| | Verfasser: ovm_1 | Zeit:
21.01.2012 18:10:53
|
Hallo liebe Forumsgemeinde, wir sind gerade dabei die Heizungsanlage für unseren Neubau zu planen. Eigentlich geht es eher um die Auslegung des Grabenkollektors und hoffe, dass ich hier ein paar Meinungen zu unserem Projekt erhalte. Meinen Berechnungen zur Folge, liegt die Heizlast bei etwa 6,1 KW. Ich möchte aber bei der Auslegung des Kollektors lieber mehr annehmen, da später evtl. weitere Heizfläche hinzukommt (ca. 7,4KW). Ich habe bereits viele Interessante Berichte zum Grabenkollektor hier gelesen, aber ich habe dennoch ein paar Fragen dazu. Man liest oft, dass man bei unserer Heizlast 3x300m Rohr (PE-Rohr 32x2,9 bzw. 40x3,6) verbuddeln sollte. Ich würde gerne wissen, wie man die Auslegung berechnet. Ich hatte gehofft, dass mir tyfocor (oder so ähnlich) weiterhilft, leider läuft dieses Programm bei mir nicht, da ich ein 64bit Betriebssystem habe. Ich habe jetzt einfach mal angenommen, dass ich 3x300 Meter verbuddel. Daraufhin habe ich einen möglichen Grabenverlauf auf unserem Grundstück eingezeichnet. Demnach komme ich auf eine Grabenlänge von 113 Metern (Mauerausgang bis Mauereingang). Soweit so gut. Welche Grabenbreite sollte man wählen? Grundangaben:113m Graben - 7m Soloverlegung 106m Platz für Slinkies 2m für ins Haus und im Technikraum Daraus folgt: 300m-7m-106m-2m=185m für Slinkies Verlegeabstand bei 1,00m breitem Graben:185/3,14 = 58,91 = 59 Slinkies (106-3,14)/59 = 1,74m von Kreis zu Kreis je 300m Rohr =1,74/3 = 0,58m von Kreis zu Kreis Verlegeabstand bei 1,20m breitem Graben:185/3,77 = 49,07 = 49 Slinkies (106-3,77)/49 = 2,08m von Kreis zu Kreis je 300m Rohr =2,08/3 = 0,69m von Kreis zu Kreis Vermutlich ist die Verlegung mit einem Durchmesser von 1,20 besser, da dort mehr Grundfläche zur Verfügung steht und die Belastung entsprechend geringer für den Boden ist. Oder irre ich mich da? Mich würde interessieren, was Ihr von meinem geplanten Grabenverlauf haltet und wo Ihr vielleicht Probleme seht, bzw. Verbesserungspotenzial. Die ersten und letzten 3,5m wollte ich gerade verlegen und den Rest im Slinkiesverfahren. Dazu habe ich auch noch ein paar Fragen. Wenn ich in dem Graben 3 Rohre verlege, müssen die Rohre sich zwangsläufig berühren (liegen ja übereinander). Die Frage die sich für mich daraus ergibt ist, ob das Rohr nicht dadurch beschädigt, oder in der Funktion beeinträchtigt wird (Quetschungen). Stichwort Druckbelastung auf einen winzigen Punkt. Oder wird das dritte Rohr auf einer anderen Ebene verbaut? Sprich ich verbuddele erst zwei der drei Rohre und lege dann eine Schicht Erde drüber und verdichte und erst danach lege ich das dritte Rohr hinein. Dies würde natürlich einen enormen Mehraufwand bedeuten. Wie sind da Eure Empfehlungen und Erfahrungen? Was haltet Ihr von meinen geplanten Abständen zum Haus, zur Terrasse und den Gräben untereinander? Auch die Geschichte mit der Hütte. Man soll ja eigentlich nicht über die Rohre und direkt daneben die Oberfläche verbauen. Eine technische Frage habe ich auch noch. Müssen die Rohre alle in gleicher Höhe (zu NN) liegen, oder dürfen die Rohre mal 1,8m und mal 4m tief liegen? Wir haben nämlich ein wenig Gefälle im Grundstück. Ich bin über jede Hilfe dankbar. Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Dominik
|
Verfasser: fdl1409 | Zeit:
21.01.2012 18:43:17
|
Hallo Dominik,
bei mir läuft Tyfo auch nicht auf meinem neuen PC. Muß die alte Kiste hochfahren wenn ich was mit Tyfo machen will. Die Hydraulik haben wir zigfach durch, und es laufen ja auch eine Menge Anlagen mit einer 8 kW Wärmepumpen und 3 Kreisen 32er Rohr. Daran gibt es eigentlich nichts mehr zu verbessern. Bezugsquellen für Rohr und Sole hast du dann vermutlich auch schon gefunden, sonst melde dich.
Eine 8 kW WP könnte man übrigens auch noch mit 2 Kreisen betreiben. Die Spreizung wäre etwas größer und die Soletemperatur etwa 1° tiefer. Die 3 Kreise sind also schon Luxus.
