| | Verfasser: Holzauto | Zeit:
21.02.2012 11:33:33
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Hallo zusammen,
ich würde gerne eine zusätzliche Dämmung innen anbringen.
Wandaufbau von aussen nach innen: Kunstharzputz 6cm Styropor Spanplatte 12cm Mineralwolle Dampfsperre Spanplatte Rigips Tapete
Kann ich da jetzt von innen noch Dämmung anbringen wie z.B. Rigips mit Styropor/ Weichfaserplatten oder Kalzium Silikat Platten oder bekomme ich da ein Feuchteproblem ?
Danke ! Rainer
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Verfasser: DidiDerDödel | Zeit:
21.02.2012 11:58:11
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Von Rockwool gab's mal eine Empfehlung für Untersparrendämmung: 20% Innen, 80% Außen.
Bedeutet bei dir: 12 + 6 cm - 80%, 4,5 cm - 20%
4 - 5 cm Innendämmung sollten ohne Probleme möglich sein. (Bei gleicher WLG).
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Verfasser: leontine | Zeit:
21.02.2012 22:00:02
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hier kannst Du berechnen, ob es unkritisch ist! U-Wert Rechnerich habe es mal für den von Dir beschriebenen Wandaufbau (so wie es im Moment ist) berechnet: ACHTUNG Reihenfolge ist zuerst Innenschicht eingeben. folgende Auswertung bezüglich Wasser: Bei dieser Konstruktion entsteht Tauwasser in den Schichten 5 - 6. Die Tauwasserzone liegt im Bereich 15.6 cm - 20.5 cm von der Innenseite aus gerechnet. Während einer Tauperiode von 60 Tagen fallen dort 0.011 kg Tauwasser pro Quadratmeter an. Im Sommer verdunsten (davon) bis zu 0.161 kg/m2 (Verdunstung über 90 Tage bei 12°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70% - innen wie außen). Demnach kann die Konstruktion in der warmen Jahreszeit wieder austrocknen. Das anfallende Tauwasser kann trotzdem schädlich sein, wenn feuchtigkeitsempfindliche Baustoffe (z.B. Holz) zu stark beeinträchtigt werden. Es kann 14 mal soviel Wasser verdunsten, wie eingebracht wird. Mit der zusätzlichen Schicht innen (6cm Styropor) gibt es folgendes Ergebnis: Bei dieser Konstruktion entsteht Tauwasser in den Schichten 6 - 7. Die Tauwasserzone liegt im Bereich 22.4 cm - 26.6 cm von der Innenseite aus gerechnet. Während einer Tauperiode von 60 Tagen fallen dort 0.030 kg Tauwasser pro Quadratmeter an. Im Sommer verdunsten (davon) bis zu 0.146 kg/m2 (Verdunstung über 90 Tage bei 12°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70% - innen wie außen). Demnach kann die Konstruktion in der warmen Jahreszeit wieder austrocknen. Das anfallende Tauwasser kann trotzdem schädlich sein, wenn feuchtigkeitsempfindliche Baustoffe (z.B. Holz) zu stark beeinträchtigt werden. Es gibt mehr Tauwasserausfall (war auch zu erwarten, allerdings verschiebt sich das Tauwasser weiter hin zum Styropor, was es aus meiner Sicht unkritischer macht!! Also ich würde es empfehlen, es kann (noch) 5 mal soviel Wasser aus Deiner Konstruktion verdunsten, wie eingebracht wird. Mit 5 cm liegt der Tauwasserausfall komplett in der Spanplatte, das würde ich nicht empfehlen, mit 6-7 cm fast komplett im äusseren Styropor. Hoffe Dir geholfen zu haben! (Rechne nochmal selber, ich habe für Spanplattendicke jeweils 2 cm angenommen) Viele Grüsse Leo
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 09:26:15
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Super, vielen Dank !
das ist ganz schön viel zum einlesen :-)
Ich hab das ganze mal für unsere schrägen Wohnräume versucht zu rechnen, habe aber keine Möglichkeit gefunden den Luftraum zwischen Holzdecke und Dampfbremse (die Lattung) einzugeben. Spielt die eine Rolle, ist doch sowieso im beheizten Raum ?
