| | Verfasser: blackface | Zeit:
11.01.2012 15:38:27
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Hallo zusammen, wir stellen uns eine Anlage auf der Basis der 20m²-Drainback-Solaranlage von Bosswerk vor (Volkssolaranlage), mit ein paar Modifikationen: Der 1000-Liter-Pufferspeicher steht auf dem Dachboden neben dem ausgebauten Obergeschoss. Dadurch können wir die bestehende drucklose Zentralheizungsanlage unverändert einbinden, sparen uns das bisherige Ausgleichsgefäß und wegen des geringen Höhenunterschieds zum Kollektor auch die zusätzliche Booster-Pumpe für das Anfahren des Solarkreislaufs. WW soll per Wellrohr-WT entnommen werden. Hier ein vereinfachtes Bild. Die beiden wasserführenden Holz-/Kohleöfen stehen im EG im Wohnbereich und werden über mechanische Thermostatschalter eingebunden. Frage: Ich habe den Verdacht, dass der Puffer mir zu klein werden könnte. Ich stelle mir vor, vielleicht später im EG einen weiteren 1000-Liter-Puffer einzubauen, der quasi die thermische Schichtung des Primärpuffers nach unten hin verlängern würden. Nun habe ich einen Knoten im Kopf bei der Vorstellung, wie die beiden verbunden werden müssten. Die Ladung würde wahrscheinlich wie bei einem klassischen Schichtpuffer mit oberer und unterer Einspeisung laufen, jeweils in ein Schichtrohr, oder? Und zusätzlich die beiden mit ihren oberen und ihren unteren Anschlüssen verbinden? Leicht verwirrte Grüße -- Thomas
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Verfasser: Jürg | Zeit:
11.01.2012 22:32:41
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Hallo, ich hab 28m2 auf dem dach und insgesammt 4500l Speicher und im Sommer ist das noch zu wenig. MmN bist du mit 1000l schon in der Übergangszeit am Anschlag.....
Grüsse Jürg
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Verfasser: blackface | Zeit:
11.01.2012 22:59:31
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Ja, das befürchte ich ja inzwischen auch, wobei mein Dach allerdings nicht ideal nach Süden ausgerichtet ist. Aber wie schließe ich eine Puffererweiterung am zweckmäßigsten an?
Beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: blackface | Zeit:
12.01.2012 14:42:18
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So, nun habe ich noch ein bisschen gezeichnet: Ich erhoffe mir von dieser Konstruktion über zwei Etagen eine schönere Schichtung und eine kürzere Reaktionszeit. Über Fragen, Bedenken und/oder Bestätigung würde ich mich freuen. Beste Grüße -- Thomas Edit: Hoppla, da ist mir die Solarpumpe verrutscht! Die gehört natürlich in den kalten Strang einen weiter nach links.
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Verfasser: blackface | Zeit:
12.01.2012 14:59:54
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Nochmal Edit: Hab's korrigiert. ;)
Beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: OldBo | Zeit:
12.01.2012 17:16:04
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Na, die hängen sich mit dem Begriff "Volkssolaranlage" ganz schön weit aus dem Fenster. Und die Thermosphons sind ein Witz.
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Verfasser: blackface | Zeit:
20.01.2012 11:20:15
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Hallo OldBo,
wärst du so nett, das mit dem Fenster ;) ein bisschen auszuführen? Die Zeichnung ist nicht von denen, die ist von mir (=Laie)!
Thermosyphons brauche ich bei Leitungen, die eh nach unten weggehen, doch erst gar nicht, oder? Und an den unteren Speichern auch nicht, denn von denen erwarte ich ja sogar, dass sie sich per Konvektion in den oberen entladen, sobald dort Wärme entnommen wird. So jedenfalls meine Idee.
Beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: OldBo | Zeit:
20.01.2012 15:36:47
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Zitat von blackface  Hallo OldBo,
wärst du so nett, das mit dem Fenster ;) ein bisschen auszuführen? Die Zeichnung ist nicht von denen, die ist von mir (=Laie)!
Thermosyphons brauche ich bei Leitungen, die eh nach unten weggehen, doch erst gar nicht, oder? Und an den unteren Speichern auch[...] Naja, "Volkssolaranlage" hört sich nach "Volkswagen" an und suggeriert, dass das eine Anlage für alle sein soll :>))
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
20.01.2012 21:52:24
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Der 1000-Liter-Pufferspeicher steht auf dem Dachboden neben dem ausgebauten Obergeschoss. Dadurch können wir die bestehende drucklose Zentralheizungsanlage unverändert einbinden, sparen uns das bisherige Ausgleichsgefäß und wegen des geringen Höhenunterschieds zum Kollektor auch die zusätzliche Booster-Pumpe für das Anfahren des Solarkreislaufs.
Ist der Speicher in der Statik berücksichtigt?
