| | Verfasser: Martin206 | Zeit:
05.01.2012 11:49:48
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Naja, ich hatte schon mit etwas weniger Verbrauch in 2011 gerechnet. Der Winter ist diesmal ja nahezu ausgefallen, dafür war aber der Jan'11 mit nur 8 Sonnenstunden "rekord-schattig".
Aber dann war ich doch erfreulich überrascht:
27% weniger Strom für die Sole-Wärmepumpe, d.h. statt 3.093kWh nur 2.271kWh. Das war dann trotz Strompreiserhöhung in 2011 dann -22% bei den Heizkosten ...ca. 438 EUR für Heizung/WW - Ökostrom versteht sich :o).
Der WMZ zeigt für 2011 sogar 38% weniger an... aber da hier der WW-Wärmebedarf nicht mit erfaßt wird, paßt das schon zusammen.
Aber definitiv haben wir - bei nahezu unverändertem Verhalten - immerhin 38% wenger Heizwärme benötigt! __
Leider ist der sonstige Stromverbrauch etwas gestiegen:
Strom für KWL/WRG ging um ca. 8% rauf (ca. 569kWh > 613kWh). Keine Ahnung warum, aber die KWL brauchte in 2011 bei gleicher Einstellung ca. 5W mehr. (Kosten 2011 dafür ca. 118 EUR.)
Stromverbrauch für Haushalt ging um ca. 4% nach oben wobei auch 1.736kWh (2010: 1.673kWh) nicht gerade viel sind für ein EFH mit 2 Personen - kann also zufrieden sein. (Kosten 2011 ca. 335 EUR.)
In Summe - Heizung, WW, KWL, Haushaltsstrom, Grundgebühr - haben wir somit 4.620kWh zu ca. 980 EUR verbraucht. Da gibt es eine Rückzahlung von ca. 76 EUR :o). __
Was mich aber ganz stark verwundert:
Sollten meine minimalen Sparmaßnahmen beim allgem. Wasserverbrauch sich tatsächlich so stark ausgewirkt haben?
Ich habe das nun 3x nachgerechnet / gebprüft:
Unser Trinkwasserverbrauch ist um 24% zurückgegangen!? 68,5cbm in 2010 ...nur noch 52,1cbm in 2011.
Nur da ich das Wasser beim Händewaschen, spülen, etc. nun konsequent abschalte wenn ich es für länger als ein paar Sekunden nicht brauche?
Oder da ich etwas kürzer dusche - das Wasser läuft so ca. 2-4 Minuten weniger dabei? Gut, der Sommer war nicht so heiß und somit haben wir auch weniger geduscht.
Auf jeden Fall sind die Wasserkosten um 24% und die Abwasserkosten um 19% gesunken - :o). __
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß -Martin-
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Verfasser: egal1 | Zeit:
05.01.2012 12:02:19
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Wir haben 2011 68% des Verbrauches vom Vorjahr. Ist ja wohl kein Wunder, es gab ja auch keinen Winter :-) Also im Jahr 2011 24,5 kWh/qm*a reine Heizkosten (gemessen über WMZ). Wir hatten im ersten Jahr (2005) auch schon über 45 kWh/qm*a. Da war aber wohl die Baufeuchte der ausschlaggebende Faktor :-) Wegen Wasserkosten von 20,--€/Jahr mache ich mir keinen Kopf. Jeder darf duschen wie er will.
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Verfasser: surveyor | Zeit:
05.01.2012 12:03:53
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Hallo Martin 206,
meine Auswertungen zur Wärmepumpe zeigen ähnliche Ergebnisse. Der Stromverbrauch ging um 29 %, die erzeugte Wärmeenergie um 17 % gegenüber 2010 zurück. Dies kann aber zum Teil auch auf einige Optimierungsmaßnahmen (Anpassung der Volumenströme usw.) zurückzuführen sein. Im Bereich Haushaltsstrom habe ich bereits in den letzten Jahren deutlich (ca. 10 %) einsparen können, daher ist er inm letzten Jahr fast gleich geblieben. Beim Wasser passiert nicht so viel, man muß halt immer sauber bleiben. :-))
Surveyor
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Verfasser: dk_net | Zeit:
05.01.2012 12:20:53
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Nach meinen eigenen Erfassungen ist der Stromverbrauch meiner WPs vom 1.1.2011 bis 31.12.2011 auch erheblich heruntergegangen.