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 11:11:01
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Hallo Rainer, ich weiss, nicht ob Du den Hinweiss bei Bastelitis auf die Weiterentwicklung "U-wert.net" gesehen hast? Da kannst Du unter Verschiedenes "ruhende Luftschicht" auswählen. Ob das bei Bastelitis geht, habe ich nicht nachgesehen. Allerdings dürfte der Luftraum über einer Holzdecke nicht wirklich ruhen und wohl keine Rolle spielen, da er in Verbindung mit der Raumluft ist. Grundsätzlich stellt sich die Frage ob sich bei Deinem schon recht ordentlichen U-Wert der Wand, ca. 0,22, der Aufwand lohnt? u-wert.net, wandGruss winni
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
22.02.2012 11:25:05
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Zitat von winni 2  Grundsätzlich stellt sich die Frage ob sich bei Deinem schon recht ordentlichen U-Wert der Wand, ca. 0,22, der Aufwand lohnt? Mit Sicherheit nicht. Aufwand und Nutzen sprechen ganz eindeutig dagegen. Eine Behaglichkeitssteigerung ist auch nicht zu erwarten. Gruss Frank F.
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 11:40:40
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Hallo winni,
danke für die Info !
habe auch bemerkt dass der Wandaufbau recht gut ist.
Nun nehme ich mir die Schräge vor, deshalb die Frage nach dem Luftraum, aber auch da ist der Aufwand von innen zu dämmen aufgrund fehlender Styropordämmung aussen nicht wirklich lohnenswert. Das wird nicht wirklich besser.
Nun interessiert mich noch die unbeheizte und ungedämmte Bühne welche gemäß u-wert.net definitiv Tauwasser bilden lässt, was ich bestätigen kann.....
Vielleicht könnt ihr mir da auch weiterhelfen: Die aktuelle Dämmung der Schräge ist im Wohnbereich mit 120mm Glas- oder Mineralwolle und eben Dampfbremsfolie. Das zieht sich über den Bühnenboden hinweg, also genauso gedämmt. D.h. dass meine Fusspfetten im Kaltbereich liegen, die Bühne selbst ist wie bereits erwähnt ungedämmt (die Dämmung hört dort quasi auf) und nur mit einer Unterspannbahn versehen. Wenn ich jetzt die Bühnenschrägen mit Mineralwolle und Dampfbremsfolie zumache bleiben ja meine Fusspfetten im Kaltbereich und wenn ich die Anschlüsse ordentlich mache dürfte das doch i.O. sein ??
Nun zu meiner zweiten Frage bzgl. Fusspfetten, wie erwähnt verläuft die Dampfbremsfolie für das komplette Obergeschoss unterhalb der Fusspfetten, allerdings und jetzt wird´s schwierig zu erklären befindet sich auf der Aussenseite der Pfetten (also zu den Dachziegeln hin) noch eine weitere Folie deren Herkunft ich mir nicht erklären kann....der Haushersteller hat kurz nach Fertigstellung leider Insolvenz angemeldet aber vllt. weiß jemand wo diese herkommt. Ich kann zwischen den Sparren eben nicht erkennen oder fühlen ob diese Anschluss an der anderen Folie hat. Ursprünglich war diese lose und wir hatten zwei Jahre nach Einzug feuchte Dachbalken, daraufhin habe ich diese Folie mühevoll um die Sparren geklebt, allerdings wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht dass sich die eigentliche Folie unterhalb der Pfetten befindet.
Infos hierzu wären toll !!
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 11:42:25
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sorry, wollte niemanden benachteiligen - mein Beitrag hat sich überschnitten...
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Verfasser: leontine | Zeit:
22.02.2012 11:50:21
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aussenliegende Folien sind in der Regel Wasserdampfdurchlässig
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 11:53:23
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Mir erschliesst sich nur nicht was diese Folie für einen Sinn hat und vor allem wo sie konkret verlegt ist, es macht doch keinen Sinn die Fusspfette z.b. von unten mit einer losen Folie zu versehen ? Wenn dann oben, bevor die Sparren gesetzt werden als Anschlussstück.
