben. Habe im Raum Bayreuth - Kulmbach mit fast allen Erfahrung.
|
Verfasser: Cuncan | Zeit:
22.02.2012 22:35:33
|
Hallo, ich rate von Öl ab und würde an deiner Stelle eine Pelletheizung einbauen.
Gruß, Thomas
PS:Schönes Haus!
|
Verfasser: Heizer2000 | Zeit:
22.02.2012 22:39:35
|
Na sehe schon, klarer Fall für den Twin würde ich mal behaupten. Müsste doch perfekt passen.
Glaub ne klarere Entscheidung dürfts im Forum selten geben ;)
Musst du dir eigentlich nur noch Gedanken übers Puffer-Brauchwassermanagement machen.
|
Verfasser: Oberfranke | Zeit:
22.02.2012 22:43:07
|
Hey Bayreuther, dann empfehle doch mal, ein Angebotsvergleich ist es immer wert!
@Cuncan: Dankeschön :)
|
Verfasser: Oberfranke | Zeit:
22.02.2012 22:44:52
|
An ALLE: Also Luft-Wärmepumpe definitiv gestorben - Schwachsinn??
|
Verfasser: Heizer2000 | Zeit:
22.02.2012 22:53:40
|
Nein bitte net als Schwachsinn bezeichnen. In deinem Fall eben nicht die glücklichste Entscheidung. Würde das Haus komplett umgebaut inklusive FBH dann schon.
Wie gesagt, die Wärmepumentechnik nicht gleich vergessen. Würde sie noch in Konkurrenz zu Solarer Brauchwasserbereitung sehen. Entweder eine Einfache Brauchwasser WP.
Oder du holst dir noch einen Kälteanlagenbauer mit ins Boot. Heuberger aus BT z.B. und lässt den eine Klima mit Wärmerückgewinnung für den Sommer einbauen. Muss natürlich mit dem Rest des Systems gut kombiniert sein.
Wenn du dir ein Angebot von der Firma Bechert machen lässt kannst ja mal schöne Grüße vom "Dimplex" so nennen se mich weil ich mal dort gearbeitet hab, dalassen.
Wie gesagt, die beste Hydraulik für deinen Fall wäre eben zu klären. Da mache ich mir aber heute keine Gedanken mehr drüber.
|
Verfasser: Heizer2000 | Zeit:
22.02.2012 22:55:55
|
Noch ne Frage,
Einrohr oder Zweirohrheizung? Wenn zweirohr ---> Hydraulisch abgeglichen?
|
Verfasser: Cuncan | Zeit:
22.02.2012 23:07:13
|
Zitat von Oberfranke  An ALLE: Also Luft-Wärmepumpe definitiv gestorben - Schwachsinn?? Und mit der Innendämmung lass dich mal von RoBim beraten. Machs lieber nicht über hier Forum und so...und einen neuen Faden(es sei denn du kannst unterscheiden wer Inetwissen nachplappert und wer Wissen und eigene Erfahrung hat), da reden wieder so viele rein die eh keine Ahnung haben---am Ende biste dann völlig kirre und hast null Mumm mehr da zu dämmen. RoBim hat da Wissen und Erfahrung, meine Erfahrung (habe ähnliches Haus wie du, nur ein wenig kürzer aber dafür noch einen Stock drauf)Innendämmung beschränkt sich auf gerade mal 7 Jahre Verbau. Meine war ganz easy, kostete nahezu nix und ich hoffe das Haus macht es auch damit wieder paar hundert Jahre.Bislang sieht das toll aus. :-) Fachwerk ist was Geiles...wenns Holz gut ist! Gruß, Thomas der Thomas, welcher nur mit Dachlatten und Styropor dazwischen dämmte und wieder Dachlatten (Konterlattung) und Styropor dazwischen dämmte.Gipsplatten drauf, fertig.Heizkosten-vertretbar!
|
Verfasser: sukram | Zeit:
22.02.2012 23:20:53
|
Wie die anderen schon sagten- aufpassen mit der Innendämmerei. Hat schon mancher sein Fachwerk kaputtsaniert...
Irgendwo gibt's ein Spezialforum für's Fachwerkhaus sanieren- war das da?
http://www.fachwerkhaus.de/
|
Verfasser: Cuncan | Zeit:
22.02.2012 23:56:31
|
@ Oberfranke
Ich korrigiere.
RoBIM
Er weiß, wie der Hase läuft.
...und hier nochmal mein Aufbau.