Man könnte auch 2 Kreise a 400m 40er Rohr nehmen. Das ist aber wegen Gewicht schwieriger zu verlegen, also bleib bei dem 32er.
Rein energetisch ist der Unterschied zwischen Gräben von 1m oder 1,20m Breite gering. 1,20m machen wir deshalb oft, weil sich das Rohr dann leichter verlegen läßt, vor allem bei kalter Witterung. Die Kreise liegen nämlich in Ringbunden mit etwa 1,20m Durchmesser auf Palette und das Rohr ist bei Kälte recht steif und störrisch. Man kann ja auch senkrecht verlegen in einem schmalen Schlitzgraben von z.B. nur 30cm Breite und 2,20m-2,40m Tiefe. Bei breiten Gräben würde ich auf 1,75m gehen. Sicherheitsbestimmungen beachten!!! Du darfst nur bis 1,25m ungesichert in einem Graben arbeiten. Den oberen Bereich der Grabenwände muß man entsprechend abböschen. Oder man macht einen schmalen Graben, der dann gar nicht betreten wird.
Grabenlänge ist prima. Verlauf ist gut, habe da keinerlei Einwände. Um die Hütte mußt du dir keine Gedanken machen. Nicht überbaut werden soll deshalb, weil der Boden in den überbauten Bereichen nicht so viel Regen abbekommt, was die Leistung verschlechtert. Bei einer so kleinen Überbauung kein Problem, die Feuchtigkeit wandert ja auch zur Seite, und die kurze Strecke fällt auch nicht ins Gewicht. Bei einer Überbauung, die durch eine Hebung beschädigt werden könnte ( Garage, gepflasterte Fläche ) verlegt man wieder gerade ohne Slinky, damit in diesem Bereich der Entzug geringer ist und keine nennenswerte Vereisung auftritt.
Ja, die Rohre liegen übereinander. Das macht nichts, man muß nur bei der Verfüllung etwas vorsichtig sein. Material ohne größere Steine einfüllen in diesem untersten Bereich. Man kann die ersten paar Zentimeter auch mit der Schaufel und Füßen schon so um die Rohre verteilen, daß ein guter Bodenkontakt vorhanden ist. Wenn man kann ist Einschlämmen mit viel Wasser gut. Ansonsten wenn möglich verdichten. Der Rüttler darf aber erst angeworfen werden wenn 60cm Erde drauf liegen. Wir hatten bisher noch keinerlei Beschädigungen, außer durch Abklicken durch unachtsamen Umgang mit dem Rohr.
Etwas Gefälle macht nichts. Wenn ich einen Kollektor bergauf verlegen würde an einem Hang mit großem Gefälle dann würde ich an der höchsten Stelle eine Entlüftung einbauen. Ein mäßiges Gefälle macht nichts, wenn die WP an der höchsten Stelle steht ist auch alles gut.
Grüße Frank
|
Verfasser: Stormy | Zeit:
21.01.2012 19:56:09
|
Hi Frank,
würden 3*400m (40er) mehr bringen als 3*300m (32er) oder ist der unterschied so marginal, dass es sich nicht lohnt?
MfG
Stormy
|
Verfasser: fdl1409 | Zeit:
21.01.2012 20:06:01
|
Hallo Stormy,
lohnt nicht, Gewinn unter 1K. Materialaufwand und Kosten sind deutlich höher - wenn man den Energieaufwand für die Herstellung des zusätzlichen PEs rechnet ( geschätzt 250 kg ) wird sich das nicht mal energetisch amortisieren. Schon von 2 Kreisen auf 3 mit 32er Rohr bringt ja nur etwa 1K. Rein wirtschaftlich ist das schon grenzwertig, aber noch vertretbar, und etwas Reserve kann ja nie schaden.
Grüße Frank
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
21.01.2012 21:24:47
|
Hallo Frank, danke für die schnelle Antwort. Zitat von fdl1409  Bezugsquellen für Rohr und Sole hast du dann vermutlich auch schon gefunden, sonst melde dich[...]
Ich habe ein paar Links gesehen, aber ich bin über alle Hinweise dankbar. Was mir noch ein paar Probleme bereitet ist, was ich an Bauteilen alles brauche. Ich habe das Gefühl, ich habe nicht an alle Teile gedacht die man benötigt. Gibt es eine Liste von benötigten und bereits in der Praxis erprobten Bauteilen? Zitat von fdl1409  Man kann ja auch senkrecht verlegen in einem schmalen Schlitzgraben von z.B. nur 30cm Breite und 2,20m-2,40m Tiefe. Bei breiten Gräben würde ich auf 1,75m gehen. Sicherheitsbestimmungen beachten!!! [...]