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 13:40:09
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@ Holzauto
"Nun nehme ich mir die Schräge vor, deshalb die Frage nach dem Luftraum, aber auch da ist der Aufwand von innen zu dämmen aufgrund fehlender Styropordämmung aussen nicht wirklich lohnenswert. Das wird nicht wirklich besser."
Verstehe ich nicht, gerade wegen der fehlenden Styropordämmung wäre hier eine zusätzliche Innendämmung sinnvoller. Dann hättest Du auch die Dachsparren überdämmt.
"Nun interessiert mich noch die unbeheizte und ungedämmte Bühne welche gemäß u-wert.net definitiv Tauwasser bilden lässt, was ich bestätigen kann....."
Was ist eine "Bühne"? Spitzboden? Wo bildet sich da Tauwasser?
"Vielleicht könnt ihr mir da auch weiterhelfen: Die aktuelle Dämmung der Schräge ist im Wohnbereich mit 120mm Glas- oder Mineralwolle und eben Dampfbremsfolie. Das zieht sich über den Bühnenboden hinweg, also genauso gedämmt. D.h. dass meine Fusspfetten im Kaltbereich liegen, die Bühne selbst ist wie bereits erwähnt ungedämmt (die Dämmung hört dort quasi auf) und nur mit einer Unterspannbahn versehen. Wenn ich jetzt die Bühnenschrägen mit Mineralwolle und Dampfbremsfolie zumache bleiben ja meine Fusspfetten im Kaltbereich und wenn ich die Anschlüsse ordentlich mache dürfte das doch i.O. sein ??"
Das ist in Ordnung.
"Nun zu meiner zweiten Frage bzgl. Fusspfetten, wie erwähnt verläuft die Dampfbremsfolie für das komplette Obergeschoss unterhalb der Fusspfetten, allerdings und jetzt wird´s schwierig zu erklären befindet sich auf der Aussenseite der Pfetten (also zu den Dachziegeln hin) noch eine weitere Folie deren Herkunft ich mir nicht erklären kann....der Haushersteller hat kurz nach Fertigstellung leider Insolvenz angemeldet aber vllt. weiß jemand wo diese herkommt. Ich kann zwischen den Sparren eben nicht erkennen oder fühlen ob diese Anschluss an der anderen Folie hat. Ursprünglich war diese lose und wir hatten zwei Jahre nach Einzug feuchte Dachbalken, daraufhin habe ich diese Folie mühevoll um die Sparren geklebt, allerdings wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht dass sich die eigentliche Folie unterhalb der Pfetten befindet."
Da fällt mir auch nicht viel zu ein. Vielleicht war das eine Folie, die das Wandelement bis zur Fertigstellung des Daches geschützt hat und nicht entfernt wurde?
Grüsse
winni
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 13:55:14
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"Nun nehme ich mir die Schräge vor, deshalb die Frage nach dem Luftraum, aber auch da ist der Aufwand von innen zu dämmen aufgrund fehlender Styropordämmung aussen nicht wirklich lohnenswert. Das wird nicht wirklich besser."
Verstehe ich nicht, gerade wegen der fehlenden Styropordämmung wäre hier eine zusätzliche Innendämmung sinnvoller. Dann hättest Du auch die Dachsparren überdämmt.
"Richtig sinnvoll erscheint mir hier nur eine zusätzliche Dämmung mit Rigitherm o.ä. um eine Temperatur von 2° weniger im Sommer zu erreichen (gemäß u-wert.net). Noch dazu handelt es sich in diesem Fall um ein Nordzimmer und alle anderen Türen sind in diesem Kinderstockwerk sowieso immer offen. Das macht nur Sinn wenn alle Decken/Schrägen gedämmt werden."
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"Nun interessiert mich noch die unbeheizte und ungedämmte Bühne welche gemäß u-wert.net definitiv Tauwasser bilden lässt, was ich bestätigen kann....."
Was ist eine "Bühne"? Spitzboden? Wo bildet sich da Tauwasser?
"Bühne = schwäbisch = nördlich der Mainlinie Spitzboden. Zumindest waren die Sparren feucht und nach teilweiser Öffnung der darunterliegenden Holzdecke wurden nicht verklebte Dampfsperren vorgefunden, da ich das sowieso richten muss hat mich die Zusatzdämmung (s.o.) interessiert."