Ansonsten mal berechnen mit welcher Geschwindigkeit der im Keller ankommt... ;-))))
Drucklose Zentralheizung? Heißt das offenes Gefäß? Heizungswasser im Solarkreis?
Schon mal daran gedacht, wo sich das Wasser hin ausdehnt? Oder wollt ihr es weglaufen lassen und neu auffüllen?
Sind die Heizkörper rostfrei, also VA?
Eine Bombe, äh Speicher auf dem Dachboden und der Rest im Keller. Da bin ich mal auf die ungewollte Zirkulation gespannt...
Bekommt der Dachbodenspeicher wenigstens eine Auffangwanne?
Nach meiner Meinung holt ihr euch Probleme ins Haus... :-))
Gruß
Heinz
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Verfasser: solarneuling | Zeit:
25.01.2012 11:46:38
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Hallo Blackface,
lass Dich nicht von den "Fachleuten" hier verunsichern. Von denen hat sicher keiner eine Drainbackanlage in Betrieb und somit auch wenig Erfahrung zu diesem Thema.
Wir haben unsere DrainBack Anlage von Bosswerk jetzt seit einem Jahr in Betrieb. Sie ist zwar etwas größer geraten (80 m² Röhren und 50m³ Saisonalspeicher aus Polypropylen). Läuft aber nach dem gleichen Schema wie die kleinen Anlagen von Bosswerk.
Deine DrainBack Anlage wird so programmiert, dass Sie unter anderem "DrainBack" macht, wenn der Puffer auf 85 Grad kommt. 85 Grad deshalb, weil der Poly Propylen Puffer eine Lebensdauer von 50 Jahren hat, wenn die ständige Temperatur 85 Grad nicht übersteigt. Er kann zwar auch 100 Grad, was aber dann die Lebensdauer verkürzt.
Bei "DrainBack" ist also dann gar kein Wasser in deinem Solarkreislauf. Wo nichts drin ist kann auch nichts überhitzen.
Viel wichtiger als mehr Puffer ist es, Deinen Puffer richtig zu dämmen. Schlage min. 200mm besser 300 mm vor. Dann kannst Du Wasser hoher Temperaturen über einige Tage "einlagern" ohne den Technikraum damit zu heizen. Plus alle Abgänge aus dem Puffer mit Thermosyphons versehen. Dann wird es was mit Deiner Anlage.
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Verfasser: Solarerkunder | Zeit:
25.01.2012 12:49:19
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Hallo blackface,
von mir eine Anmerkung zu der Speichergröße. Ich betreibe eine 40m²VRK Solaranlage mit 2300l Puffer. Im Sommer ist das nicht ausreichend. ABER: Im Sommer brauchst du die Energie sowiso nicht. Im Winter kommt sowiso nicht genug Energie von der Sonne. Es handelt sich also nur um ein paar Tage in der Übergangszeit an denen der zusätzliche Puffer einen Vorteil bringt. Es ist ja gerade der Vorteil der Drainback Anlage das diese gefahrlos in Stagnation gehen kann. Am betsten rechnest du dir das mal mit einem Simulationsprogram aus. Der zusätzliche nutzbare Energiegewinn bei einem größeren Speicher ist recht gering.
Viele Grüße
Marcus
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Verfasser: blackface | Zeit:
06.02.2012 12:11:07
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Hallo und Dank für eure Meinungen! @OldBo für wen taugt die "Volkssolaranlage" denn deiner Meinung nach, und für wen nicht? Und warum? @h.j.k. - statisch ist der Speicher OK, unter ihm befindet sich ein schmaler Gang, auf dessen beiden Wänden er steht. Betondecke dazwischen, versteht sich. - Keller haben wir nicht unter den Speichern. - wohin das Wasser sich ausdehnt usw: guckstu hier- das Wasser soll mit diesem Korrosionsschutz versetzt werden. - was du mit "ungewollter Zirkulation" meinst, ist mir unklar. Die Speicher oben und unten sollen ja untereinander irgendwie Schwerkraftzirkulation betreiben, sonst kann die unten gespeicherte Wärme doch gar nicht nach oben gelangen, wo sie entnommen wird. Die Heizkessel stehen im EG, die würden bei Stromausfall idealerweise per Schwerkraftzirkulation vom Speicherwasser weitergekühlt. Der Solarkreis ist unterbrochen, wenn er keine Wärme liefern kann oder soll. Meinst du, im Heizkörperkreislauf würde irgendwas ungewollt zirkulieren? @solarerkunder Für ausreichend Isolierung wäre gesorgt. Vielleicht probiere ichs erst mit den 1000l und montiere schonmal Abzweige für eine evtl. spätere Ergänzung. Beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: sunnysideup | Zeit:
06.02.2012 20:43:21
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Zitat von Solarerkunder  Hallo blackface,
von mir eine Anmerkung zu der Speichergröße. Ich betreibe eine 40m²VRK Solaranlage mit 2300l Puffer. Im Sommer ist das nicht ausreichend. ABER: Im Sommer brauchst du die Energie sowiso nicht. Im Winter kommt sowiso nicht genug Energie von der[...] Im Winter kommt nicht genug Ertrag von der Sonne???? Bei 40qm VRK- Solaranlage!?!?! Die letzten Tage auch nicht? Stehen deine Kollektoren im Keller oder hast du die falsche Solarsteuerung!!! :-) P.s. Im Sommer nen pool, holztrocknen oder an kalten Abenden die Aussenluft "wärmen" wär doch GUT!!! So ne grosse VRK-Anlage!!! Nicht nachgedacht, sondern einfach nur aufs Dach genagelt???!!!