Meine Abrechnung vom Stromversorger sah aber ganz anders aus und zeigt ähnliche Verbrauchswerte, wie in den letzten Jahren.
Grund ist der Abrechnungszeitraum, der hier von November 2010 bis November 2011 geht. Wer sich an den schneereichen Dezember 2010 erinnert und diesen mit dem lauen Dezember 2011 vergleicht, versteht, warum die Rechnungen so unterschiedlich ausfallen.
Zusätzlich ist bei mir zwischen Weihnachten 2010 und Neujahr noch der Heizstab gelaufen, weil meine Heiz-WP einen Defekt hatte.
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Verfasser: roro | Zeit:
05.01.2012 12:21:24
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Bei mir nicht ganz so stark (nur - 18%)
2010: 3167.9 kWh 2011: 2619.3 kWh
Vor allem durch die geringen Jänner und Dezember-Verbräuche. Im November 2011 war mein Verbrauch fast um 100% als im Jahr 2010, da es bei uns wenige Sonnenstunden gegeben hat.
Mein "bestes" Jahr war aber immer noch 2005 mit 2533 kWh.
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Verfasser: peter4 | Zeit:
05.01.2012 12:45:57
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Meine Verbräuche der Luft-Wasserwärmepumpe inkl. Lüftung sehen so aus:
2008 ca. 2600kWh 2009 ca. 2600kWh 2010 ca. 2900kWh 2011 ca. 2250kWh
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Verfasser: Brennerspezialist | Zeit:
05.01.2012 12:53:57
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Hallo Wärmepumper,
ich weiß nicht ob ich hier mit meinem Ölbrennwerter auch was sagen darf ;-)
Mein Verbrauch liegt momentan auch 35 % unter Vorjahr. Für mich gibt es da auch einen ganz klar "Schuldigen" , das Wetter.
Der Brennerspezialist
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Verfasser: magellan | Zeit:
05.01.2012 12:58:08
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Mit meiner Luftwärmepumpe habe ich genauso wie Martin 206 auch 28% geringeren Verbrauch in 2011:
von 4865 auf 3501 kWh . Jeweils inclusive der KWL, die benötigt ca. 200 kWh im Jahr.
Erfreulich aber v.a. die Entwicklung auf der PV-Seite meiner 4,6 kWp Anlage:
in 2010 gab es noch fast auf die kWh genau ein Nullsummenspiel zwischen erzeugtem Strom und Verbrauch der Heizung ( Martin, das ist Ökostrom)
in 2011 erntete ich über 1000 kWh mehr, verbrauchte aber s.o. 1300 kWh weniger. Ich weiß gar nicht wohin mit dem ganzen Geld ;-)
Gruß
magellan
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Verfasser: Martin206 | Zeit:
05.01.2012 14:10:57
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Hallo Magellan,
OT:
Was ist Ökostrom?
1. Ja - der Teil den Du direkt - also zeitgleich mit der Sonneneinstrahlung benötigt hast, das ist echter Ökostrom
2. Nein - den Teil den Du über den ZEITGLEICH bereitstehenden PV-Strom hinaus benötigt hast, könnte "ich" nur als Ökostrom bezeichnen, wenn Du zugleich einen Ökostromtarif abgeschlossen hast. Ansonsten ist das "dt. Strommix".
3. Regionaler Ökostrom
Der Teil des Stromes den Du als PV-Überschuß hattest und der in der Region zeitgleich verbraucht werden konnte, das ist wiederum regional genutzter Ökostrom.