Alle Innenwände gerade verputzt,5-8 Monate austrocknen lassen. Alle Bäder (8Stck.) wurden direkt darauf gefliest, blieben quasi "ungedämmt" (Fachwerk ist eh gut gedämmt im Vergleich zu so manchem gemauerten Haus)
. Die anderen Räume wurden so gedämmt:
Dachlatten (2.5 stark) alle 40 cm vertikal, dazwischen 2 cm Styropor eingepasst. Darauf Dachlatten alle 40 cm horizontal, hier erfolgte auch exakte Ausrichtung, dazwischen 2 cm Styropor. Styropor auch hier immer mit Cutter sauber an den Latten angelegt reingeschnitten, Tendenz "press". Davor Gipsplatten, 2 x abspachteln, Rauhfaser, 2 x Anstrich.
Dachlatten 3000 Meter vom Zimmermeister(der das bei sich im Fachwerk vor 25 Jahren genau so gemacht hat) gekauft, Styropor vom Praktiker in 20% Aktion, gut 10x Audi A4 samt Anhänger voll und dann gings los...
Hab Gaszentralheizung und normale Heizkörper, ausser in Bädern, da immer Designheizkörper. Möchte im Fachwerk auch gegen nichts anderes die Gasheizung tauschen müssen. Wenn du kein Gas liegen hast, mach Pellet!
Gruß, Thomas PS: In dem von Sukram erwähnten Fachwerkforum habe ich mich auch oft und lange herumgetrieben. Da gehen die Meinungen auch auseinander und dazu gibt es dort nur ganz wenige welche ihren Altbau selbst sanierten. Viele ließen Fachfirmen ran und da fielen Summen....unglaublich.Also auch viel Theorie und Berechnung und Messung und Gutachten und Gegengutachten und Protokoll und Enegieberater 1-2-.3..und und...Kosten für Sanierung, da wirds einem schwindelig. Für dein Haus und eine Kernsanierung fällt da bei so manchem die halbe Millionen. Mir war das alles zu komplex. Ich verließ mich dann in aller mir bewusst werdenden Konsequenz auf mich und mein Gefühl und dazu auf einen Zimmermeister, seinen Rat und sein Haus. Nun kuck ich hier und da mal nach...und siehe da...es sieht immer noch aus wie einst 2004/2005. Aber was sind schon 7 Jahre, hundert solls halten...
|
Verfasser: Oberfranke | Zeit:
23.02.2012 07:57:49
|
Also dann Danke schon mal für Eure Beiträge.
Ist ja wesentlich besser, wenn man vorher schon Fehler korrigiert, anstatt eine Fehlinvestition tätigt! :)
|
Verfasser: Joerg Lorenz | Zeit:
23.02.2012 11:06:37
|
Zitat von Oberfranke  Also dann Danke schon mal für Eure Beiträge.
Ist ja wesentlich besser, wenn man vorher schon Fehler korrigiert, anstatt eine Fehlinvestition tätigt! :) Hallo Oberfranke Bin selber Wärmepumper mit Solar und eigentlich kein Freund von Holzheizungen. In Deinem Fall mit einem historischen Haus und Deinen Vorgaben würde ich mich meinen Vorpostern aber vollumfänglich anschliessen: 1. Oel ist ein absolutes Nogo 2. WP, gleich welches System, passt wohl ohne (sehr teure) komplette Umstellung auf FBH und eine Innendämmung eher nicht. 3. Solar in Deinem Fall nur, wenn es auf dem Nebengebäude installiert werden kann/muss. Wegen der hohen Systemtemperaturen würde ich da auch nur für WW ohne Heizunterstützung plädieren. 4. Ein Pelleter-Holz-Kombi passt wahrscheinlich am besten. Gruss, Jörg
|
Verfasser: ansgar77 | Zeit:
23.02.2012 13:55:13
|
Hallo an alle, habe leider die Beiträge nur flüchtig gelesen.
Ist es richtig, das das Dach für die Solaranlage mit Internit belegt ist. Hier könnten noch Schwierigkeiten entstehn bezüglich Montage.
Gruß Ansgar
|
Verfasser: Motzi1968 | Zeit:
23.02.2012 14:38:59
|
Hallo,
wir (Kunde, Energieberater, ich) haben bereits einige Häuser zu KfW- Effizenzhäuser saniert.
Es sind immer 70er (EnEV 2007) oder 85 (EnEV 2009) rausgekommen. Allerdings immer mit Außendämmung und Pelletanlage, da eine WP mit Tiefenbohrung die Kosten sprengen würde und eine LW-WP schlechter im COP (WW-Erzeugung und normale HK) wäre.