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Verfasser: sunnysideup | Zeit:
06.02.2012 21:21:11
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Zitat von sunnysideup  Zitat von Solarerkunder  [...] Im Winter kommt nicht genug Ertrag von der Sonne???? Bei 40qm VRK- Solaranlage!?!?! Die letzten Tage auch nicht? Stehen deine Kollektoren im Keller oder hast du die falsche Solarsteuerung!!! :-) P.s. Im Sommer nen pool,[...] Die sunshores sind am Schaffen! Ziemlich frisch draussen!! Hab den ca. 1100hundert liter Wasser auf meim Dach n bissi Pufferwärme hochgeschossen zum heutigen Kollistart!! Damit die früher schaffen können!!! Der Puffer vom Dach schafft und schafft! Bei den Aussentemperaturen heizen die Kollies sich selbst! Werden über die Zeit herrlich warm und über nen kleinen Pufferzuschuss nicht nur schnell am frieren, sondern schneller am "Heizen"!!! Darum ging es doch mal! Oder!!???
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Verfasser: Dietmar Lange | Zeit:
06.02.2012 23:55:38
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lass Dich nicht von den "Fachleuten" hier verunsichern. Von denen hat sicher keiner eine Drainbackanlage in Betrieb und somit auch wenig Erfahrung zu diesem Thema.
Ein Hinweis zu solchen Meinungsäußerungen.
Die Einzelerfahrung über eine konkrete Anlage bei einem Anwender ist gut und richtig.
Die Branchenerfahrungen über Jahrzehnte mit jetzt insgesamt ca. 1,5 Millionen Anlagen in Deutschland sind ein Erfahrungsschatz, der sicher noch etwas gewichtiger sein dürfte.
Der Informationsaustausch über technische Erfahrungen und Risiken funktioniert in Deutschland innerhalb der Branche recht gut. Damit können „Fachleute“ auch ohne konkrete persönliche Erfahrungen von gesicherten Erfahrungswerte profitieren, die auf Massenanwendungen basieren.
Speziell zu den Themen „Wasser als Wärmeträger“, „Drain Back“, „Wasserbehandlung bei Einsatz als Wärmeträger“ wurden viele Erfahrungen gesammelt und veröffentlicht, die „Fachleuten“ bekannt und zugänglich sind.
Ob jeder Autor im HTD mit buntem Stern ein „Fachmann“ in diesem Sinne ist, steht auf einem andern Blatt.
Dietmar Lange
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Verfasser: Solarerkunder | Zeit:
10.02.2012 14:47:17
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@sunnysideup natürlich schaffen die Kollektoren gut. Bei Sonne momentan so um die 60kWh am Tag. Aber bei den Temperaturen "verschwíndet" die Wärme sofort im Heizkreis. Für den Gasbrenner bleibt also noch genug zu tun. Bei den Aussentemperaturen von ca. -5°C habe ich einen Tagesverbrauch von ca. 350kWh da sind dann 60kWh nicht wirklich viel. Es ist nun mal leider so das im Winter nur ca 15% der Einstrahlung im Sommer vorhanden ist. Bei mir in Wiesbaden habe ich nach der Simtulation von GetSolar im Dezember nur ca. 770kWh Einstrahlung. Von Mai -August sind es jedoch über 3000kWh. Daher hat man bei jeder SOlaranlage den Effekt das im Winter nicht genügend Energie geerntet wird und im Sommer halt zuviel.
Viele Grüße
Marcus
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
10.02.2012 15:11:23
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Zitat von blackface  Hallo und Dank für eure Meinungen!
@OldBo für wen taugt die "Volkssolaranlage" denn deiner Meinung nach, und für wen nicht? Und warum?
@h.j.k. - statisch ist der Speicher OK, unter ihm befindet sich ein schmaler Gang, auf dessen beiden Wänden er steht. Betondecke dazwischen, versteht sich.
- Keller haben wir nicht unter den Speichern.
- wohin das Wasser sich ausdehnt usw: guckstu hier
- das Wasser soll mit diesem Korrosionsschutz versetzt werden.
