| | Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 11:23:18
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Hallo an alle,
ich habe schon einige Themen hier gestatet.
Nun haben wir seit gestern einen neuen Heizungsbauer, der teielte mir gestern mit das er in unserem Haus eine Rotex compact mit 14Kw verbauen will und 500Ltr Speicher und überall FBH. Vorher sollte eine Rotex HSPU compact 8KW 300Ltr. verbaut werden.
Wir wollen das Haus mit 3 Personen bewohnen, haben ca. 130m² Wohnfläche. Die Aussenwände sin mit 30cm Porenbeton gebaut... Laut Energienachweis hat das Haus einen Endenergieverbrauch von 26,8KWh/m²a und ein Primärenergiebedarf von 69,8kWh/m²a.
Unser beratender Architekt hat den Nachweis nachgerechent und er passt auch gerade so, deswegen hatte er uns empfohlen noch ein zusätzliche WDVS verbaen zu lassen.
Im Energienachweis wurde auch noch von einer Dämmung bei der Bodenplatte von 8cm WLG035 ausgegangen, diese Dämmung wird erhöht auf 13cm, wir haben dann ein Fussbodenhöhe von 19cm.
Es wird auch noch ein Kamin im Haus verbaut bzw. installiert.
Ein Heizlast berechung gibt es wohl , gesehen habe ich diese noch nicht. Wir bauen mit einem GU, ich kenne die Meinung vieler dazu aber nun ist nunmal. Beim nächsten mal würden wir vieles anders machen aber nun müssen wir schauen, dass wir das Beste draus machen.
Danke für eure Tips und Infos
vg kai
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
18.02.2012 11:35:47
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Das mit den 14 kW ist doch wohl nur ein Karnevalsscherz oder?
Steht im EnEV-Nachweis tatsächlich 26,8 kWh/(m²a) für den Endenergiebedarf?
Erst nach der HL-Berechnung nach DIN EN 12831 ist die erforderliche Größe des Wärmeerzeugers bekannt.
Gruss Frank F.
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Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 11:47:06
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Zitat von RoBIM  Das mit den 14 kW ist doch wohl nur ein Karnevalsscherz oder?
Steht im EnEV-Nachweis tatsächlich 26,8 kWh/(m²a) für den Endenergiebedarf?
Erst nach der HL-Berechnung nach DIN EN 12831 ist die erforderliche Größe des Wärmeerzeugers bekannt.
Gruss Frank F. Hallo Frank, ich kann ja nur das scheiben was im Energienachweis steht...ich wollte eine eigene Berechnung in Auftrag geben. Ich denke der GU baut immer die gleichen Häuser und ich denke das er einmal eine erstellen lassen hat aber die nun immer wieder verwendet. Leider habe ich keine rechtliche Grundlage um in zu zwingen mir diese vorzulegen. hier mal ein vg kai
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
18.02.2012 12:03:38
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Bei einem Ht´-Wert von 0,33 W/(m²K) kommt das mit den 26,8 schon hin.
Natürlich hast Du ein Recht einen Energiebedarfsausweis zu verlangen, der genau den Spezifikationen Deines Neubaus entspricht. Alles andere wäre gesetzeswidrig bzw. eine Ordnungswidrigkeit.
Die Heizlast dürfte überschlägig so um die 4 kW liegen. Da paßt eine 14 kW-Kanone natürlich wunderbar ;-) Schick den HB in die Wüste. Da kann er wenigstens keinen (finanziellen) Schaden anrichten.
Hier fehlt es wie so oft bei GÜ/GU-Bauvorhaben an neutraler Beratung und der Erstellung eines energetisch und ökonomisch sinnvollen Konzepts.
Gruss Frank F.
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Verfasser: Kermit der Frosch | Zeit:
18.02.2012 12:05:49
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Hallo kai36,
selbst wenn man ohne Heizlastberechnung das Thema angheht und über den "Daumen" rechnet, komme ich auf keinen Fall auf eine größere Heizleistung als ca. 7 kw. (133m²*50W/m²= 6,7 KW )
Du solltest deinem Heizungsbauer noch mal auf den Zahn fühlen. Leider ist es ja so, dass die Kosten für eine WP mit steigender Leistung überproportianal steigen.
Der richtige Weg ist denke ich der mit der korrekten Heizlastberechnung zum Heizungsbauer deines Vertrauens und dann ein (oder mehrere ?) Angebote einholen.
Gruß Kermit
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Verfasser: sascha75 | Zeit:
18.02.2012 12:33:05
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Mein Senf dazu, da ich die gleiche Außenhülle habe...