Der Teil der mind. 2x tranformiert und in andere Netze geleitet werden mußte, der ist nicht anders zu bewerten als Wasserstrom aus Österreich oder Skandinavien.
(Evtl. mußte der Stromüberschuß teils gar an ein Pumpkraftwerk gehen - mit noch mehr Verlusten.)
...denn wenn Du schon zwischen Ökostrom und Ökostrom differenzieren willst, dann richtig.
Wir "beziehen" nur Ökostrom, d.h. unser Stromgeld geht zu einem Lieferanten der diese wiederum an Ökostromproduzenten weiterleitet bzw. einen Teil seiner Gewinne in neue Ökostrom-Kraftwerke investiert.
Das könntest auch Du sein ...denn Deine Gewinne werden durch die EEG-Umlage erst ermöglicht ...und durch die Nachfrage nach Ökostrom - z.B. durch Leuten wie mir.
Gruß -Martin-
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Verfasser: magellan | Zeit:
05.01.2012 14:47:12
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Zitat von Martin206  Hallo Magellan,
OT:
Das könntest auch Du sein ...denn Deine Gewinne werden durch die EEG-Umlage erst ermöglicht ...und durch die Nachfrage nach Ökostrom - z.B. durch Leuten wie mir.
,[...] Hallo Martin, Danke. Ich werde heute abend meinem Junior eine Extraportion Eis spendieren und ihm sagen, daß sie von Dir kommt ! Gruß magellan Im Ernst: Du hast natürlich inhaltlich recht, und dessen bin ich mir auch bewusst. Ich hab mich halt trotzdem gestern bei der Heizkostenabrechnung meiner Haustechnik über Gesamteinnahmen von 2000 € gefreut und konnte es einfach nicht für mich behalten...
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Verfasser: Martin206 | Zeit:
05.01.2012 14:50:37
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Danke für die Aufklärung :o).
So ist das ja auch in Ordnung. PV - in gewissen Grenzen und regional betrieben - ist auf jeden Fall ein positiver Beitrag.
Grüß mir Deinen Sohn!
-Martin-
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Verfasser: sukram | Zeit:
05.01.2012 14:58:16
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Ökostrom? Haben das die Elektronen behauptet? Zitat: Deutschland muss österreichische Kraftwerke anzapfen
Die Energiewende in Deutschland stellt die Betreiber der Stromnetze vor Probleme. Es fehlen Kapazitäten, um den aus Windkraft erzeugten Strom zu transportieren. Laut einem Zeitungsbericht musste man im Dezember sogar auf österreichische Kraftwerke zurückgreifen, um die Versorgung zu sichern.
...Berlin/Düsseldorf - Die deutschen Stromnetze stehen in diesem Winter unter massiver Belastung. Wie die "Welt" berichtet, musste der Netzbetreiber Tennet bereits am 8. und am 9. Dezember erstmals auf Kraftwerksreserven in Österreich zurückgreifen. Dafür musste unter anderem ein altes Ölkraftwerk bei Graz wieder ans Netz gebracht werden. ...
...Am 8. und 9. Dezember kam es zu einer extremen Konstellation... SpOnaus Schweröl... Ich geh' mal davon aus, dass dann auch das Kraftwerk der Raffinerie Karlsruhe für uns laufen musste- zumindest wurde es vor Monaten zur Ausfallreserve erklärt.
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Verfasser: Martin206 | Zeit:
05.01.2012 17:50:12
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Was soll nun das wieder?
Wenn schon hier Magazine herangezogen werde, die von reißerischer Schreibe leben, dann bitte nicht zusätzlich noch einseitig daraus zitieren.
1. Das Ölkraftwerk wurde nur "vorsorglich" ans Netz gebracht ...nicht da es tatsächl. benötigt wurde.
2. Wo steht da was von "Schweröl"?
3. Die Situation ergab sich nicht alleine wg. der Netze, sondern da der Block C des AKW Gundremmingen außerplanmäßig abgeschalten wurde ...wg. defekter Brennelemente.
Soviel dann auch zu "Stromsicherheit mit AKW's".