Sind Schlitzgraben auch so effektiv wie Horizontale? Würde erheblich weniger Erdaushub bedeuten, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein verlegen der Rohre schwieriger ist. Außerdem ist dabei natürlich die Frage ob ein schmaler Graben überhaupt stehen bleibt ohne einzustürzen. Du hast geschrieben, dass du auf 1,75m gehen würdest. Meinst du damit die Breite des Grabens und Slinkies Durchmesser 1,20m, oder den Durchmesser der Slinkies auf 1,75m erhöhen? Laut meinem Bodengutachten sind die ersten 90cm Mutterboden (teilweise umgelagert/aufgefüllt, dunkelbraun), danach 40cm Schluff (schwach sandig, dunkelbraun/mittelbraun und danach Schluff (tonig, sandig, trocken, blättrig zerfallend, ab 2,50m erdfeucht, ocker) Grüße Dominik
|
Verfasser: fdl1409 | Zeit:
22.01.2012 10:24:36
|
Hallo Dominik,
das Rohr wird meistens bei der Baywa Grimma bestellt. Sole bezieht man Coracon KS6 Kühlsole übers www. Du brauchst einen 30 kg Kanister pro Solekreis bzw. 60 kg Fass für 2 Kreise. Bei knappem Graben kann es sein daß man später einen vierten Kanister nachfüllen muß.
Soleverteiler kannst du selbst bauen. Am preiswertesten ist ein Sammler aus Anbohrschellen. Man nimmt dann z.B. ein Stück 40er Rohr als Verbindung vom Sammler zur WP. An dieses Sammelrohr werden direkt die Solekreise angebunden, bei 3 Kreisen jeweils 3x Vorlauf und Rücklauf. Dafür nimmt man: - 6 Anbohrschellen 40mm - 6 Kugelhähne mit 32mm Klemmverbindung Anbohrschelle und Kugelhahn müssen zueinander passende Gewinde haben, z.B. 1" Innengewinde in der Anbohrschelle udn Kugelhahn mit 1" Aussengewinde. Oder 3/4", Hauptsache passend. Dann brauchst du noch Endstopfen für die beiden Sammelleitungen. Den Rest macht der Heizungsbauer.
Die Kugelhähne sind sehr wichtig. Man muß jeden Kreis in VL und RL einzeln absperren können, v.a. bei der Entlüftung.
Die 1,75m beziehen sich auf die Tiefe des Grabens, Breite wäre 1,20m.
Sind Schlitzgraben auch so effektiv wie Horizontale?
Da streiten sich noch die Experten. Ich denke ja, und Erfahrungsberichte aus den USA sagen das auch. Vorteil ist v.a. die sehr geringe Aushubmenge. Ich habe außerdem regelmäßig Bauchschmerzen, wenn ich auf den Fotos der Bauberichte sehe, daß sich niemand an die Sicherheitsrichtlinien hält. In zwei Meter tiefen Gräben wird gelaufen und gearbeitet. Das wird irgendwann zu einem Unfall führen. Grabenwände können ohne Vorwarnung einstürzen; wenn du an dieser Stelle gerade gebückt etwas machst dann war es das. Es gibt jedes Jahr zahlreiche Todesfälle. Aus diesem Grund ist das verboten! Deshalb neige ich eigentlich dazu, Schlitzgräben zumindest mal auszuprobieren. Bisher haben wir das noch nicht ausgeführt. Habe mir aber schon eine Vorgehensweise ausgetüftelt, wie man das am besten macht.
Es ist völlig klar, daß man einen Schlitzgraben auf keinen Fall auch nur für eine Sekunde betreten darf. Ein sehr schmaler Graben von 30cm oder weniger würde das auch gar nicht ermöglichen. Also muß das Rohr von oben rein. Senkrechte Platzierung der Rohre ist übrigens keineswegs neu und experimentell - google mal slinky trench upright, dann findest du haufenweise Material aus USA und UK. Wir haben das nur hier noch nicht gemacht. Ich würde das gerne ändern wegen mehrerer gravierender Vorteile: Vorteil 1: viel weniger Erdaushub. Im Vergleich zu einem Graben mit 1,75m Tiefe und 1,20m Breite ist die Aushubmenge bei einem Graben mit 30cm Breite und 2,40m Tiefe nur noch ein Drittel. Speziell bei beengten Verhältnissen und im Altbaugarten ein erheblicher Vorteil. Vorteil 2: wegen der viel geringeren Aushubmenge kann man einen ziemlich kleinen Minibagger verwenden. Der muß nur in der Lage sein, bis in 2,20m bis 2,40m Tiefe auszuheben. Vorteil 3: Sicherheit. Diesen schmalen Graben kannst du nicht betreten, dann kann es auch keine Unfälle geben.
Ja, der Graben kann instabil sein. Das gilt aber für einen breiteren Graben genauso, und bei dem muß man viel mehr Gewicht auf dem Boden neben dem Graben ablagern. Man muß aber nicht den ganzen Graben gleichzeitig offen halten. Man baggert 10-20m aus, verlegt das Rohr hinein und schnell wieder zu. Weiterer Vorteil: wenn da z.B. ein großer Felsbrocken im Weg liegt oder ein Stück immer wieder einstürzt dann legst du einfach ein paar Meter geradeaus drüber weg.