14kW sind way too much... ich gehe von nicht mehr als 6-7kW Heizlast aus (hast du Keller oder WiGa?).
Was sollen bitte die 500l Speicher!? Lass die FBH so auslegen, dass die WP direkt in die FBH fördern kann (Stichworte: Volumenstrom, Spreizung um die 5K (wenn im Sommer die WP die 1,5-fache Leistung bringt..), keine ERR!). Ein 200-300l Trinkwasserspeicher ist nett.
Nimm auf KEINEN FALL einen Kombispeicher!
Die 8kW WP muss dicke reichen für so ein Haus... bestehe auf eine richtige Heizlastberechnung mit Auslegung der FBH (wie oben beschrieben).
Sascha
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
18.02.2012 12:39:27
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Um mal ein Gefühl für Heizlasten/Wärmebelastung zu geben: Die zu beheizende Wfl. beträgt 170 m² und bei der Auslegungstemp. von -12°C ergibt sich ein Wert von 5,4 kW. Gruss Frank F.
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Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 12:51:20
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Danke für die Beiträge.
Dann werde ich mal unserem Heizungsbauer auf den Zahl fühlen und dem GU auch. Mal schaeun was bei rum kommt....
vg kai
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Verfasser: sascha75 | Zeit:
18.02.2012 12:55:59
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Noch etwas: Hier mal meine Berechnung (auch 30er Ytong wobei die Berechnung noch falsch ist eine Außenwand wurde als 24er angenommen und eine Doppelgarage+WiGa sind auch drin). Kann bitte noch einmal ein Experte Endenergiebedarf und Primärenergiebedarf am Beispiel Einsatz WP erklären? Sieht irgendwie anders aus... Baust du mit T&C? Sascha
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Verfasser: Thomas_G | Zeit:
18.02.2012 12:59:30
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Was bringt denn die vorgesehene 14kW Luft-WP bei -7°C und kälter noch für eine Heizleistung (ohne Zusatzheizungen)?
Gruß Thomas_G
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Verfasser: sascha75 | Zeit:
18.02.2012 13:06:13
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Hallo,
dieser Satz irritiert mich:
Unser beratender Architekt hat den Nachweis nachgerechent und er passt auch gerade so, deswegen hatte er uns empfohlen noch ein zusätzliche WDVS verbaen zu lassen...
Was soll das heissen? Dass die 14kW Pumpe dem Architekten noch zu klein ist?
Ggf. wollen die Herrschaften monovalent heizen... eine 14kW WP bringt auch bei der Auslegungstemperatur noch locker 8kW...
/S.
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Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 13:40:30
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Zitat von sascha75  Noch etwas: Hier mal meine Berechnung (auch 30er Ytong wobei die Berechnung noch falsch ist eine Außenwand wurde als 24er angenommen und eine Doppelgarage+WiGa sind auch drin).
Kann bitte noch einmal ein Experte Endenergiebedarf und Primärenergiebedarf am Beispiel Einsatz WP[...] Hallo Sascha wir bauen nicht mit T&C, ich weiß dort verbaut man normal 24cm Porenbeton...aber wir haben uns da auch Häuse angeschaut...aber was wir extra haben wollten war uns zu teuer... vg kai
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Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 13:45:42
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Zitat von sascha75  Hallo,
dieser Satz irritiert mich:
Unser beratender Architekt hat den Nachweis nachgerechent und er passt auch gerade so, deswegen hatte er uns empfohlen noch ein zusätzliche WDVS verbaen zu lassen...
Was soll das heissen? Dass die 14kW Pumpe dem[...] zu dem Zeitpunkt war noch die Rede von der Rotex compact 308 8KW vg
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Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 13:51:12
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Zitat von Thomas_G  Was bringt denn die vorgesehene 14kW Luft-WP bei -7°C und kälter noch für eine Heizleistung (ohne Zusatzheizungen)?