4. Wofür hat man denn die Möglichkeit geschaffen sich in solchen Außnahmesituationen als Nachbarländer auszuhelfen?
5. Import und Export von Strom zw. D und A sind was ganz alltägliches...
Irgendwie hat eine kurze Recherche (überwiegend im verlinkten SpOn-Artikel) das Thema ganz schön relativiert.
Gruß -Martin-
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Verfasser: tsroh | Zeit:
05.01.2012 18:45:12
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Zitat von Martin206  Was soll nun das wieder?
Wenn schon hier Magazine herangezogen werde, die von reißerischer Schreibe leben, dann bitte nicht zusätzlich noch einseitig daraus zitieren.
1. Das Ölkraftwerk wurde nur "vorsorglich" ans Netz gebracht ...nicht da es tatsächl. benötigt[...] Ja, wirklich ein reisserischer Bericht in der Presse. Vor allem deswegen, weil auch nicht die komplette, in Süd und Südwest-D verfügbare Kapazität angefordert war. 3 Steinkohleblöcke der 700-900MW Klasse liefen die ersten 3 Wochen im Dez.nur mit Mittellast, Preisbedingt!! Also ist dies ursächlich eher in den "Eigenarten" der Netzbetreiber oder bestehenden Verträgen zu suchen, jedenfalls gab es keinen Engpass auf Erzeugungsseite in in Süd-D. Alleine schon aufgrund der milden Temperaturen sollte von den Lesern dieser Medien (glaube es war die FAZ) auch ohne Hintergrundwissen die Glaubwürdigkeit etwas kritischer gesehen werden. Die Stellungnahme der BNA will ich mal gar nicht bewerten, die haben schon zu so viel Stellung genommen....
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Verfasser: wildbarren | Zeit:
05.01.2012 18:55:12
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Servus,
die Überschriften sagen sehr wenig, ein paar Zeilen weiter.
aus Spiegel-Online
"Am 8. und 9. Dezember exportierte Deutschland gleichzeitig Windstrom nach Italien und Österreich und versuchte, mit weiterem Windstrom die Versorgung in Süddeutschland zu decken", sagt Peter Hoffmann von Tennet. "Doch das klappte nicht, denn für solch eine Doppelbelastung sind Deutschlands Leitungen nicht ausgelegt."
Die Stromlieferungen nach Südeuropa wollte Tennet zu diesem Zeitpunkt nicht stoppen - aus Kostengründen. "Wenn ein Netzbetreiber erst verspricht, Strom in Länder wie Italien zu liefern und dieses Versprechen dann wegen überlasteter Netze nicht einhalten kann, wird das schnell teuer", sagt Hoffmann. "Pro Tag fallen dann leicht Kosten in Millionenhöhe an." Diese würden letztlich auf die Stromkunden in Deutschland abgewälzt."
Wie versteh ich das, nach Italien wird Strom verkauft, aus Österreich Strom gekauft, ist doch alles Geschäft, der Stromexport nach Italien hat mehr Kohle gebracht, als den eigenen Strom zu verwenden, bzw. den Österr. Strom zu importieren und dann sollen die Leitungen nicht ausreichen.
Wie auf der Autobahn "Kartoffeln" werden zum Waschen durch die Welt gekarrt, und dann wird geschrien die Kapazitäten reichen nicht.
HR
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Verfasser: sukram | Zeit:
05.01.2012 18:58:21
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ErklärungAGES hat übrigens das Jahr voll- zweitwärmstes nach 2000.
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Verfasser: kristema | Zeit:
05.01.2012 19:14:18
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Hallo zusammen!
WP-verbrauch -31,8% -> 2187kwh(HT+NT) Hausstrom -4,1% (vermutlich weniger Umwelzpumpenenergie)-> 2473kwh Wasser +12,8% -> 49cbm (2 Erw., 1x 4.Jahre und 1x 3 Monate ).