- was du mit "ungewollter Zirkulation" meinst, ist mir unklar. Die Speicher oben und unten sollen ja untereinander irgendwie Schwerkraftzirkulation betreiben, sonst kann die unten gespeicherte Wärme doch gar nicht nach oben gelangen, wo sie entnommen wird. Die Heizkessel stehen im EG, die würden bei Stromausfall idealerweise per Schwerkraftzirkulation vom Speicherwasser weitergekühlt. Der Solarkreis ist unterbrochen, wenn er keine Wärme liefern kann oder soll. Meinst du, im Heizkörperkreislauf würde irgendwas ungewollt zirkulieren?[...] Zum Thema "Wasser" ausdehnen: Das ist also ein offenes System und die Heizung wird per WT versorgt. Da der Kessel auch über WT ins System einspeist, hast du 2 WT-Übergänge, die sich keinesfalls günstig im Winter auswirken. Es sind daher höhere Temperaturen erforderlich und die sind untrennbar mit Verlusten verbunden. In der Übergangszeit wird die Heizung solar unterstützt, auch hier ist ein WT nachteilig, weil die erforderliche T. höher sein muss, als zum Heizen notwendig. Ich sehe in dem drucklosen System keine Vorteile, nur das Gegenteil. Korossionsschutz kostet immer Geld und muss in bestimmten Abständen geprüft werden, sonst kann der Schutz ins Gegenteil ausschlagen... Thema Puffer in unterschiedlichen Stockwerken: Wenn sie untereinander zirkulieren sollen, dann mach dich auf Verluste gefasst. Ansonsten gleich Motorventile vorsehen, denn ich bezweifle, dass da Thermosiphons ausreichen. Sorry, dass ich erst jetzt antworte - ich hatte es einfach übersehen. Noch eine Frage: Warum so eine Sonderlösung, die aauch Geld kostet und vieles nicht besser macht? Gruß Heinz
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Verfasser: solarneuling | Zeit:
10.02.2012 21:06:22
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@h.j.k., Bei der Hydraulik der Volkssolar DrainBack Anlage Beispielhydraulikist der Heizkreis der Fußbodenheizung wahrscheinlich hydraulisch getrennt, um zu zeigen wie simpel dies mit Wellrohrtauscher im offenen Puffer zu realisieren ist. Viele Fußbodenheizungen älterer Bauart brauchen die Trennung, weil durch die Heizungsrohre älterer Bauart Sauerstoff in das Heizungswasser diffundiert und deshalb eine Trennung zwingend erforderlich ist. Das erfordert dann neben dem zweiten Heizkreis auch einen Plattenwärmetauscher und eine zweite Umwälzpumpe. Ist im drucklosen Puffer so nicht erforderlich. Natürlich kann jeder normale Heizkreis mit dem Brennerwasser fahren, entweder direkt oder durch den Puffer oder beides. Die Flexibilität, die uns unser druckloser DrainBack Speicher gibt, hätten wir so mit sonst keinem anderen System. Das Wellrohr im Puffer kann jederzeit verlängert, verkürzt, in der Position verändert und auch zusätzlich später neue Wellrohre für neue Anwendungen relativ einfach in den Puffer eingebracht werden.
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
11.02.2012 14:51:32
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Die Flexibilität, die uns unser druckloser DrainBack Speicher gibt, hätten wir so mit sonst keinem anderen System. Das Wellrohr im Puffer kann jederzeit verlängert, verkürzt, in der Position verändert und auch zusätzlich später neue Wellrohre für neue Anwendungen relativ einfach in den Puffer eingebracht werden.
Flexibilität nennst du das? Das Einzige leider nur theoretisch flexible ist die Möglichkeit das Wellrohr zu verändern. Wann und wie oft braucht man das?
Ansonsten sehe ich nur Nachteile, Im Übergang vom Kessel zur Hz 2 WT, da braucht der Kessel 2 x die WT-Spreizung zusätzlich. Solare HU, auch da kann man vom Ertragsniveau die Spreizung abziehen.
Teurer Rostschutz wird auch gebraucht, und, und, ....
Nein Danke, wer holt sich denn freiwillig Probleme ins Haus?