Gruß Thomas_G mal aus dem Datenblatt: Rotex HSPU 308 8KW Nenn-Heizleistung A-7/W35 kW 4,4 Nenn-Heizleistung A2/W35 kW 7,7 Nenn-Heizleistung A10/W35 kW 8,77 rotex compact 516 14KW Nenn-Heizleistung A-7/W35 kW 8,3 Nenn-Heizleistung A2/W35 kW 9,6 Nenn-Heizleistung A10/W35 kW 14,5 vg kai
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Verfasser: Thomas_G | Zeit:
18.02.2012 14:06:18
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Zitat von kai36  ...Rotex HSPU 308 8KW Nenn-Heizleistung A-7/W35 kW 4,4 rotex compact 516 14KW Nenn-Heizleistung A-7/W35 8,3kW[...] Ohne zu wissen welche Außentemp.(AT) bei Euch vorkommen sind 4,4kW Heizleistung bei -7°C AT doch recht knapp. Hier bei uns geht es aber meistens noch weiter Runter als -7°C. Diesen Winter hatte wir einige Tage unter -15°C(bis -20°C). Wenn das Haus knapp 8kW braucht würde also die HSPU 308 wohl nicht reichen wenn man nicht noch anders zuheizen kann oder habe ich da was falsch verstanden? Gruß Thomas_G
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Verfasser: PSinger99 | Zeit:
18.02.2012 14:34:58
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Hallo Kai, Sascha hat durchaus recht, wenn er rät den Pufferspeicher wenn es geht zu vermeiden und die modulierende Wärmepumpe direkt an die Fussbodenheizung anzuschliessen. So ein Puffer verschlechtert die Jaresarbeitszahl - es gibt verschiedene Aussagen dazu hier im Forum, ich schätze mal so 10 % werden es sein. Allerdings sollte dann die Wärmepumpe möglichst passend zur Heizlast sein, also im tiefen Winter (-12 Grad) die Vollast abdecken und in der Übergangszeit noch im Teillastbereich laufen ohne Tacken zu müssen. Bei einem Neubau würde ich versuchen das zu vermeiden - es sei denn, du willst jetzt oder später auch Solar oder einen wasserführenden Ofen nutzen, dann kommst Du um einen grossen Puffer nicht herum.
Der Rotex HybridCube 516 ist nicht schlecht, speziell wenn man die Solaroption mit nutzt. Im tiefen Winter hilft auch Solar nicht (-> ich empfehle daher einen Durchlauferhitzer als Nachbrenner, statt den Heizungsspeicher auf unnötig hohe Vorlauftemperatur zu bringen), aber im Sommer und in der Übergangszeit kommt man meist ganz ohne Strom für Warmwasser aus.
Bei der Rotex Compact ist der Speicher zwangsläufig mit dabei, aber bei der normalen Rotex HPSU Serie ist der HybridCube nur Optional (ca. 1500 EUR) Wenn Du auf Nummer sichergehen willst bietet sich die 11kw Anlage an, die hat bessere COP Werte als die 14 kw.
Warmwasser würde dann komplett mit einem separatem Brauchwasserspeicher gemacht, der 2 mal am Tag oder bei Bedarf aufgeheizt wird. In dem Fall kannst Du dir den Durchlauferhitzer sparen, den die Wärmepumpe braucht ja nicht mehr das Heizungswasser auf unötig hohe Temperaturen bringen, sondern nur die 100 l Brauchwasser am Tag. Allerdings weiss ich nicht, ob die Rotex Steuerung einen separten Braucwasserspeicher ansteuern kann (Ventile, Zeitsteuerung)
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Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 14:44:54
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Zitat von PSinger99  Hallo Kai, Sascha hat durchaus recht, wenn er rät den Pufferspeicher wenn es geht zu vermeiden und die modulierende Wärmepumpe direkt an die Fussbodenheizung anzuschliessen. So ein Puffer verschlechtert die Jaresarbeitszahl - es gibt verschiedene Aussagen dazu hier im Forum, ich schätze mal[...] ich werde unseren Heizungbauer nochmal ansprechen...ich sehe das Problem drin das er mir wieder irgendwas erzählen wird...na mal schauen was bei rum kommt...es ärgert mich nur, die Anlage soll ja auch lange halten und das Haus warm machen und nicht das Geld fressen...aber wie oben schon geschrieben, es kostet ja nicht deren Geld vg
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Verfasser: PSinger99 | Zeit:
18.02.2012 16:34:48
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Ja, mit den Heizungsbauern ist es wie mit den Ärzten. Sie wissen viel, bestimmt mehr als ich, aber wenn sie sich keine Zeit nehmen um die individuelle Sitiation genau zu betrachten, bleiben sie oberflächlich und kommen mit Standard Lösungen. Ich hatte so etwa 7 Heizungsbauer bei mir um eine Anlage zu finden, die zu meinem Haus (300 qm, bisher 4000 l Öl) und Heizungssystem (Warmluftheizung) passt. Das einzige bei dem sie sich eingermassen eing waren ist, das Sole bei mir nicht vernüftig geht bzw. teuer wird und eine Luft-Wärmepumpe wirtschaftlicher sei. (der einzige der meinte Sole sei genau das richtige hat ein Angebot über 32.000 EUR abgegeben, aber eine JAZ von 5 wollte er nicht garantieren.. "so zwischen 4,5 und 5 ist durchaus erreichbar war seine wage Aussage" Ich habe Anlagen zwischen 11 kw und 16 kw angeboten bekommen (immer bezogen auf 2 Grad Aussentemperatur). Inverter und an/aus, Mitsubishi, Fujitsu, Daikin, Dimplex, Bartl, Weishaupt, Brötje, Vissmann. Angebote zwischen 14 (Fujitsu) und 25.000 EUR (Vissmann) Ein und dieselbe LWP (Brötje BLW 16) wurde mir zwischen 18 und 24.000 EUR angeboten (!) Die Vertreter von Inverter LWP (Mitsubishi, Daikin, Rotex...) lässtern auf die Vertreter der an/aus Fraktion und umgedreht.