Gruß Markus
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
05.01.2012 20:15:06
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Zitat von sukram  ErklärungAGES hat übrigens das Jahr voll- zweitwärmstes nach 2000. Zweitwärmstes seit 2000? Wie wäre es hiermit? 2011 war das wärmste Jahr seit 1895Wärmstes Jahr seit 1981 (auf der Schwäbischen Alp) Ich weiß, ich weiß, da geht es nicht um GTZ ;-) Hier bei uns ist 2011 das wärmste Jahr, der bei ages verfügbaren Datenbasis (ab 1996 volle Jahresdaten). Ich bin jedesmal fasziniert, wie deckungsgleich die GTZ von Hocheifel und Siegen sind. Diejenigen, die die Zuordnung der Wetterstationen vorgenommen haben, verstanden wirklich ihr Handwerk. GTZ Nürburg-Barweiler 3.677,1 und Siegen 3.697,7 Kd. Der Minderverbrauch Wärmeenergie, in 2011, betrug rd. 21 %. Beim Strom waren es rd. 16 %. Da wir ungern am hygenischen Standard etwas ändern wollten, lag der Wasserverbrauch in etwa auf Vorjahresniveau. Gruss Frank F. P.S.: Die GTZ von 2011 helfen diesmal nicht, eine aussagekräftige Witterungsbereinigung zu erstellen. Die mehr als deutlich gesteigerte Anzahl der Sonnenstunden, insbesondere in den Übergangsmonaten, verhindert dies.
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
05.01.2012 20:22:49
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Verfasser: Dominik_82 | Zeit:
05.01.2012 20:30:35
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Auch "Russengasheizer" freuen sich: Bei uns im MFH lag der Minderverbrauch bei rund 26%. Die Punkte wurden vor allem im Januar und Dezember gesammelt, dazu kommt das deutlich mildere Frühjahr.
Zum Spiegel-Artikel:
08./09.12. waren ganz interessante Tage. Sehr gute Windproduktion (DE: ca. 421 Mio. kWh am 09.) und eine recht üppige Nachfrage in Europa (FR: bis 87 GW (!!!) am 09.).
Da verblüfft es nicht, wenn rege Im-/Exportbeziehungen bestehen. Es spricht auch nichts dagegen, z.B. Windüberschuss nach NL abzugeben und gleichzeitig bei hoher Industrienachfrage aus AT zu importieren. Kein Grund zur Aufregung, wenngleich die Netze natürlich ausgebaut werden sollten.
Die Kapazitäten in Süddeutschland waren bei weitem nicht ausgereizt, wie schon ein kleiner Blick auf "mein" Hauskraftwerk Staudinger (-> E.ON Produktionsbericht) zeigt. Den Gasblock haben die gar nicht erst angefahren, die Steinkohleblöcke liefen auch eher auf Sparflamme.
Ach so, @ Martin: Die Abschaltung in Gundremmingen war lange vorher angekündigt. Kein Grund, über mangelnde Versorgungssicherheit abzulästern. ;-)
Viele Grüße
Dominik
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Verfasser: Cuncan | Zeit:
05.01.2012 20:41:05
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Zitat von Brennerspezialist  Hallo Wärmepumper,
ich weiß nicht ob ich hier mit meinem Ölbrennwerter auch was sagen darf ;-)
Mein Verbrauch liegt momentan auch 35 % unter Vorjahr. Für mich gibt es da auch einen ganz klar "Schuldigen" , das Wetter.
Der Brennerspezialist Dem schließe ich mich als Gas-NT-Heizer an.(nahezu exakt 35%!) Der Stromverbrauch hingegen ist bei uns leicht gestiegen, da wir in 2011 aufgrund des überragenden Aprilwetters schon früh die Badesaison eröffneten und wir die Schwimmbadpumpe deshalb früher laufen lassen mussten.Das ganze Ausmaß unseres herrlichen Wetters gipfelte im Oktober in einem sehr schönen Altweibersommer. Damit konnten wir die Umwälzpumpe letztlich erst am 24.10.2011 ihren Dienst einstellen lassen. Gruß, Thomas PS: Bis Mitte Januar ist nun weiter kein Frost in Sicht, das ist ja heuer wie in Nizza.