Auf den Berichten aus den USA wird das Rohr immer am Grabenrand ausgelegt, eventuell mit Kabelbindern grob fixiert und dann einfach hineingeworfen. Ein Problem ist dabei, daß die Verfüllung erschwert ist. Das Erdreich wird einfach von oben auf das Rohr verfüllt, dabei können sich Brücken bilden, die zu Hohlräumen führen. Verdichtung geht dann gar nicht. Zumindest im ersten Jahr ist die Leistung eines solchen Grabens eingeschränkt, bis sich alles gesetzt hat. Hab das auch in einem Bericht von einer Firma gelesen, die an der kanadischen Grenze Grabenkollektoren baut. Die haben mal 2 Gräben parallel geschaltet, einen horizontal slinky, den anderen senkrecht slinky verlegt. Im ersten Jahr sei die Leistung des senkrechten Grabens schlechter gewesen, ab dem zweiten Jahr habe man keinen Unterschied mehr feststellen können.
Hab mir jetzt überlegt, wie man die Nachteile bei der Verfüllung vermeidet. Man muß die Rohre irgendwie an die Grabenwand drücken, dann kann man gut verfüllen und sogar verdichten. Das kann man ganz einfach machen mit 3m langen Dachlatten. Die werden senkrecht in den Graben gestellt. Unteres Ende an die gegenüberliegende Seite, oberes Ende auf dieser Seite aufgelegt. Wenn man dann die Rohre hineinsenkt dann rutschen sie unten an den Grabenrand. Dann stelle ich die Dachlatten senkrecht und die slinky Kreise werden an die Grabenwand gedrückt. Das gleiche macht man an der Gegenseite. Bei 3 Kreisen kommen eben 2 an eine Grabenwand. Wenn die Kreise im Graben sind verfüllt man von oben. Es reicht, erst mal 80cm oder so zu verfüllen. Dann kann man die Dachlatten herausziehen, die Rohre werden von der verfüllten Erde an die Grabenwand gedrückt. Jetzt kann man auch schon etwas verdichten. Einfach ein schweres Gewicht passender Größe an einem Stiel befestigen und die Erde in der Grabenmitte zwischen den Kreisen verdichten. Die drückt die Rohre dann noch fester an die Grabenwand und stellt einen guten Bodenkontakt her. In einem etwas breiteren Graben von z.B. 50cm könnte man auch mit einem Rüttler arbeiten. Wenn der Graben zur Hälfte verfüllt ist bewegt man sich da auch im erlaubten Bereich, weil man nur noch bis zur Hüfte im Graben steht.
Für die Energiebilanz ist die Tiefe wichtig. Wenn man Kreise mit 1,20m Durchmesser in einen 2,40m tiefen Graben versenkt dann liegen die Slinkies im Mittel auf 1,80m. Sogar noch tiefer, denn jede Slinky-Reihe hat eine offene und eine geschlossene Seite. Das sind die 109m in einem 109m langen Graben. Die geschlossene Seite legt man natürlich nach unten. Es liegen dann also 109m auf 2,40m und 191m auf im Mittel 1,80m, was eine Gesamt-Durchschnittstiefe von gut 2m ergibt.
Wir haben das wie gesagt noch nicht gemacht. Müßte mal probiert werden, wie sich das mit den Dachlatten machen läßt. Eventuell verbindet man mehrere davon quer, damit sie sich leichter handhaben und fixieren lassen und keine seitlich in den Graben rutschen kann. Denke daß man nur ein paar Bunde davon braucht, die werden ja jeweils nur kurz gebraucht, wieder herausgezogen und für den nächsten Abschnitt verwendet. Und die kann man ja später auf der Baustelle noch gebrauchen.
Boden klingt gut.
Grüße Frank
|
Verfasser: ari07 | Zeit:
22.01.2012 10:49:17
|
@ Frank Als Laie würde ich jetzt sagen, dass das doch sicherlich "schwieriger" für die Soleflüssigkeit ist, in nem senkrechten Slinky zu fließen als in nem waagerechten oder nicht? Gibt's da etwaige Probleme?
|
Verfasser: fdl1409 | Zeit:
22.01.2012 10:53:41
|
Nein, der Flüssigkeit ist es völlig egal, ob sie waagerecht fließt oder senkrecht - z.B. auch in einer Erdsonde. Nur die Entlüftung ist etwas schwieriger, aber auch kein Problem - wenn man einzeln absperrbare Kreise verwendet.
Grüße Frank
|
Verfasser: ari07 | Zeit:
22.01.2012 11:05:08
|
Nochmal zur Tiefe: Der oberste Teil des Slinkys sollte mindestens wie tief liegen? Also doch gut unter Frosttiefe oder? Also bei uns (Sachsen) ist die bei ca. 0,6-0,8m. Bei nem Slinky-Durchmesser von 1,2m dann mindestens 2,0. Reicht das, wenn ich davon ausgehen muss, dass der Kollektor irgendwann in die Vereisung geht?