Wichtig ist die Erfahrung des Heizungsbauers mit der Wärmepumpe die er verbauen soll. Wenn Du einen findest, der bereits 30 und mehr von einem Typ verbaut hat, dann kennt der die Maken und Problemchen. Wenn einer seit 10 oder mehr Jahren Wärmepumpen installiert dann ist er fit genug auch mal eine zu berechnen und installieren, die er nicht ständig hat.
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Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 17:06:53
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Die Frage ist doch auch wie findet man jemand der Ahnung davon hat, bzw. wie entscheidet man ob der den man jetzt hat richtig ist..
Von den Ausführungen der Firma war ich überzeugt...man sagte uns auch gleich, dass die Befüllung der Anlage durch einen Rotex-Techniker erfolgen muss. Dieser sich aber am gleichen Ort befindet wie die Firma. Die ausfühernde Firma macht bei uns die Heizung, Elekrto und Sanitär...seit gestern. Erst waren dafür andere Firmen vorgesehen aber der GU hat es sich wohl anders überlegt...
Wir haben viel hin und her überlegt wegen der Hizung, normal gehörte zum haus eine Gasbrennwertherme mit Solar. Diese Variante überzeugte uns aber nicht...wir haben in der Familie einen Heizungsbauer aber leider, auch nach mehrmaligen Nachfragen kam hier keine Angbot..bzw. Hilfe.
Aus unser Sicht bringt eine Gasbrennwerth. mit 2 Solarpanels nur für WWW. keinen Sinn. Und mit Heizungsunterstützung waren wir gleich bei 5000Euro Aufpreis aber wir haben uns dann für Photovoltaik entschieden auf der Südseite.
Man kann eine Firma beauftragen eine Heizlastberechnung durchzuführen, die Frage ist nur ob der ausführende Handwerker diese anerkennt oder gar der GU? Der GU hat bei einem Haus von 140qm mit Keller auch eine Rotex 308 8KW verbaut...
Ich persönliche finde es bei den Temparaturen die wir hatten und eventuell noch kommen werden, etwas klein. Meine Schwiegereltern wohnen neben uns und wir hatten teilweise morgens um 5Uhr -17Grad.
Un bei -7 grad hat die 308 8kw nur noch 4,4KW Heizleistung....
vg
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Verfasser: sascha75 | Zeit:
18.02.2012 17:32:45
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@Kai: Die Rotex ist komisch: normalerweise wird die (nenn)Leistung bei A2W35 angegeben... aber da hat die Rotex keine 14kW mehr sondern "nur" 9,6kW.
Eine Wolf BWL-1-8A bringt z.B. bei A2W35 gute 8kW und selbst bei -10W35 noch satte 7kW.
Falls du die Möglichkeit hast versuche den GU/Heizi dazu zu bewegen die WP deiner Wahl zu verbauen... ggf. auch eine mit Vollmodulation: Nibe Split (bloß nicht) Heliotherm (teuer aber gut) oder eine Vitocal (naja).
Die Rotex ist eher mittelmaß... da hast du selbst mit einer Nibe Split mehr Spass... die flippt im Sommer auch nicht aus und fängt nett an zu modulieren. WW-Bereitung ist bei der Nibe aber schlecht (Frischwasser... nichts für komfort-Duscher) und LAUT ist das Ding.
Sascha
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Verfasser: sascha75 | Zeit:
18.02.2012 17:52:08
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... hab gerade mal die Leistungsdaten der Rotex geprüft:
Nenn-COP A-7/W35 2,67 2,58 Nenn-COP A2/W35 3,34 3,22
Der Erste Wert ist die 308, der Zweite die 516. Diese Werte sind ehrlich gesagt mangelhaft. Bei A2W35 schaffen gute LWP's 3,7-4,0. Auch bei -7Grad muss deutlich mehr drin sein zumal die Leistung überdurchschnittlich stark abnimmt.