Gruß
Heinz
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Verfasser: Dietmar Lange | Zeit:
11.02.2012 16:53:02
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Bei der Hydraulik der Volkssolar DrainBack Anlage Beispielhydraulik ist der Heizkreis der Fußbodenheizung wahrscheinlich hydraulisch getrennt, um zu zeigen wie simpel dies mit Wellrohrtauscher im offenen Puffer zu realisieren ist. Viele Fußbodenheizungen älterer Bauart brauchen die Trennung, weil durch die Heizungsrohre älterer Bauart Sauerstoff in das Heizungswasser diffundiert und deshalb eine Trennung zwingend erforderlich ist. Das erfordert dann neben dem zweiten Heizkreis auch einen Plattenwärmetauscher und eine zweite Umwälzpumpe. Ist im drucklosen Puffer so nicht erforderlich.@Interessenten Bei der verlinkten Beispielhydraulik ist ein ganz anderes Problem zu beachten. Der dargestellte Wärmeerzeuger (Heizkessel, Wärmepumpe) arbeitet in einem reinen Wasserkreislauf, indem auch der Solarkreislauf ohne Systemtrennung integriert ist. Völlig unabhängig von der Solaranlage ist bei hohen Wasservolumen in Heizkreisläufen immer zu beachten Gemeinsames Arbeitsblatt von BDH und ZVSHK - Vermeidung von Betriebsstörungen und Schäden durch Steinbildung in WarmwasserheizungsanlagenBei üblichen Pufferspeichervolumina von einigen hundert Litern und mehr, sind hier immer mehr als 20l Wasservolumen pro kW Heizleistung im Heizkreislauf enthalten. Damit ist aber nach der verlinkten technischen Regel und auch nach der VDI 2035 der Betrieb mit nicht aufbereiteten Wasser unzulässig. Es muss ein Wasseraufbereitungsverfahren vor Einfüllen von Wasser in die Anlagen vorgenommen werden. Diese Bestimmung gilt auch für Nachfüllwasser. Für den Anlagenbetreiber ist hier unbedingt zu beachten, dass bei neueren Wärmeerzeugern in den Betriebsanleitungen der Hersteller die VDI – Richtlinie 2035 oder das verlinkte Arbeitsblatt eine unbedingt einzuhaltende technische Bedingung ist. Bei Verstoß gegen diese Forderung für den „bestimmungsgemäßen Betrieb des Wärmeerzeugers“ erlischt im Schadensfall der Gewährleistungsanspruch für den Heizkessel. Wenn ein Wärmeerzeuger mit einer Solarwärmeanlage mit Pufferspeicher, Solarkreislauf und Wasser als Wärmeträger ohne Systemtrennung zusammenarbeitet, gelten die gleichen Anforderungen. Mögliche Wasserverluste in Drainbacksystemen dürfen auch nur durch aufbereitetes Wasser gemäß VDI 2035 ersetzt werden. Insofern ist die Bezeichnung solcher Anlagen als reine Wassersysteme problematisch, da genau dieser Betrieb zwar für die Solaranlage, aber nicht für viele Wärmeerzeuger zulässig ist Dietmar Lange
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Verfasser: solarneuling | Zeit:
12.02.2012 14:52:35
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@ h.j.k.
Sorry wir diskutieren über die Flexibilität im Grundsatz eines Systems welches mit einem in jedem Anwendungsfall individuell anpassbaren Speichersystem arbeitet, weil ja jede Wellrohrlänge mit jedem Duchmesser an jeden Platz im Speicher einfach sowohl für Ladung als auch für Entladung entweder getrennt oder auch in einem Kreislauf betrieben werden kann.
Das ist die Flexibilität dieses Speichersystems, welches sonst kein mir bekanntes System hat.
Wenn ich aber jetzt darüber hinaus im Besonderen nach z.B einem Jahr merke, dass z. B mit 50 m 1 Zoll Wellrohr im Speicher für meine Brauchwasserbereitung einen Temperaturabfall beim Zapfen von z.B. 6 Grad zum Pufferwasser bedeuten, dann öffne ich den Speicherdeckel und packe noch einmal z.B. 50 m des gleichen Rohres rein, verbinde das ganze z.B. parallel und habe nur noch z.B. 3 Grad Differenz bei z.B dann sogar halbem Durchflusswiderstand.
Das ist uns z. B. konkret so passiert. Kennt jemand hier ein anderes System welches diese Flexibilität bietet ?
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
12.02.2012 15:03:47
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Das ist die Flexibilität dieses Speichersystems, welches sonst kein mir bekanntes System hat.
und auch sonst keiner braucht!!! Ansonsten nur gravierende Nachteile...
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Verfasser: blackface | Zeit:
13.02.2012 10:13:37
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Zitat von h.j.k.  Zum Thema "Wasser" ausdehnen: Das ist also ein offenes System und die Heizung wird per WT versorgt. Da der Kessel auch über WT ins System einspeist, hast du 2 WT-Übergänge, die sich keinesfalls günstig im Winter auswirken. Es sind daher höhere Temperaturen erforderlich und die sind untrennbar mit Verlusten verbunden. In der Übergangszeit wird die Heizung solar unterstützt, auch hier ist ein WT nachteilig, weil die erforderliche T. höher sein muss, als zum Heizen notwendig.
Ich sehe in dem drucklosen System keine Vorteile, nur das Gegenteil.