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Verfasser: sukram | Zeit:
05.01.2012 20:54:54
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Dafür wird meine Thujenhecke gerade vom Wacholderprachtkäfer gemeuchelmordet- auch so eine kulturelle Bereicherung, der ohne Winter nicht verreckt :-(
Aber wartet nur- auch der wandert gen Norden, dem Buchsbaumzünsler hinterher ;-)
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Verfasser: tsroh | Zeit:
05.01.2012 21:06:54
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Zitat von sukram  ErklärungAGES hat übrigens das Jahr voll- zweitwärmstes nach 2000. Na, eine Erklärung ist das nicht, eher die Verdeutlichung eines volkswirtschaftlichen Irrsinns. Denn solange eine Lobby aus Finanzinvestoren, die die Netze übernommen hat, eine mit 9,05% angesetzte Kapitalrendite für unausgewogen hält, wird sich da nichts ändern. Vorschlag: Zinssatz auf 20% hoch, der Verbraucher kann dafür blechen. Den Mittelständler oder Handwerksbetrieb will ich sehen, der sich einer langfristigen Kapitalrendite in dieser Höhe sicher sein kann. Es ist auch hier wie mittlerweile fast überall: Die Gier zerstört wirklich alles. (außer das Ansehen von Bundespräsidenten)
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Verfasser: Georg Fiebig | Zeit:
05.01.2012 21:07:40
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"Mein Verbrauch liegt momentan auch 35 % unter Vorjahr. Für mich gibt es da auch einen ganz klar "Schuldigen" , das Wetter."
Entschuldigung , aber ist das nicht völlig normal wenn eines der wärmsten Jahr dem kältsten Jahr der letzten 10 Jahre folgt ????
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Verfasser: Cuncan | Zeit:
05.01.2012 21:13:17
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Eben, deshalb seht es ja da auch geschrieben.
Gruß, Thomas
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Verfasser: maf-soft | Zeit:
05.01.2012 21:51:02
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Da unser Haus erst Anfang 2010 gebaut wurde, kann ich nicht mit dem ganzen Jahr 2010 vergleichen, aber wenn ich nur die Monate September bis Dezember betrachte, haben wir in 2011 weniger als die Hälfte verbraucht :) Die genauen Zahlen für alle Monate, auch für die Photovoltaik und den Haushaltsstromverbrauch, finden sich in unserem Baublog. Vorweggenommen: wir sind sehr zufrieden mit unserem Passivhaus. -Moritz
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Verfasser: stt 007 | Zeit:
05.01.2012 23:18:21
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Hier im Norden auch 35% weniger Verbrauch (Öl) als / wie letztes Jahr
zum Stromexport: laut Spiegel wurde gleichzeitig Strom nach Ö exportiert und aus Ö importiert.
Halt ein ganz normales europäisches Verbundnetz, kein Grund zur Aufregung.
Alles Gute stt
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Verfasser: Martin206 | Zeit:
06.01.2012 01:15:02
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@kristema
Den UWP-Verbrauch der WP zuordnen ...gehört zu "Heizen". __
@RoBIM
Wenn ich den Wasserhahn am Waschbecken nicht durchgängig laufen lassen ("Arbeiten unter/bei laufendem Wasser") und beim Duschen "nur noch" 12-15 Minuten unterm warmen Wasser stehe, dann ändert das nicht viel am "hygienischen Standard". __
@Dominik_82
Zur Abschaltung in Gundremmingen hab ich mich lediglich auf genau den SpOn-Artikel bezogen der zuvor zitiert wurde ...ohne den Wahrheitsgehalt des Artikels "genauer zu beurteilen". __
@tsroh
traurig! Mein Arbeitgeber baut einen Sektor ab (Aufgabe von Produktlinien => Mitarbeiterabbau), da er "nur 12%" brachte ...nicht 18-19% wie der Rest :o(. __
@Georg Fiebig
Warum sollte unbedingt nach einem der kältesten Jahre gleich eines der wärmsten folgen?