Ich würde versuchen an der Rotex vorbei zu kommen.
/S.
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
18.02.2012 19:55:34
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Ein kleiner Neubau mit rd. 130 m² Wfl. und einem Ht´-Wert von 0,33 W/(m²K) hat nie und nimmer eine HL von 8 kW (auch nicht bei einer Ausl.temp. von -16°C).
Eine Heizung wird nach der DIN 12831 berechnet und von dieser Pflicht sind auch GÜ/GU nicht befreit. Der Bauherr gibt dabei die einzelnen von ihm gewünschten Raumtemp. vor.
Die Auslegung nach Gutsherrenart gehört der Vergangenheit an. Dies ganz besonders da es um eine WP geht! Auch das Schätzen von Heizkreislängen und Verlegeabständen etc. ist Old Fashion Style ...
Gruss Frank F.
P.S.: An das hier Zitat: "Es wird auch noch ein Kamin im Haus verbaut bzw. installiert" sollte man auch noch denken. Eine Auslegung auf Monovalenz ist in diesem Fall nicht zielführend.
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Verfasser: kai36 | Zeit:
18.02.2012 21:22:17
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Zitat von sascha75  ... hab gerade mal die Leistungsdaten der Rotex geprüft:
Nenn-COP A-7/W35 2,67 2,58 Nenn-COP A2/W35 3,34 3,22
Der Erste Wert ist die 308, der Zweite die 516. Diese Werte sind ehrlich gesagt mangelhaft. Bei A2W35 schaffen gute LWP's 3,7-4,0. Auch bei[...] Hallo Sascha ich habe diese Daten gefunden bei Rotex Stand:12/11, die Rotex mit 11KW hat bei A2/W35 noch 7,7KW... und wenn die Nibe so laut ist...wir bauen in einem alten Wohngebiet, wir haben das Grundstück geschenkt bekommen, wir sind die letzten die da bauen dürfen. Da alle anderen Grundstücke schon seit Jahren bebaut sind... Ich werde auch mal den Heizungsbauer fragen wegen der Heizlastberechung...wenn wir könnten wie wir wollten, würden wir wohl nicht mehr bauen.... vg kai
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
18.02.2012 23:45:23
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Hallo kai,
nicht den Mut verlieren.
"Je mehr ich weiss, desto mehr weiss ich, das ich nichts weiss... (Einstein)
:-)
Grüsse
winni
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Verfasser: EF40 | Zeit:
19.02.2012 00:06:28
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Hallo Kai eine Luftpumpe um 7-8KW bei A2/W35 wäre für dich das richtige, wenn man eine Luftpumpe für die einzig umsetzbare Lösung hält. Wie groß ist eigentlich dein Grundstück .Die Luftpumpe ist auf den ersten Blick immer symphatisch. Maile doch WPEffektiv@gmx.de deine Grundstücksgröße dann kann ich dir sagen was da an Erdwärme für Lösungsmöglichkeiten anstehen.Probieren geht über studieren.Du baust ja nur einmal und mußt anschließend mit deiner Entscheidung Jahrzehnte klar kommen. EF40
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Verfasser: kai36 | Zeit:
19.02.2012 00:37:52
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Zitat von winni 2  Hallo kai,
nicht den Mut verlieren.
"Je mehr ich weiss, desto mehr weiss ich, das ich nichts weiss... (Einstein)
:-)
Grüsse
winni wie ich die Firma einschätze stehen die dann demnächst auf der Baustelle und wollen es einbauen...nur gut das erst noch der Putz und Estrich kommen muss... man weiß ja auch nur in etwas wie sich das Klima entwickeln wird...aber wir hatten jetzt schon teilweise ja nachts -15Grad und am tage -7...und wenn ich dann die Rotex 308 mit 8KW sehe, die dann nur noch 4,4Kw hat bekomme ich schon angst.... vg
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Verfasser: winni 2 | Zeit:
19.02.2012 01:14:24
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Du baust doch auch einen Kamin/Kaminofen? ein? Dann hätte ich keine Angst vor ein paar kalten Tagen.
Und lieber das Haus passend zur kleineren Wärmepumpe als umgekehrt.
Gruss
winni
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Verfasser: sascha75 | Zeit:
19.02.2012 10:24:33
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Morgen und Helau!