Sorry, Missverständnis: In meiner geplanten Anlage gibt es einen einzigen Wärmetauscher (Wellrohr), nämlich den für das Warmwasser. Der Rest -- Kessel, Speicher, Solar, Heizkörper -- benutzt dasselbe Wasser. Die Bosswerk-Grafik hatte ich nur verlinkt, um das Drain-Back-Prinzip zu erläutern. Wir haben hier momentan eine offene, drucklose Anlage bestehend aus den 2 Kesseln, einem Boiler im 1. Stock, einem großen Ausgleichsgefäß auf dem Spitzboden und den Heizkörpern. Dieses System soll durch den Pufferspeicher und die Solarwärme ergänzt werden. Der Boiler und das alte Ausgleichsgefäß sollen wegfallen. Zitat: Korossionsschutz kostet immer Geld und muss in bestimmten Abständen geprüft werden, sonst kann der Schutz ins Gegenteil ausschlagen... Das sehe ich ein. Zitat: Thema Puffer in unterschiedlichen Stockwerken: Wenn sie untereinander zirkulieren sollen, dann mach dich auf Verluste gefasst. Ansonsten gleich Motorventile vorsehen, denn ich bezweifle, dass da Thermosiphons ausreichen. Davon bin ich inzwischen ab. Die Leitungsführung und Laderegelung ist mir zu unklar. Ich denke daran, einen zweiten Speicher neben den Hauptspeicher zu stellen (bzw. mir diese Möglichkeit offenzuhalten) . Zitat: Noch eine Frage: Warum so eine Sonderlösung, die aauch Geld kostet und vieles nicht besser macht? Mehrere individuelle Gründe: - Es geht um eine Ergänzung der bisherigen Heizung, nicht um einen Neubau. - Die Kessel arbeiten mit Scheitholz und wir haben hier öfter mal Stromausfälle, deshalb wollen wir bei einem offenen, drucklosen System bleiben. Beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
13.02.2012 11:59:40
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Kann ich jetzt eher verstehen. :-))
Danke für die Info!
Gruß
Heinz
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Verfasser: blackface | Zeit:
13.02.2012 13:09:42
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Wobei du mich da auf einen Knackpunkt gebracht hast, den ich noch nicht auf dem Schirm hatte: Die Volumenänderung im gesamten System je nach Temperatursituation -- mit wieviel Prozent des Gesamtvolumens müsste ich da rechnen? Evtl. reicht die Höhendifferenz zwischen Überlauf und oberem Anschluss am Speicher nämlich gar nicht für den Ausgleich :(
Allerspätestens bei der Zwei-Etagen-Speichererweiterung wäre das ein begrenzender Faktor.
Dank + beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
14.02.2012 12:24:51
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Die Ausdehnung von Wasser ist bei 0° = 1, bei 95° = 1,0396. Hier als TabelleWelchen Max-Druck hält denn der Puffer aus? Wenn der Druck einer Etage dazu kommt, sind das runde 3 mWs ~ 0,3 bar. Es gibt auch offene Ausdehnungsgefäße. Das könnte ja auch "irgendwo" weiter oben montiert werden. Gruß Heinz
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Verfasser: blackface | Zeit:
14.02.2012 14:42:16
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Der Kunststoffpuffer hält "gar keinen Druck" aus: er ist oben quasi offen. Die zusätzlich gedachten Puffer wären handelsübliche Stahlbüchsen, dort also kein Druckproblem.
Ein offenes Ausgleichsgefäß wäre denkbar, aber das reizvolle ist ja gerade, dass Puffer und Ausdehnungsgefäß derselbe Pott sind, mit derselben Isolierung, Frostsicherung usw. Sonst müsste ich ja zusätzlich die Temperatur im Ausdehnungsgefäß überwachen und wenns knackig zu werden droht (und bei Stromausfall) Pufferwasser reinkonvektieren lassen. Aufwendig und zusätzlich verlustbehaftet.
Nochmal durchrechnen: Von 0° bis 95° wären es ca. 4%, stimmt. Aber ich werde hoffentlich nirgendwo in der Anlage 0° haben, und die 95° werden auch nicht überall erreicht. Mit welchen Durchschnittstemperaturen werde ich rechnen müssen? Mit 15° -- 80° sollte ich hinkommen, oder? Das wären dann lt. Tabelle 2,8%. Dazu der Inhalt des Solarstrangs, der bei Drain-Back ja auch im Speicher landet. Drain-Back kann bei warmem System passieren (Speicher ganz heiß) oder bei eher kaltem System ("Winterurlaub", Stromausfall).
Die Wassermenge beträgt 1m³ je Speicher, dazu der Inhalt von Heizungs-, Kessel- und Solarkreis, macht pi mal Daumen zusammen 1,4m³. Bei 3% Ausdehnung macht das 13,5cm Höhendifferenz im Speicher. Der Abstand Überlauf--oberster Anschluss (Heizungsvorlauf) beträgt max. ca. 11cm. So wirds also nix.
Mögliche Lösung: die Heizung nimmt ihr Vorlaufswasser tiefer aus dem Speicher. Nachteil: neuer Anschluss am Speicher erforderlich, oder Rohr durch den Deckel nach oben raus (Luft?). Vorteil: es entsteht ein Vorrang für die Brauchwassererwärmung.