PS: Ich habe übrigens nen waagerechten Slinky-Ringgrabenkollektor, aber man weiß ja nie?
|
Verfasser: fdl1409 | Zeit:
22.01.2012 11:58:05
|
Hallo ari,
ja, ich würde mit der Oberkante deutlich unter Frosttiefe bleiben wollen. Also mindestens einen Meter unter Oberfläche.
Grüße Frank
|
Verfasser: Stormy | Zeit:
22.01.2012 13:35:03
|
Hi Frank,
würde es auch funktionieren, wenn man einen Graben 30cm breit macht, allerdings nur 1,20m tief (nur als Beispiel) und das Rohrgeflechte anschließendüber ein langes Cu Rohr in den Boden einspült? Durch das Einspülen müsste man doch über das langsam versickernde Wasser einen Sau guten Kontakt zum Erdreich haben.
MfG
Stormy
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
22.01.2012 14:47:08
|
Also das mit dem weniger Erdaushub ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Horizontal bewegt man etwa 300-330m³ Erde und bei vertikaler Verlegung 135-170m³. Also gut die Hälfte. Die Frage ist nur, wie gut kann sich der Boden bei vertikaler Verlegung erholen. Bei horizontaler Verlegung habe ich eine wesentlich breitere Fläche. Ich gehe ja mal davon aus, dass der Wärmeentzug nicht gleichmäßig in alle Richtungen sich ausbreitet, sondern eher Rechteckig. Ich habe zur Verdeutlichung mal ein kleines Schaubild gemacht was ich meine. Ich produziere vermutlich Flächenmäßig in der Gesamtsumme dieselbe Menge Eis, aber im Bezug auf das wieder auftauen, ist meiner Meinung nach der horizontal verlegte Slinky im Vorteil. Er bietet einfach die größere Oberfläche zum Himmel. Ich habe mir auch schon viele Berichte aus Amerika/Kanada angeschaut. Die verlegen allerdings ihre Slinkies etwas anders. Die machen pro Graben nur einen Strang. Also nicht wie wir hier 3 in 1. Dann funktioniert auch das vorbereiten der Slinkies super, bei drei Rohren wird dies sicherlich außerhalb des Graben eine echte Herausforderung. Gruß Dominik
|
Verfasser: Linuxhippy | Zeit:
22.01.2012 15:59:14
|
Entschuldigt die naive Frage - aber das PE-Rohr wird doch auf Rollen geliefert - wie bekommt ihr die schönen Rohr-Schleifen in den Graben?
Mit welchen Kosten muss man für eine 300m Rolle 32mm PE-Rohr rechnen?
Danke & lg
|
Verfasser: MaJen | Zeit:
23.01.2012 13:06:15
|
Zitat von Linuxhippy  Entschuldigt die naive Frage - aber das PE-Rohr wird doch auf Rollen geliefert - wie bekommt ihr die schönen Rohr-Schleifen in den Graben?
Stell Dir eine große Feder vor, die Du einfach seitlich aufziehst. Ist gar nicht so schwer.
|
Verfasser: DMA09 | Zeit:
23.01.2012 13:38:26
|
Hallo,
was für eine Maschine braucht man um solche tiefen Schlitzgräben zu erstellen.
|
Verfasser: ari07 | Zeit:
23.01.2012 14:35:02
|
Was meinst du mit "Maschine"? Ein (Mini)Bagger mit entsprechender Schaufel tut´s auch. :-) Der sollte bis 2,50m tief kommen.
|
Verfasser: DMA09 | Zeit:
23.01.2012 19:12:59
|
Zitat von ari07  Was meinst du mit "Maschine"? Ein (Mini)Bagger mit entsprechender Schaufel tut´s auch. :-) Der sollte bis 2,50m tief kommen. hmmm, eher eine Grabenfräse, die bis 2,5m tiefe kann.
|
Verfasser: michael_j | Zeit:
23.01.2012 19:42:49
|
Wo kann man eine Fräse für 2,5m Tiefe ausleihen? Ich hab bisher nur Geräte bis 1m gefunden.
Gruß Michael
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
25.01.2012 10:27:10
|
Zitat von michael_j  Wo kann man eine Fräse für 2,5m Tiefe ausleihen? Ich hab bisher nur Geräte bis 1m gefunden.
Gruß Michael Das kann ich dir leider auch nicht beantworten, aber ich persönlich würde in meinem Fall eher einen Bagger nehmen. Wenn du aber eine Fräse suchst, würde ich dir die Gelben Seiten empfehlen, denn es nützt dir nur sehr wenig, wenn dir jemand sagt wo es so ein Gerät gibt, wenn du dann 500 Km davon entfernt wohnst. Hat vielleicht noch jemand Infos zu meinen vorherigen Fragen? Beispielsweise zum Thema Bodenerholung bei vertikaler Verlegung?Grüße Dominik
|
Verfasser: michael_j | Zeit:
25.01.2012 18:19:28
|
Hallo Dominik,
alle 2m Fräsen die ich bisher gefunden hab spielen in der Gewichtsklasse von 3t aufwärts. Damit geht wenigstens das verdichten des Grabens sehr schnell. :-) Führt wohl kein Weg am Bagger vorbei.