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"Vielleicht könnt ihr mir da auch weiterhelfen: Die aktuelle Dämmung der Schräge ist im Wohnbereich mit 120mm Glas- oder Mineralwolle und eben Dampfbremsfolie. Das zieht sich über den Bühnenboden hinweg, also genauso gedämmt. D.h. dass meine Fusspfetten im Kaltbereich liegen, die Bühne selbst ist wie bereits erwähnt ungedämmt (die Dämmung hört dort quasi auf) und nur mit einer Unterspannbahn versehen. Wenn ich jetzt die Bühnenschrägen mit Mineralwolle und Dampfbremsfolie zumache bleiben ja meine Fusspfetten im Kaltbereich und wenn ich die Anschlüsse ordentlich mache dürfte das doch i.O. sein ??"
Das ist in Ordnung.
"Also kann ich die (von aussen kalte) Fusspfette im nunmehr gdämmten Spitzboden offen lassen ?"
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"Nun zu meiner zweiten Frage bzgl. Fusspfetten, wie erwähnt verläuft die Dampfbremsfolie für das komplette Obergeschoss unterhalb der Fusspfetten, allerdings und jetzt wird´s schwierig zu erklären befindet sich auf der Aussenseite der Pfetten (also zu den Dachziegeln hin) noch eine weitere Folie deren Herkunft ich mir nicht erklären kann....der Haushersteller hat kurz nach Fertigstellung leider Insolvenz angemeldet aber vllt. weiß jemand wo diese herkommt. Ich kann zwischen den Sparren eben nicht erkennen oder fühlen ob diese Anschluss an der anderen Folie hat. Ursprünglich war diese lose und wir hatten zwei Jahre nach Einzug feuchte Dachbalken, daraufhin habe ich diese Folie mühevoll um die Sparren geklebt, allerdings wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht dass sich die eigentliche Folie unterhalb der Pfetten befindet."
Da fällt mir auch nicht viel zu ein. Vielleicht war das eine Folie, die das Wandelement bis zur Fertigstellung des Daches geschützt hat und nicht entfernt wurde?
"Wäre möglich, stellt sich die Frage ob das damalige verkleben an der Fusspfette meinerseits sinnvoll war...."
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 14:10:56
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Warum willst Du die Bühnenschrägen dämmen?
Einfacher und effektiver wäre es den Bühnen- boden zu dämmen, falls Du dort nicht zusätzlichen Wohnraum schaffen willst.
Du kannst die Fußpfette zum Raum offen lassen, Holz dämmt ja auch, aber schlechter als reine Dämmstoffe. Ich würde hier auch überdämmen.
Jede zusätzlich gedämmte Fläche spart Energie und senkt, je nach Ausführung, die Sommertemperatur. Also auch Teilflächen machen Sinn. Ich würde alle Schrägen machen, denn wer weiss, wie die restlichen Folien aussehen?
Gruss
winni
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 14:17:07
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Warum willst Du die Bühnenschrägen dämmen?
- damit´s nicht so heiss wird und sich kein Tauwasser mehr bilden kann
Einfacher und effektiver wäre es den Bühnen- boden zu dämmen, falls Du dort nicht zusätzlichen Wohnraum schaffen willst.
- der ist ja schon von unten gedämmt, im Verbund mit den Schrägen der darunterliegenden Zimmern
Du kannst die Fußpfette zum Raum offen lassen, Holz dämmt ja auch, aber schlechter als reine Dämmstoffe. Ich würde hier auch überdämmen.
- wenn ich die Fusspfette von innen überdämme müsste ich einen Anschluss zum bereits gedämmten Bühnenboden herstellen ? Wenn nicht, dann mit der Fusspfette, richtig ?
Jede zusätzlich gedämmte Fläche spart Energie und senkt, je nach Ausführung, die Sommertemperatur. Also auch Teilflächen machen Sinn. Ich würde alle Schrägen machen, denn wer weiss, wie die restlichen Folien aussehen?
- ja sollte ich....