So müsste es dann eigentlich gehen.
Beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
14.02.2012 15:01:51
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Der Kunststoffpuffer hält "gar keinen Druck" aus: er ist oben quasi offen. Die zusätzlich gedachten Puffer wären handelsübliche Stahlbüchsen, dort also kein Druckproblem.
Gar kein Druck kann nicht sein, er hat am Fuß auch den Druck der Wassersäule im Innern.
Ein offenes Ausgleichsgefäß wäre denkbar, aber das reizvolle ist ja gerade, dass Puffer und Ausdehnungsgefäß derselbe Pott sind, mit derselben Isolierung, Frostsicherung usw. Sonst müsste ich ja zusätzlich die Temperatur im Ausdehnungsgefäß überwachen und wenns knackig zu werden droht (und bei Stromausfall) Pufferwasser reinkonvektieren lassen. Aufwendig und zusätzlich verlustbehaftet.
Ich würde die Finger davon lassen...
Nochmal durchrechnen: Von 0° bis 95° wären es ca. 4%, stimmt. Aber ich werde hoffentlich nirgendwo in der Anlage 0° haben, und die 95° werden auch nicht überall erreicht. Mit welchen Durchschnittstemperaturen werde ich rechnen müssen? Mit 15° -- 80° sollte ich hinkommen, oder? Das wären dann lt. Tabelle 2,8%. Dazu der Inhalt des Solarstrangs, der bei Drain-Back ja auch im Speicher landet. Drain-Back kann bei warmem System passieren (Speicher ganz heiß) oder bei eher kaltem System ("Winterurlaub", Stromausfall).
Die Wassermenge beträgt 1m³ je Speicher, dazu der Inhalt von Heizungs-, Kessel- und Solarkreis, macht pi mal Daumen zusammen 1,4m³. Bei 3% Ausdehnung macht das 13,5cm Höhendifferenz im Speicher. Der Abstand Überlauf--oberster Anschluss (Heizungsvorlauf) beträgt max. ca. 11cm. So wirds also nix.
Ich habs nicht gerechnet, kann aber hinkommen.
Mögliche Lösung: die Heizung nimmt ihr Vorlaufswasser tiefer aus dem Speicher. Nachteil: neuer Anschluss am Speicher erforderlich, oder Rohr durch den Deckel nach oben raus (Luft?). Vorteil: es entsteht ein Vorrang für die Brauchwassererwärmung.
Wenn die Heizung tiefer abgreift, ändert das doch nicht das Volumen. Oder willst du von den 1000 l was reduzieren?
So müsste es dann eigentlich gehen.
Bis das nächste Problem auftaucht...
Gruß
Heinz
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Verfasser: blackface | Zeit:
22.02.2012 12:37:38
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Der Kunststoffpuffer hält "gar keinen Druck" aus: er ist oben quasi offen. ...Gar kein Druck kann nicht sein, er hat am Fuß auch den Druck der Wassersäule im Innern.Schon klar, daher die Gänsefüßchen ;) Wenn die Heizung tiefer abgreift, ändert das doch nicht das Volumen. Oder willst du von den 1000 l was reduzieren?Ja, so ist das gedacht. Schon im Original geht ja der Platz für Wasserausdehnung und Drainback vom Puffervolumen ab. Nur eben nicht genug. Wenn ich anfangs bis zum Überlauf fülle, wird sich ja der maximal mögliche Wasserstand von allein einstellen. Ein weiterer Vorteil des niedrigeren Heizungsvorlaufs wäre der automatische Vorrang Warmwasser vor Heizung -- von Verwirbelungen abgesehen. Und dann habe ich mal ein wenig weitergezeichnet und bin zu diesem gekommen: Den Primärspeicher auf einen Sockel heben und eine beliebig erweiterbare Anzahl schlichter Pufferspeicher danebenstellen. Fast alle Technik wohnt im und am Primärspeicher, die Erweiterungsspeicher sind einfache Blechdosen. Der obere Teil des Primärspeichers ist schnell aufgeheizt (WW), der restliche Teil ist zwar träge, hat aber eine große Speicherkapazität und lädt und entlädt "automatisch". Bis das nächste Problem auftaucht...So isses. Aber solange die auf dem Papier bzw. hier auftauchen, ist mir das viel lieber als später in der Realität. Beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
22.02.2012 12:45:57
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Betrachte das Ganze mal aus Sicht von Verlusten...