Eigentlich sollte der vertikale Kollektor sich schneller oder mindestens gleich schnell erholen. Ein Teil des Kollektors liegt ja deutlich dichter an der Oberfläche und profitiert hier von der schneller ansteigenden Temperatur im Sommer. Die oben erwärmte Sohle sollte den unteren Teil beim auftauen unterstützen. Da laut den Simulationen in diesem Faden "Überlegungen zum Kollektor für Sole-Wasser-Wärmepumpen - die zweite" ein Großteil der Wärme über die Randbereiche aufgenommen wird, sollte der vertikale Kollektor auch mehr Leistung bringen als der horizontale. Der vertikale Kollektor besteht ja fast ausschließlich aus Randbereich. Damit sollte er bei gleicher Belastung auch weniger vereisen.
Ich hoffe einer der Wissenden hier kann meine Vermutungen bestätigen.
Gruß Michael
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
16.02.2012 22:12:51
|
Also nach langem hin und her überlegen welche Verlegetechnik ich anwende, habe ich mich doch zur Horizontalverlegung entschieden. Ich finde den vertikalen Ansatz zwar total spannend, aber dort ist mir der Aufwand etwas zu hoch. Eine Frage kam mir aber jetzt noch in den Sinn. Bisher habe ich gedacht, ich verlege die Slinkies immer abwechselnd Ring für Ring. Also so wie hier. Jetzt habe ich aber auch schon mehrfach die Variante gesehen, erst einen Strang zu verlegen und danach den nächsten usw. Also quasi so in etwa. Welche ist denn die vorteilhaftere Verlegung? Viele Grüße Dominik PS: Hoffentlich ist bald schönes Wetter, dann kann es losgehen und ich kann ein paar Bilder einstellen.
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
20.02.2012 21:04:27
|
Ich möchte gerne diesen Beitrag noch einmal hervor kramen, da ich noch immer nicht so ganz sicher bin, welche Rohrreihenfolge bei der Verlegung besser ist. Siehe vorheriger Beitrag von mir. - Slinky Rohr 1 - Slinky Rohr 2 - Slinky Rohr 3 - Slinky Rohr 1 - ... oder erst alle Slinky Rohr 1 - danach alle Slinky Rohr 2 - alle Slinky Rohr 3 und danach ab ins Haus.
VG Dominik
|
Verfasser: Django 01 | Zeit:
21.02.2012 11:00:08
|
Zu deiner Frage.
Wenn Du die Slinkys von jedem rohr auf die gesamte Grabenlänge verteilst hast Du eine bessere Verteilung falls mit einem Kreis etzwas schief geht.
Gruß Django
|
Verfasser: fdl1409 | Zeit:
21.02.2012 11:39:08
|
Hallo Dominik,
erst mal zur Frage senkrecht oder waagerecht. Ja, bei waagerecht zeigt mehr Rohr zum Himmel und nach unten. Dafür hast du aber bei senkrechter Verlegung mehr Rohr auf größerer Tiefe. Bei einem schmalen Schlitzgraben geht man nicht auf 1,75 - 2m Tiefe, sondern auf 2,30 bis 2,50m. Damit hat man die gleiche mittlere Tiefe. Außerdem kommt nur der kleinere Teil der Wärme senkrecht von oben oder unten, der größere Teil von der Seite. Bei waagerechter Verlegung legen wir die geschlossene Seite einer Slinky-Reihe jeweils an den Rand. Bei senkrechter Verlegung nach unten, und zwar alle. Dadurch ist der Grabenboden viel höher belastet. In einem 80m langen Graben hast du ja 80m für die gerade Verlegung, 220m für die Slinkies. Diese 80m liegen also auf 2,30 - 2,50 m. Dort ist es wärmer und oft auch feuchter. Ganz sicher kann ich dir nicht sagen, was am Ende besser ist. Denke der Unterschied ist nicht groß, weniger als ein halbes Grad im Jahresdurchschnitt. Wir haben bisher eigentlich nur waagerecht verlegt. Der Hauptgrund, warum ich senkrecht zumindest mal testen möchte, ist der Sicherheitsaspekt. Es ist gefährlich und verboten, in Gräben zu arbeiten, die tiefer sind als 1,25m. Es arbeiten aber alle in den 2m tiefen Gräben. Auf einem Foto lief ein kleines Kind durch den Graben. Möchte nicht für einen tödlichen Unfall verantwortlich sein. Außerdem könnte das ein jähes Ende einer vielversprechenden Wärmequelle bedeuten. Bei einem 30cm schmalen Schlitzgraben kannst du nicht drin arbeiten. Das Problem existiert also gar nicht, mal davon abgesehen, daß man den Graben natürlich absperren muß, damit niemand reinfällt. Für die Verlegung des Rohrs in dem senkrechten Schlitz habe ich mir schon einfache Techniken ausgedacht, wie man das am besten macht. Vorteile hat man bei senkrechter Verlegung auch bei schmalen Streifen nahe am Haus. Man kann einen Meter weiter weg bleiben.