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 14:27:34
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Dein Bühnenboden ist gedämmt, aber nicht mit einem Dämmstoff, der guten Hitzeschutz bietet. Z.B. Zellulosefasern. Dazu kommen deine Holzverkleidungen, die auch verhältnissmässig schlecht Wärme dämmen. Hier wären Gipsfaser/karton-Platten auch ein Fortschritt.
Spiel mal ein paar Stunden mit dem U-Wert-Rechner, mit verschiedenen Materialien und schau Dir die Auswirkungen auf Dämmwert und Hitzeschutz an, bevor Du anfängst zu bauen.
Und lass das, mit der Schrägendämmung auf der Bühne... Das ist schon rein geometrisch Unsinn, wenn Du Dir anschaust, welche Flächen Du da im Verhältnis zur Bodenfläche dämmen musst. Das kostet zusätzlich Geld und die Wirkung ist schlechter, bei gleicher Dämmstärke, weil eine größere Fläche mehr Wärme aufnimmt.
Gruss
winni
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 14:33:59
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Noch vergessen:
Gegen das Tauwasser hilft eine dichte Dampfbremse und eine Belüftung der Bühne.
Gruss
winni
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 14:45:00
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Danke für deine Geduld,
du weißt recht gut wie mein Haus aufgebaut ist :-)
Das entfernen der Bühnendämmung und der Spanplatten habe ich trotz einleuchtender Argumente allerdings nicht vor, zumindest nicht jetzt, aber Danke für die Tipps.
Die Dämmung der bewohnten Schrägen endet ja quasi auf dem Spitzboden, also ich kann von dort die Glaswolle rausnehmen, das ist doch auch eine Kälteableitung vom Spitzboden nach unten, wenn ich durchgehend dämme wäre es doch wärmer ?
Die funktionierende Dampfsperre muss ich ja definitiv herstellen, ich rätsel immer noch rum ob sich eine Innendämmung lohnt, natürlich käme ich von U 0,34 auf U 0,22 und von TA 2.3 auf TA 3.9. Aber lohnt der Aufwand ? Mir geht´s hier hauptsächlich um den Hitzeschutz wenn sowieso alles offen liegt. Was würdest du einbauen, Rigitherm ?
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 15:14:05
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Zitat von Holzauto  Danke für deine Geduld,
du weißt recht gut wie mein Haus aufgebaut ist :-)
Das entfernen der Bühnendämmung und der Spanplatten habe ich trotz einleuchtender Argumente allerdings nicht vor, zumindest nicht jetzt, aber Danke für die Tipps.
Die Dämmung der[...] Okay, ich versuch es nochmal: :-)) u-wert.net, DachschrägenDas schauste Dir mal an (Achtung, vorhandene Folie muss raus!) und dann setzt Du mal alle inneren Schichten bis zur vorhandenen Dämmung 120 mm auf 0. Und dann siehst Du, was für einen Hitzeschutz Du zur Zeit hast? Praktisch keinen. Das selbe gilt für Deinen Bühnenboden. Und, ich möchte jetzt schreien :-)), vergiss die Dämmung der Bühnenschrägen! Gruss winni
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 15:24:28
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ok....
das weiß ich ja, was würdest du nehmen sowohl für die zusätzliche Dämmung wie auch den Austausch auf, bzw. unter dem Bühnenboden :-)
p.s. da war keine Folie
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 15:32:18
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Für die Schrägen würde ich den Aufbau so machen wie im U-Wert.net verlinkt. Für Hitzeschutz ist Masse wichtig. Hier OSB- und Gipsfaserplatten. Der Schallschutz dürfte sich dadurch übrigens auch erheblich verbessern. Zum Boden haben wir hier ausgiebig diskutiert: hausstechnikdialog, Innendämmung im OkalhausIch würde Zelluloseschüttung wählen. Gruss winni P.S. "Da war keine Folie" Du meinst in meinem Aufbau? Nee, aber in Deinem reallen Dach doch, wenn ich das richtig verstanden habe.
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 15:42:39
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ich kann doch nicht partiell die Dampfbremsfolie aus meinem Haus schnipseln.....die geht doch an den Drempelwänden und noch weiter nach unten.... ???
das mit der Masse hab ich verstanden
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 15:48:05
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Doch kannst Du :-))
Du müsstest allerdings die neue OSB-Platte = Dampfbremse an die vorhandenen Wände/Drempel dicht anschliessen.