Die dann notwendige th. Solaranlage ist dann immer mit 10-20 m² und Heizungsunterstützung installiert worden.
Läuft alles fantastisch. Beispiel ZFH ca. 180 m² Wfl. 5 Personen, ca. 2- 2,5 to. Pellets = 650 € Heizkosten/jahr.
Zu den KfW- Darlehen:
Nimm nicht die Darlehen, sondern die Zuschüsse. Programm 430 und 431. Banken können nur Kredit Programm 152/153. Sind halt Banken. Die Marktzinsen sind zur Zeit so günstig, dass Du frei finanziert auch sehr günstig an Geld kommst. Sondertilgen kannst Du das Geld ja immer noch. Wenn Du kannst mach 20 Jahre Zinsfestschreibung(macht die KfW nicht), dann fliegt Dir die Finanzierung 2022 nicht um die Ohren wenn bis dahin die Inflation die Zinsen wieder auf "Normalniveau" gebracht hat.
Noch ein Vorteil: Es wäre nicht das erste mal (habe ich bereits bei anderen Sanierungen gesehen), dass irgendjemand einen Fehler macht und etwas falsch berechnet oder verbbaut. Wenn ein verbautes Dämmteil auch nur 2 cm dünner ist oder die falsche WLG hat, zieht Dir die KfW das Darlehen unterm A... wieder weg und Du musst zittern, dass finanzierende Bank das KfW- Darlehen in ein eigenes umwandelt. Ich kenne einige Banken, die machen das nicht. Dann musst Du das Geld teuer wo anders auftreiben oder in bar bringen. Also. KfW-Zuschuss 430/431!
Ich kann mich an einen Fall aus 2010 erinnern, da hat der "Sanierungsherr" über 18.500 € Netto Fördergelder bekommen. KfW, Bafa und Regionale Stadtförderung. Umgerechnet war das das Volumen eines großen Gewerkes. Davon gibts ja nur drei bzw. vier: - Dach (wenn nicht die oberste Geschossdecke gedämmt werden kann) - Fassade - Fenster, Türen - Heizungsanlage
Grüße Motzi1968
|
Verfasser: Motzi1968 | Zeit:
23.02.2012 14:41:17
|
Noch was vergessen:
WP oder Pellts sind bei einer KfW- Effizienzsanierung "fast" Pflicht, sonst kann der Energieberater das Haus nicht sinnvoll rechnen.
|
Verfasser: tom0001 | Zeit:
23.02.2012 15:38:15
|
Rechnet da auch jemand die Wirtschaftlichkeit aus?
Das beim TE eine Pelletsheizung auf Dauer wirtschaftlicher ist als Öl steht wahrscheinlich ausser Frage.
Aber wenn eine Pelletsheizung installiert werden soll damit das Projekt "KfW" fähig wird, müsste man mir das sehr gut begründen können.
|
Verfasser: Heizer2000 | Zeit:
23.02.2012 17:40:08
|
Soo ich bins noch mal,
habe gestern ganz überlesen dass kontrollierte Wohnraumlüftung mit am Start ist. Also hat sich das mit der Brauchwasserbereitung auch noch von quasie selbst beantwortet. Streich Solar und nehm ein Lüftungsgerät mit Wärmepumpenfunktion zur Brauchwasserbereitung. Zack fertig. Der Rest wie schon gesagt, Stückholz-Pellet Twin.
Sind doch traumhaft deine Rahmenbedingungen, da gibts nicht viel zu philosoviern oder überlegen. Es ist an sich klar was da rein gehört. Müssen die Experten doch nur noch ausrechnen welche Gerätegrößen sie brauchen.
Grüße
PS: Sag bescheid wennste fertig bist dann komm ich mal aufm Bier zu euch in Heizraum :D
|
Verfasser: Oberfranke | Zeit:
23.02.2012 21:58:09
|
@ansgar77: der Anbau und auch das Wohnhaus bekommen neue Dachziegeln verpasst. Solarmontage somit problemlos integrierbar.
@Motzi1968: Aussendämmung nicht möglich (Denkmalschutz, Fachwerkhaus, sowas packt man nicht ein), Zu spät, KfW-Darlehen schon beantragt und bewilligt.
@Cuncan: Innendämmung wird wahrscheinlich: Lehm und Schilff. Naturprodukt nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab. Wird das gesündeste fürs Fachwerk sein. Kostet weniger als die Hälfte wie Calciumsilikatplatten.