Ja, die Amerikaner verlegen jeden Kreis einzeln und fassen die dann in einem Sammelgraben zusammen. Das ist einer der Vorteile unserer Technik. Wir gehen immer im Kreis. Das bringt größere geometrische Freiheit, die Gräben können auch länger werden. Die Notwendigkeit eines Sammelgrabens entfällt. Der macht insofern immer Ärger, als der die ganze Zeit offen bleiben muß. Du machst einen Graben fertig, verlegst das Rohr, kannst dann wieder zukippen. Der Sammelgraben muß aber offen bleiben, bis alles fertig ist. Die Kreuzungspunkte sind immer besonders gefährdet für Einbrüche. Außerdem wird der Sammelgraben energetisch nie optimal ausgenutzt.
Was die Verlegung hintereinander oder übereinander angeht so ist die von uns praktizierte Verlegung aller Kreise übereinander ganz klar besser. Ein Punkt dabei ist die Sicherheitsreserve, die man damit gewinnt. Wenn von 3 Kreisen mal einer ausfallen sollte, dann ist immer noch der ganze Graben aktiv. Die Soletemperatur sinkt um 1°, sonst passiert gar nichts. Bei Verlegung hintereinander wäre dann ein Drittel des Grabens ungenutzt oder nur gering genutzt. Die Belastung pro Grabenmeter würde um 50% ansteigen. Der zweite Faktor ist der Gegenstrom-Wärmetauschereffekt, den man mit der Verlegung übereinander vermeidet. Wenn du die Kreise hintereinander verlegst dann hat sich die Sole nach einem Drittel des Grabens schon maximal erwärmt - und kommt dann erneut in einen kalten Grabenabschnitt, wo er einen Teil der aufgenommenen Wärme wieder verliert. Dieser Effekt ist nicht groß, ich schätze sowas wie 0,3°, aber Kleinvieh macht auch Mist, und wenn man es vermeiden kann...
Grüße Frank
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
22.02.2012 21:13:06
|
Hallo Frank, danke für deine ausführliche Antwort. Ich habe lange mit mir gerungen ob ich mal eine vertikale Verlegung probiere und meine Erfahrungswerte hier im Forum teile. Ich habe mich unter anderem wegen der Einsturzgefahr des schmalen Grabens (Regen) und die wesentlich schwerere Verlegung dagegen entschieden. Bei den Temperaturen ist das Rohr noch zu unflexibel, um es vernünftig vorzubereiten. Das Bild von dem kleinen Kind im Graben habe ich auch noch gut vor Augen und teile da deine Einstellung. Wir versuchen dieses Problem mit abböschen/reinwerfen zu umgehen. Hoffe das es uns gelingt. Werde darüber berichten, wenn es erledigt ist. Eigentlich möchte ich keine Werbung machen, aber ich finde, das HDG mal wieder ein dickes Lob verdient hat. Montag bestellt und überwiesen und heute waren die 3x300m bereits da. Das sind gerade einmal 3 Tage.
Meine nächsten Schritte sind nun das Rohr verbuddeln (ist bis Samstag erledigt) und dann muss ich noch den Druckverlust/Solekonzentration berechen, damit ich auch eine turbolente Strömung hinbekomme. Geplant habe ich die VWS 83/3 zu nehmen.
Viele Grüße Dominik
|
Verfasser: alexsz | Zeit:
22.02.2012 22:15:19
|
@Dominik Sehr interessant...bitte geize nicht mit Bilder der Verlegung! Unsere beiden Vorhaben decken sich fast 1:1. Grundstücksform, Grabenlänge etc. relativ identisch. Selbst mein Pumpenfavorit ist ebenfalls die Vaillant VWS. ;)
Gerne darfst mich auch per Mail auf dem Laufenden halten. Bei mir solls Ende März losgehen.
Gruß Alex
|
Verfasser: fdl1409 | Zeit:
22.02.2012 22:43:53
|
Hallo Dominik,
kannst natürlich verlegen wie du magst. Das Problem der leichten Verlegung bei schmalen Gräben habe ich glaube ich gelöst, das sollte nicht das Problem sein.
Ihr könnte schon baggern da, Boden nicht gefroren? Hier geht ohne Presslufthammer gar nichts...
HDG scheint mittlerweile 300m Ringbunde auf Lager zu haben. Gibt ja genug Nachfrage ;-) Die andere Bezugsquelle scheint noch preiswerter zu sein, aber mit Wartezeit von mehreren Wochen.