Die OSB-Platte ersetzt die alte Folie in den Dachschrägen.
Gruss
winni
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 15:50:46
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ah, verstehe ! (Licht aufgegangen)
ich hab nur keine Hinterlüftung :o/
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
22.02.2012 15:54:45
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Hinterlüftung? Zwischen Dämmung und Unterspannbahn vor den Ziegeln?
Dann müsste Dein Haus ziemlich neu sein? Die Hinterlüftung hielt man längere Zeit für notwendig und baute so. Jetzt nicht mehr.
Grüsse
winni
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Verfasser: Holzauto | Zeit:
22.02.2012 15:56:26
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Baujahr 2000
Sparren Unterspannbahn Lattung Ziegel
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Verfasser: leontine | Zeit:
22.02.2012 19:30:54
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nochmal eine Bemerkung von mir ;-)
Hitzedämmung ist was Anderes als Dämmung gegen Kälte. Mit Styropor bekommst Du so gut wie keine Hitzedämmung.
Dazu benötigst Du einen Dämmstoff mit einer grossen Phasenverschiebung im Wärmeübergang (Die Wärme darf nur langsam "durchschlagen" ) Bei Styropor ist sie sofort durch...
Wenn ich's noch besser erklären soll kannste mich gerne nochmal fragen. Früher kannte ich den Unterschied auch nicht.
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Verfasser: leontine | Zeit:
22.02.2012 19:32:32
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so wie winni2 vorschlägt: Zellulosedämmung - is perfekt, aber in Deinem Fall vielleicht nicht unbedingt als Schüttung, gibt's auch als Platten
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
22.02.2012 21:22:27
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Zitat von leontine  Hitzedämmung ist was Anderes als Dämmung gegen Kälte. Mit Styropor bekommst Du so gut wie keine Hitzedämmung. Da der Begriff "Kälte" in der Physik nicht existiert, ist nicht nur aus diesem Grund Dämmung gleich Dämmung. Zu TAV und TAD bestehen zuweilen Missverständnisse. Hier kann man sich ausführlich darüber informieren. Insofern der Dämmstoff einen guten = niedrigen U-Wert des jeweiligen Bauteils ermöglicht, ist es ohne echten Belang aus welchem Material er besteht. Das kann man auch bei den Fraunhofern nachlesen. Viel wichtiger ist insbesondere bei Dächern die Lage des Dämmmaterials (zwischen den Sparren oder auf ihnen) und die Vermeidung solarer Einstrahlungen über Dachflächenfenster, denn das einmal eingestrahlte wird am Verlassen zuverlässig behindert - Dämmung wirkt in alle Richtungen - entscheidend ist, wie immer in der Physik, das Delta T. Gruss Frank F.
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
23.02.2012 00:11:20
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Zitat von RoBIM  Zitat von leontine  [...] Da der Begriff "Kälte" in der Physik nicht existiert, ist nicht nur aus diesem Grund Dämmung gleich Dämmung. Zu TAV und TAD bestehen zuweilen Missverständnisse. Hier kann man[...] Du glaubst, die Art des Dämmstoffs hätte kaum einen Einfluss auf die Innentemperatur bei gleichem U-Wert? Wenn Du in meinen verlinkten Aufbau für die Dachschrägen mal die OSB- und Gipsfaserplatte rausnimmst und dann Glaswolle durch Zellulosedämmung ersetzt, ergeben sich m. M. signifikante Unterschiede. Das Maximum der Raumtemperatur sinkt von ca. 33 auf ca. 28 Grad. Nicht von echtem Belang? Grüsse winni
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
23.02.2012 00:33:14
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Frank,
der Versuchsaufbau den Du verlinkt hast , ist in meinen Augen nicht seriös.
Beide Proben haben die gleiche Dicke von 40 mm.
Wie sähe das Ergebnis bei gleichem U-Wert aus? Oder gleichen Kosten des Dämmmaterials?
Aber letzten Endes ergibt sich guter Hitzeschutz nur durch zusätzliche, massereiche Schichten, wie z.B. OSB- oder Gipsplatten, wie in meinem Aufbau, trotz Glasfaserdämmung.