Gruß -Martin-
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Verfasser: Paula1970 | Zeit:
06.01.2012 08:53:15
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Du hast Georg falsch verstanden. Es geht nur um die Höhe der Einsparung von sehr kalt zu warm .
Insbesondere dann, wenn dieser Unterschied in den kältesten Monaten auftritt. Ein warmes "Durchschnittsjahr" ist relativ uninteressant,denn ob im Sommer im Schnitt 24 oder 27 Grad sind spielt beim Verbrauch wohl keine Rolle.
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
06.01.2012 11:36:25
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Ich wünschte mir mehr solche Monate, wie den Mai 2011. Gegenüber 2010 lag die Einsparung bei 99 %.
Die mögliche, diesjährige Einsparung, könnte dann aber max. 1 m³ betragen. Alles hat eben auch seine Schattenseiten, obwohl es dann 100 % wären ;-)
Gruss Frank F.
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Verfasser: Paula1970 | Zeit:
06.01.2012 11:38:27
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Verfasser: Martin Havenith | Zeit:
06.01.2012 11:58:32
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@ Frank
Alles reine Ansichtssache
Wenn in einem warmen Jahr der Verbrauch sinkt, dann würde ich das nicht gerade als Einsparung bezeichnen...
Dennoch bin ich sehr zufrieden.
Nach Witterungsbereinigung ist mein Verbrauch von ca 100 kWh/m²a auf unter 80 kWh/m²a ( nach ENEV incl. WWB) gesunken.
Ich weiss.... mit Euren Zahlen kann ich nicht mithalten
;-))
Martin
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
06.01.2012 12:01:45
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Zitat von Martin206  @RoBIM
Wenn ich den Wasserhahn am Waschbecken nicht durchgängig laufen lassen ("Arbeiten unter/bei laufendem Wasser") und beim Duschen "nur noch" 12-15 Minuten unterm warmen Wasser stehe, dann ändert das nicht viel am "hygienischen Standard". Hallo Martin, dass Du den hygienischen Standard einhälst, daran habe ich nicht eine Sekunde gezweifelt ;-) Wir haben schon lange bevor ich zum "Energiesparpabst" wurde auf Einiges geachtet. Unsere Badewanne sollte zwar ein besonderes Design haben, aber so wenig wie möglich Wasserinhalt aufweisen. Ohne auf dem Trocknen zu sitzen, reichen tatsächlich 95 Liter völlig aus. Leider hat Duscholux diese Sparwanne unverständlicherweise aus dem Programm genommen. Da ging es sparsamen Produkten, wie dem Lupo 3L nicht anders. Würdige Nachfolger sind leider nicht in Sicht. Energiesparen ist nicht so wichtig - Gewinnmaximierung geht wie immer vor. Gruss Frank F.
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
06.01.2012 12:30:52
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Zitat von Martin Havenith  Wenn in einem warmen Jahr der Verbrauch sinkt, dann würde ich das nicht gerade als Einsparung bezeichnen... Wenn da noch vor dem Wort Einsparung "nachhaltig" eingefügt wird, kann ich dem voll zustimmen ;-) Woher die Einsparung kommt ist natürlich nicht unwesentlich, aber per Definition ist ein weniger gegenüber einem Vergleichswert eine Einsparung. Über das Ergebnis von 2011 freue ich mich zwar auch (Heizenergieverbrauch 9.959 kWh), aber das Ziel (< 10.000 kWh/a) ohne Mithilfe des Wetters zu schaffen ist damit natürlich noch nicht erreicht. Aber, was wäre der Mensch ohne Ziele ;-) Gruss Frank F.
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Verfasser: Martin Havenith | Zeit:
06.01.2012 12:42:49
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@ Frank
>>> Aber, was wäre der Mensch ohne Ziele ;-)
Sehe ich auch so. Die nächste Maßnahme ist bereits fest eingeplant.
Martin
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