Berechnen brauchst du da nichts. Die Auslegung ist so, daß du auf jeden Fall turbulente Strömung erreichst. Das ist ja einer der Gründe für die 300m Kreise mit 32er Rohr. Solekonzentration braucht nicht höher sein als 20 Volumenprozent. In milden Gegenden und mit fettem Graben kann man auch mit weniger starten, erhöhen geht immer noch.
Die Bezugsquelle für Sole kennst du auch?
Grüße Frank
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
26.02.2012 17:48:53
|
Hallo,
die letzten Tage war ich fleißig und wir haben unsere Rohre in der Erde versenkt. Bei den Temperaturen war das, wie erwartet, nicht ganz so schön. Aber alle Rohre sind drin und verrichten hoffentlich sehr sehr lange ihren Dienst. Ich werde die Tage noch ein paar Fotos und ein paar Ideen/Anregungen hier niederschreiben für die künftigen Grabenbauer. Morgen muss ich noch den Rest verdichten, denn es hat doch alles ein wenig länger gedauert als ursprünglich geplant. :-) Sei es drum, alles wird gut.
@Alex Wenn ich dir helfen kann, sag einfach bescheid.
@Frank Sole ist kein Problem, momentan mache ich mir mehr sorgen um den Verteiler und die spätere Installation der 6 Rohre. Also die Rohre sind ja nun alles andere als flexibel.
VG Dominik
|
Verfasser: alexsz | Zeit:
06.03.2012 19:13:18
|
| |
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
12.03.2012 21:16:10
|
Zitat von alexsz  Neuigkeiten? Bilder? ;) Sorry das ich erst jetzt Antworte und dann auch nur so knapp. Ich werde Mittwoch einen ausführlicheren Bericht online stellen mit Bildern. Das Rohr ist nicht einmal 1 Monat alt und schon kaputt! Eine Baggerschaufel hält das Rohr leider nicht aus. Nun ist es an 1 Stelle zerrissen und an der 2. Stelle so stark eingequetscht worden, dass auch dort ausgebessert werden muss. VG Dominik
|
Verfasser: Niobe | Zeit:
15.03.2012 11:06:01
|
Hallo Dominik,
HDG empfiehlt zur Ausbesserung die beschädigten Stellen raus zu schneiden und dann mit Elektromuffen-Schweißen wieder verbinnden. Der Fachmann braucht dafür auch nur 5 bis 10 Min. Dabei werden die beiden Rohrenden miteinander verschmolzen.
Gruß,
Niobe
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
26.03.2012 22:11:55
|
Hallo, mein Kollektor ist zwar nach wie vor noch in mehrere Teile zerlegt, aber ich habe wenigstens jetzt mal geschafft ein paar Bilder von der Verlegung online zu stellen. Den Text zu den Bildern liefere ich die Tage auch noch nach. Weitere Informationen nach und nach im BaublogVG Dominik
|
Verfasser: ovm_1 | Zeit:
26.04.2012 15:12:22
|
Hallo,
die Rohre sind mittlerweile repariert und hoffentlich dicht. Wird sich zeigen, wenn die Anlage in Betrieb geht.
Momentan habe ich allerdings ein riesen Problem mit unserer Heizungsfirma. Sie wollen den Kollektor NICHT benutzen, da sie sagen, dass der Druckverlust viel zu hoch ist (laut deren Berechnung >1000mbar) und die Pumpen der Wärmepumpen es nicht schaffen. Mein Heizungsmensch hat die Information von Viessmann, als auch von Vaillant. Mir ist ja bekannt, dass viele einen Kollektor mit 3x300 32er Rohr im Einsatz haben. Habt ihr Tipps, wie ich meinen Heizungsfachmann überzeugen kann? Ich habe selbst mal versucht den Druckverlust zu berechnen, aber es ist natürlich besser, der Nachweis kommt von einer offiziellen Seite. Kann doch nicht sein, dass der Druckverlust so hoch ist. Sollte doch deutlich unter den Werten der Heizungsfirmen liegen. Ich bin auch der Meinung, mal einen Bericht oder ein Datenblatt eines Wärmepumpenherstellers gelesen zu haben, die auch 3x300 32er Rohr benutzt haben. Leider finde ich den Bericht nicht mehr. Ich bin über jede Hilfe dankbar.
Viele Grüße Dominik
|
Verfasser: crax | Zeit:
26.04.2012 15:26:21
|
Zitat von ovm_1  ...aber es ist natürlich besser, der Nachweis kommt von einer offiziellen Seite. Forumsbeiträge sind mit Sicherheit keine "offiziellen Seiten". mfg
|
Verfasser: molly78 | Zeit:
26.04.2012 15:34:08
|
Hallo, das hiess es bei mir auch. Man muss dann eben so konsequent sein und die Verantwortung selbst übernehmen. Grüße Marcus Zitat von ovm_1  Hallo,
Momentan habe ich allerdings ein riesen Problem mit unserer Heizungsfirma. Sie wollen den Kollektor NICHT benutzen, da sie sagen, dass der[...] |