@tom0001: Weg vom Öl ist unser oberstes Ziel $$$!! Holzvergaserkessel + Solar wird wahrscheinlich nicht ganz ausreichen, da muss immer jemand schüren. Günstige Alternative kommt wirklich nur Pellets in Frage, zum einen haben wir kein Gas, zum anderen: Platz haben wir mehr als genug...
@heizer2000: kontrollierte Wohnraumlüftung mit WRG (keine zentrale Einheit, es werden einzelne Komponenten); doch Solar
Weiß noch nicht ob ein Kombikessel die beste Lösung ist. Entweder ist es ein TOP-Pelletbrenner oder ein TOP-Stückholzbrenner. Werde ich mal im Forum suchen, bzw. Kunden die ein solches Gerät bedienen aufsuchen. Vielleicht besser: 2-Komponenten-Lösung neuer Holzvergaserkessel + Pelletheizung
Vielen Dank für Euer Input :)
|
Verfasser: Cuncan | Zeit:
23.02.2012 22:34:06
|
Lehm und Schilf hört sich sehr gut an, viel Erfolg!
Ich lese gerade, dass du neu eindecken lässt.
Welchen Ziegel legt ihr drauf?
Gruß, Thomas
PS: Aufs Wohnhaus käme mir weder PV noch Solar. Viel zu schönes Haus! Aber du hast ja daneben ein nahezu optimales Gebäude dafür. Da grundsätzlich immer PV dem Solar vorziehen....da kommt wenigstens noch was bei rum.
|
Verfasser: Oberfranke | Zeit:
23.02.2012 22:54:04
|
welche Ziegel? Wissen wir noch gar nicht. Was schlägst Du vor??
|
Verfasser: Heizer2000 | Zeit:
23.02.2012 23:20:28
|
Servus,
hm also dezentrale Lüftung, naja gut also dann doch Solare Brauchwasserbereitung.
Kessel:
http://www.eta.co.at/259.0.html http://www.froeling.com/de/produkte/pellets/sp-dual.html
Der Fröhling brennt mit dem Pelletbrenner aufs Holz falls welches eingeschlichtet ist und kann es somit automatisch entzünden.
Der ETA wird eben immer hochgelobt, brennt aber direkt in die Brennkammer. Hat den patentierten Drehrost.
Beide Flanschen aber einfach ihre ausgereiften Pelleter an den Stückholzkessel und lassen es über eine Regelung laufen.
Lass dir einfach mal beides zeigen und schau was dir besser gefällt. Würde schon lieber ne Kombi anstatt zwei Systemen nehmen, denen muss man dann wieder verständlich machen was sie tun sollen. Die Kombi weis das schon im Vorraus.
|
Verfasser: Cuncan | Zeit:
23.02.2012 23:42:52
|
Zitat von Oberfranke  welche Ziegel? Wissen wir noch gar nicht. Was schlägst Du vor?? Das ist alles Geschmacksache aber was labern die vom Amt? Die labern doch so gerne mit, wenns um so was geht. Deshalb habe ich mit dem Denkmalschutz keinen Aufriss gemacht. Keine Förderung gewollt, dann aber auch nicht groß gefragt, sondern gemacht. Heikel, wenn die Kerle dich erstmal ausgekuckt haben. Der hier sieht absolut spitze aus und den würde ich heute überall drauflegen. Da muss aber der Dachstuhl oder dann die Lattung tiptop nachgearbeitet sein, der Bieber in Dunkel "verzeiht dir nix". Oder alternativ von Erlus der E58 (der gängigste Ergoldsbacher). Den hier habe ich auf meinem EFH liegen und auf dem Fachwerkhaus liegen stinknormale Frankfurter Pfannen in braun. Diese Dachsteine (Beton) auf dem Fachwerkhaus finde ich aber nicht wirklich schön, aber sie waren unschlagbar günstig. Gruß, Thomas
|
Verfasser: Cuncan | Zeit:
24.02.2012 00:03:56
|
Füge an. Von den Frankfurter Pfannen braucht man eben nur 10 Stck/m², zudem kannst du-da kein Falzziegel- schieben im Lattmaß und vor allem kostete mich einer in 2005 nur 62 Cent. Macht den m² zu 6.20 Euro. Kannst jabei Gefallen mal den Bieber da oben auf den m² anfragen! Ich sach dazu nix genaues vorher, das sind optisch, aber auch finanziell Welten! Gruß, Thomas
|