Grüsse
winni
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
23.02.2012 00:52:06
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Hallo Winni, das verlinkte doc diente nur der Aufklärung was TAD und TAV in Wirklichkeit bedeuten. Habe das doc der Fraunhofer wiedergefunden. Zitat des Vergleichs Mineralfaserdämung versus Holzfaserdämmung: " Die maximale Raumlufttemperaturdifferenz in den Versuchsräumen beträgt 1,0 K. Der mit Holzfaser gedämmte Versuchsraum erreicht die 1 K höhere Temperatur 1 h später, als der Versuchsraum mit Mineralwolledämmung. Das arithmetische Mittel der Raumlufttemperaturdifferenz über den Zeitraum von Juli bis September beträgt 0,03 K. Als weiterer Indikator zur Beurteilung des sommerlichen Wärmeverhaltens werden die Übertemperaturstunden als Kennwert herangezogen. Die Übertemperaturstunden berechnen sich aus der Summe der Stunden über der gewählten Grenztemperatur von 24 °C. Die Ergebnisse der Übertemperaturstunden der Raumluft werden in Bild 3 wiedergegeben. Dabei hat der Versuchsraum mit der Holzfaserdämmung geringfügig weniger Übertemperaturstunden." Ich habe auch lange Zeit das Märchen der Wichtigkeit der Wärmespeicherfähigkeit von Dämmstofffen im Sommer geglaubt. Irgendwann habe ich das aber wie so Vieles kritisch hinterfragt. Öko-Test und einige andere kamen zum gleichen Ergebnis. Nur bei sehr geringen Dämmstärken kommt die Wärmespeicherfähigkeit mehr zum Tragen. Bei Neubaudämmstärken von 20 und mehr Zentimeter ist die Wahl des Dämmstoffs eine Preisfrage und eine ökologische. Mehr aber auch nicht. Gruss Frank F. P.S.: Ich habe in den Achtzigern zum ersten mal Isofloc einblasen lassen und werde das bei einer aktuellen energetischen Modernisierung wieder tun, aber nicht des sommerl. Wärmeschutzes wegen, sondern weil sich hier die Einbringung auf diesem Wege anbietet. Günstig ist es auch noch zusätzlich.
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
23.02.2012 01:03:55
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Hier noch eine weitere unverfängliche Quelle: Fa. IsoflocZitat: "Der Eintrag über das nichttransparente Dach wird durch die Wärmedämmwirkung und die -speicherung erzielt. Ist in einem neuen oder sanierten Dach die Dämmdicke zeitgemäß (über 20 cm der WLG 040), so tritt wegen der hohen Wärmedämmfunktion die Speicherfähigkeit in den Hintergrund".Das deckt sich i.Ü. mit meinen langjährigen, baupraktischen Erfahrungen bzw. der meiner Bauherrschaften. Gruss Frank F.
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
23.02.2012 01:07:33
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Der Frauenhofer Versuch überzeugt mich wesentlich mehr.
Wenn die Ergebnisse richtig sind, wäre das U-wert.net Programm in diesem Teil falsch?
Weil, wie schon gesagt, hier wesentlich höhere Unterschiede zwischen Glaswolle und Zellulose berechnet werden.
Gruss
winni
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
23.02.2012 01:13:32
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Hallo Winni,
Dr. Plag hat da nichts falsch gemacht. Nur die Methode ist zu simpel (aber DIN-konform) um das richtig beurteilen zu können.
Um das rein rechnerisch nahe der Realität betrachten zu können haben die Fraunhofer das Simulationsprogramms WUFI®-Plus verwendet (eigentlich zu Validierungszwecken). Das ist ein ganz anderes Kaliber.
Realität und Messungen hatten eine hohe Übereinstimmung.
Gruss Frank F.
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
23.02.2012 01:24:01
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Frank, das leuchtet mir nicht ein, nichts falsch gemacht, Din konform, aber falsche Ergebnisse?
Aber letzten Endes spielt echte Masse, wie OSB oder Gips, Stein und Beton sowieso die entscheidende Rolle, nach der Verschattung...
Grüsse
winni
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