Puffer parallel statt in Reihe, ergibt geteilte heiße Schicht mit nahezu doppelter Oberfläche... und und und... :-))
Gruß
Heinz
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Verfasser: seipe | Zeit:
22.02.2012 17:38:38
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Hallo Blackface Eine Drain Back anlage iat für mich eine gute entscheidung. Ich habe schon ein paar eingebaut allerdings nur von Cemo Solar. Der anbieter der Kollektoren kommt von der Tochterfirma Sonne3. Schau dir diese doch mal. Die Puffergrösse geht bei denen bis 1500ltr. Die nachheizung bzw. entnahme geht über einen zusätzlichen Edelstahlwellrohr Wärmetauscher. Hier kommt das Heizungswasser des Kessels nicht mit dem Solarwasser in berührung Grüsse Seipe
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Verfasser: derKieler | Zeit:
23.02.2012 03:00:55
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Moinsen,
bei 3 Dingen hab ich gedankliche Probleme:
1. Gewicht Pufferspeicher. Du willst ca. 1.200 kg auf weniger Fläche als einem m² auf den Dachboden im Bestandsbau stellen, oder hast schon gestellt?
2. Dem Schema nach willst du im Heizkreis die Pumpe durch die Heizkörper saugen lassen? Es überfordert mich gerade, mir selbst zu beantworten, ob das bisschen Wassersäule reicht um bei heissem Heizungsrücklauf gegen die Leitungswiderstände und Heizkörper Kavitation zu verhindern.
3. Du willst weitere Puffer auf den Dachboden stellen? Nen Sockel bauen?
Frag mal nen Statiker ob das vorhandene Material dort ausreicht. Mauer im Geschoss drunter hin oder her. Wenn nicht genug Bewährung in der Decke eingebaut ist, hilft die Mauer auch nicht mehr unter Umständen.
Aber ich sag dazu: Ich bin fachfremd was Statik angeht.
Aber wenn da mal was zu lecken anfängt auf dem Dachboden laufen dir mehr als tausend Liter wasser durch die Bude, unter Umständen kochend heiss...
Das wär in Summe alles nix für mich, muss es ja aber auch nicht.
Gruß, Andreas
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Verfasser: blackface | Zeit:
25.02.2012 12:19:53
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OK, ihr habt mich überzeugt: 1. werde ich erstmal einen Statiker interviewen 2. werde ich eine Auffangwanne einplanen und 3. die Ergänzungspuffer doch lieber ins EG stellen. Letzteres erscheint mir doch recht sexy. Die Leitungsverluste sollten gering sein, da die Puffer wirklich direkt übereinander zu stehen kommen und besonders die Puffer unten einschließlich ihrer Leitungen ganz ideal zu dämmen sind. An Ventilen und elektrischem gibt es da unten auch nur den einen Sensor. Funktioniert eigentlich die automatische Entladung der unteren Speicher per Schwerkraft so wie hier gezeichnet? Oder habe ich da einen Denkfehler? (Klick ins Bild zum Vergrößern) Danke + beste Grüße -- Thomas
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Verfasser: clevertherm | Zeit:
28.02.2012 15:07:28
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Moin! Die Hydraulik aus dem letzten Posting kann so nicht funktionieren. Nehmen wir mal an, dass der Solarertrag in das Schichtrohr der unteren Puffer eingeleitet wird. Wo holt die Solarpumpe das (kalte) Rücklaufwasser her? (A) aus dem kalten Anschluss des oberen Puffers (und damit aus dem oberen Teil der unteren Puffer) (B) aus dem kalten Anschluss der unteren Puffer Lösung: (A) Das dortige Wasser ist wärmer. Warmes Wasser steigt nach oben. Die Lösung für dein Problem besteht aus zwei Leitungen zwischen "oben" und "unten" sowie einer Umladepumpe. viele Grüße Arnt |
Verfasser: blackface | Zeit:
01.03.2012 16:27:34
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Moin Arnt, danke für deinen Beitrag. Nehmen wir mal an, dass der Solarertrag in das Schichtrohr der unteren Puffer eingeleitet wird. Wo holt die Solarpumpe das (kalte) Rücklaufwasser her?Meine Vermutung/Hoffnung war, dass in dem Fall, wo in den unteren Puffer warmes Wasser reingepumpt wird, auch aus dem unteren das kalte Wasser herausgenommen wird. Schließlich muss das verdrängte Wasser ja irgendwo hin? Aber du hast natürlich recht, da gibt es ja noch die Entlade-Leitungen. Würde es mir was nutzen, ein zweites Dreiwegeventil in die kalten Rücklaufleitungen zu bauen und es mit dem im Zulauf parallel zu schalten (s. neue Zeichnung)? Damit sollte das Beladen klappen, oder? Unklar ist mir dabei immer noch das Entladen, also die Situation, in der aus dem oberen Puffer Wärme entnommen worden ist und aus dem unteren wärmeres Wasser per Konvektion nach oben gelangen soll. Reichen da die beiden Leitungen, die ich mit * markiert habe? (Den Heizkreis und den evtl. zweiten EG-Puffer habe ich mal vorübergehend ausgeblendet.) Aber du schreibst von einer Umladepumpe, das sagt mir erstmal wenig, sorry. In welcher Situation würde die von wo nach wo pumpen? Dank nochmal + beste Grüße -- Thomas
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