... wenn eine LWP dann schon eine die eine gute Leistung (COP!) bringt! Gerade bei deiner (mittelmäßigen) Außenhülle (darf ich sagen da meine auch nicht besser ist...).
Lass dich nicht auf Rotex festnageln! Wer bezahlt, der bestellt (...oder so ähnlich :-)).
Schau dir mal COP-Diagramme von Heliotherm, Wolf BWL-1-8A oder der neuen Ochsner an... da wirst du erkennen, dass du keine Rotex willst.
Auch eine Solepumpe mit Graben nach Forums-Art solltest Du in Betracht ziehen... da reicht ggf. noch ein kleiners Modell (BWS-1-6). Dazu wäre eine "echte" Heizlastberechnung von nöten.
Gib bloß nicht auf und lass den Heizi machen... er ist aus dem Schneider und du bezahlst die nächsten 10-20 Jahre!
/S.
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Verfasser: PSinger99 | Zeit:
19.02.2012 10:35:04
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Fassen wir mal Zusammen:
Laut Energienachweis hat das Haus einen Endenergieverbrauch von 26,8KWh/m²a
Daumenschätzungen für die Spitzenheizlast liegen zwischen 4 und 6 kw
Der Generalunternehmer hat bei einem ähnlichen Haus zuvor die Rotex compact 308 installiert ( A-7/W35 4,4 kw)
Dem Architekten war das etwas knapp, er hat vorgeschlagen die Dämmung der Bodenplatte von 8 auf 13 cm zu erhöhen (vermutlich ist das preisgünstiger als die Aussendämmung zu verbessern?)
Der Heizungsbauer hat - vermutlich aufgrund der vorgetragenen Sorgen von Kai36 - statt der Rotex compact 308 (mit 8 kw) die Rotex Compact 516 (mit 14 kw) vorgeschlagen. Die hat bei A-7/W35 eine Nennleistung von 8,3 kw.
Kai36 hat sich für Photovoltaik entschieden, Solarthermie ist damit vermutlich nicht mehr möglich (Frage an Kai36: Ist noch Platz auf dem Dach, oder alles mit Photovoltaik belegt?)
Kai36 will später einen Kamin nutzen. Da würde ich unbedingt einen kleinen (8 kw) wasserführenden Kamin empfehlen, dann kann man damit im Notfall das Haus mit Holz heizen. Bei 8 kw sollte man ca. 440 l Pufferspeicher vorsehen (Daumenregel bei Puffer für Holzöffen: 55 l pro kw Heizleistung)
Der Rotex Hybridcube 516 mit 500 l Speicher würde ganz gut passen Allerdings würde ich die 11 kw Version nehmen. Die hat bei A-7/W35 eine Nennleistung von 6 kw und bei den für die Jahresheizleistung wichtigeren Temperaturbereich zwischen 2 und 10 Grad die besseren COP Werte. Gegenüber der Rotex Compact 8kw hat die 11 kw schon den doppelt so grossen Aussenteil (2 Ventilatoren) Das verspricht mehr Teillastbetrieb und weniger Vereisung.
Alternativen: Wolf BWL-1-8A (die hat Sascha) Vorteil: sehr gute COP Werten, Nachteil: keine Leistungsmodulation.
Im Forum gibt es zu dem Thema Modulation (Inverter) oder an/aus ein paar Glaubenskriege, aber jede Seite hat ein paar Vor und Nachteile. Wenn Du wegen dem wasserführenden Ofen eh einen Pufferspeicher brauchst, entfällt der Vorteil der modulierenden LWP ganz ohne Speicher direkt ins Heizsystem zu gehen.
Alternative 2: Erdwärme Hängt davon ab, ob du genug Platz für einen Erdkollektor hast. Wenn man das Haus noch nicht gebaut hat, kann man den Aushub ganz gut da lagern wo später das Haus hinkommt, den Erdkollektor verlegen, Aushub wieder verteilen, dann Haus bauen. Wenn das Haus schon da ist, kann es sein, das einem der Platz für den Aushub fehlt. Dann kann man versuchen mit Grabenkollektoren zu arbeiten. Oder man macht eine Solebohrung. Allerdings ist es eine Kostenfrage. Im Forum gibt es einige, die mit viel Eigenleistung Erd- oder Grabenkollektoren verlegt haben und dementsprechend sagen, die Kosten seinen gering im Vergleich zu dem Gewinn an Jahresarebeitszahl. Aber es ist nicht jedermans Sache einen Bagger zu führen oder auch nur jeden Tätigkeit einzeln zu koordinieren. Wenn man das komplett einem Unternehmen überträgt wird es wieder teuer. Es gibt ein paar mit sehr günstigen Bohrungskosten - aber das ist regional sehr unterschiedlich. Bei uns im Odenwald scheint es keine günstigen Bohrunternehmer zu geben, die wollen alle ein Heidengeld die alle Betriebskostenvorteile wieder auffressen.
Vergleich Luft- zu Erdwärme: Dank Neubau mit Fussbodenheizung solltest Du mit einer Luftwärmepumpe auf gute 3 bis 3,5 Jahresarbeitszahl kommen können. Mit einer Erwärmepumpe solltest du 4,5 bis 5 schaffen. Also ca. 1,5 besser. Deinen Jahresheizbedarf schätze ich ausgehend von den ca.5-6 kw Spitzenheizlast auf ca. 13.000 kwh Mit einer JAZ von 3,25 wären das ca. 4000 kwh Strom (derzeit ca. 800 EUR im Jahr) Mit einer JAZ von 4,75 wären das ca. 2750 kwh Strom (derzeit ca. 550 EUR im Jahr)
Von dem Betriebskostengewinn von von 250 EUR im Jahr müssten sich die Mehrkosten für eine Erdwärmepumpe refinanzieren.
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Verfasser: EF40 | Zeit:
19.02.2012 10:50:26
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Kai36 die von PSinger vorgeschlagene Erdwärme hat dramatisch weniger Betriebskosten.Und die Wärmepumpe hat eine deutlich höhere Lebensdauer.Erdwärmepumpen mit Erd-Kollektor kosten etwa 8000,00€ Maile doch mal WPEffektiv@gmx.de den Grundstücksplan. Ein Grundstück von 350m² reicht schon aus. Die Erdarbeiten sind minimal.Die Luftpumpen halten nicht so lange weil erheblich mehr Bauteile brauchen für den Abtaubetrieb und die tiefen Minustemperaturen. Die Solewärmepumpe hat diese Probleme nicht und kann deshalb einfacher gebaut werden. EF40
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Verfasser: sascha75 | Zeit:
19.02.2012 11:05:47
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@EF40: Ich dachte Werbung in eigener Sache ist hier untersagt? Naja, ist ja erst dein zweiter Anlauf in diesem Thread.
"Dramatisch weniger Betriebskosten" halte ich für völlig übertrieben. Das Beispiel von PSinger99 passt schon recht gut. Und das mit der Lebenserwartung musst du uns bei Gelegenheit noch mal erklären...
Es muss jeder selbst wissen wie viel er für 250@/per anno refinanzieren kann... und für 8k€ bekommst du die WP + Erdkollektor inkl. Erdarbeiten sicher nicht realisiert.
/S.
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Verfasser: kai36 | Zeit:
19.02.2012 12:05:23
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Danke erstmal an euch alle für die Ideen und Unterstützung. Vor allem auch für den guten Ton in diesem Forum... Zitat von PSinger99  Fassen wir mal Zusammen:
Dem Architekten war das etwas knapp, er hat vorgeschlagen die Dämmung der Bodenplatte von 8 auf 13 cm zu erhöhen (vermutlich ist das preisgünstiger als die Aussendämmung zu verbessern?) [...] Hier kann ich sagen nein..Im Energienachweis steht der Aufbau von 8cm WLG035 + 6cm Estrich. Im Bauwerkvertrag steht 10cm WLG035 + 6cm Estrich..auf meine Nachfrage hin wurden mir die 16cm zugesagt...Dann rufe ich den Heizi an und er meinte nun bekommen wir 19cm Fussbodenaufbau...warum? Mein Archirekt meinte weil die Hausentüren und Terassentüren zu hoch eingebaut wurden...werde hier aber nochmal nachfragen... Zitat von PSinger99  Kai36 hat sich für Photovoltaik entschieden, Solarthermie ist damit vermutlich nicht mehr möglich (Frage an Kai36: Ist noch Platz auf dem Dach, oder alles mit Photovoltaik belegt?)[...] Ja das Süddach ist voll 8kWp. eventuell irgenwann mal auf dem Carport Zitat von PSinger99  Kai36 will später einen Kamin nutzen. Da würde ich unbedingt einen kleinen (8 kw) wasserführenden Kamin empfehlen, dann kann man damit im Notfall das Haus mit Holz heizen. Bei 8 kw sollte man ca. 440 l Pufferspeicher vorsehen (Daumenregel bei Puffer für Holzöffen: 55 l pro kw Heizleistung)[...] Wir wollen eigentlich nur einen normalen Kamin setzten, von 6 KW. Zitat von sascha75  ... wenn eine LWP dann schon eine die eine gute Leistung (COP!) bringt! Gerade bei deiner (mittelmäßigen) Außenhülle (darf ich sagen da meine auch nicht besser ist...). [...] Wir wollten erst noch ein WDVS verbauen, dass sollte ca. 8000Euro kosten. Für 8cm Dämmung WLG035 alles Inklusive, wir hätten dan aber alles Fensterbänke wieder abreißen müssen und neue setzen müssen..und dann hätten die Fenster sehr tief im Mauwerk gesesen...und das gefiel Frau nicht... vg kai
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Verfasser: PSinger99 | Zeit:
19.02.2012 12:07:34
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Zitat von EF40  Kai36 Erdwärmepumpen mit Erd-Kollektor kosten etwa 8000,00€ [...] Wenn die 8.000 EUR inkl. heizungsseitiger Installation (Anschluss an das Heizsystem) und Verlegung des Erdkollektors ist nehme ich 2! (mein Haus hat eine Heizlast von ca. 16 kw und das günstigste Angebot für eine Sole-WP lag bei lockeren 32.000 EUR) Sicher gibt es Pakete mit 8 kw Sole WP + Erdkollektor. Wenn Du den Erkollektor in Eigenregie verlegen kannst, ist das eine günstige Lösung. Wenn nicht, kostet dich das Installieren bei einer 8 kw Anlage so um die 6-8.000 EUR. Dazu für die Heizungsseitige Installation ca. 2-3.000 EUR. Also "schlüsselfertig" ca. 17.000 EUR Wenn du in NRW bist, kannst Du mal bei der ewa-erdwaerme-agentur nachfragen, die bieten in ebay eine Niebe Fighter 1245 (B0/W35 6,1 kw) inkl. Installation und Bohrung für 14.500 an. Das ganze mit 10 Jahre Gewährleistung(!) Ich kenne kein bessers Angebot - leider nur in NRW.
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Verfasser: Hobiell | Zeit:
19.02.2012 12:18:20
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Hallo, so nun mal Butter bei die Fische...
ich habe ein Haus aus 1976 mit energetischer Sanierung im vernünftigen, bezahlbaren Rahmen, 145 m² WFL in der Nähe des Ammersees.
Übermorgen ist meine ROTEX HPSU 508 mit 7Kw ein Jahr in Betrieb. Bisher habe ich 3198 Kwh verbraucht. Mein " E - Heizstab " ist mein Ölbrennwertkessel der hat bis heute 22 Betriebsstunden d.h. ca. 30 Ltr. Öl ( entspräche je nach tatsächlichem Wirkungsgrad ca. 250 kwh )verbraucht. der Bivalenzpunkt steht bei - 8°. Ich habe noch eine Solaranlage mit 9 m² VRK auf dem Dach. Die Stromkosten betragen mit bis Jahresende 17,5 ct und ab 01.01. 19,5 ct incl Steuer keine € 600.- plus ein bischen Öl.
Was soll ich in eine teure Anlage mit Erdkollektoren, Bohrungen und sonstigem, wenn man dem Forum glauben darf, nicht unproblematischen Gedöhns investieren? Das rechnet sich nie.
Das Geheimnis ist ganz einfach, Anlage richtig auslegen, planen, aufbauen und richtig betreiben.
Viele Grüße
Klaus
PS 11 kw bei einem Neubau mit 133 m² - völlig daneben. Gib mir die Daten und ich rechne sie Dir. Ich wette es kommen 6 oder 7 kw dabei raus.
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Verfasser: sascha75 | Zeit:
19.02.2012 12:20:06
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Was ihr alle nicht vergessen solltet: Kai baut mit einem GU. Da kann er nicht entscheiden wer die Heizung baut...
@Kai: Wie weit ist denn der Baufortschritt?! Die höhe des Estrich-Aufbaus kann man ja nicht beliebig ändern, sonst passt am Ende die Decken- und Fensterhöhe nicht mehr... Bei Vollwärmeschutz hättest du ohnehin nur eine 24er Mauerwerk bauen sollen. Der 30er Ytong passt schon. Wir sind damit zufrieden, die Wände sind nicht kalt und die Heizkosten in Jan/Feb brauchen sich nicht zu verstecken. Bei WDVS brauchst du ohnehin eine (möglichst zentrale) Be- und Entlüftung... sonst hast du einen Biotop.
Sascha
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