| | Verfasser: spajor | Zeit:
04.01.2012 21:41:17
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Hallo liebes Forum,
wir wohnen seit einem 3/4 Jahr in einem Niedrigenergiehaus BJ.2006 160 m2 Wohnfläche als Reiheneckhaus. Es wurde noch gemäß ENEV 2002 geplant & erstellt. Die Häuser hier wurden damals von einem Bauträger gebaut.
Der Energieverbauchskennwert nach bedarfsgerechnetem Energieausweis beträgt: 42,4 kWh/m2a. Standort: Nähe Aachen (Auslegungstemp.zone: -10 Grad)
Installiert ist eine Junkers Brennwert Therme mit Warmwasser Durchlauferhitzer: ZWB 7-26 A23 mit TR100 (Stetig-Raumtemperaturreglung).
Nach ersten "Grundeinstellungen": - Thermostatventil im Referenzraum aufgedreht :-) - Begrenzung max. Vorlauftemp. auf tats. 52 Grad (60 Grad Einstellung an der Therme) - Reduktion der max. Heizleistung von 24 kW auf Minimum = 7,7 kW - Einstellung Taktsperre auf Max. = 15min - Nachtabsenkung (komplett aus) von 21:00 bis 6:30
Nach viel Lesen im Forum + anderen Quellen habe ich dann noch Folgendes durchgeführt: - Voreinstellung aller Heizkörperventile - Reduktion der Pumpenleitung von 3 auf 1 (80W -> 40W) - Messung Kondensatmenge
Ergebnis: - Kessel heizt sich selber nicht zu "Tode", weil der Referenzraum immer kalt ist (als wir uns das Haus angeschaut haben: 77 Grad Vorlauf - super ..) - Taktungen von max. 30 sek Laufzeit wurden auf 5-8 min (4 Grad Außentemp.) verlängert - Morgens nach Nachtabschaltung ca. 40 min Dauerlaufzeit
Dennoch mehrere Fragen: - laut Schweizer Formel komme ich auf einen Wärmebedarf von 2kW - richtig? - kann man duch einen anderen Gasmischer / Gasdüse / Ventilator / andere Tricks die Leistung noch weiter reduzieren? - Für das Warmwasser kännte man ja auch noch einen kleinen Speicher installieren bzw. die Therme regelt bei dem eingestellten Wasserfluss (ich meine 6,8l / min.) eh die Leistung deutlich runter. - in der aktuellen Regelung kann ich noch die Hysterese anpassen - bringt das was um die Brennerlaufzeiten zu verlängern? - bringt die Umstellung auf witterungsgeführt + Raumaufschaltung (=TR250) was? Ich verspreche mir hierduch nicht die fix angesteuerte VL-Temp. von 52 Grad, sondern bedarfsgerecht - aber folglich auch mehr Taktung :-/ - ist eine derartige Überdimensionierung ein Mangel und könnte noch innerhalb der Gewährleistung vom Bauträger behoben (=Kesseltausch auf max. 13 kW Junkers, die moduliert ja bis zumindest 3,6kW runter) werden? Lieber wäre mir ja eine Thision 9.. :-))
Danke für Eure Hilfe, spajor
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Verfasser: spajor | Zeit:
04.01.2012 22:01:30
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.. kleine Ergänzung: die 42,4 kWh/m2a sind inkl. Warmwasser. Ohne WW liegt der Heizenergieverbauch bei 36,0 kWh/m2a
Viele Grüße, spajor
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Verfasser: Ricö | Zeit:
05.01.2012 01:41:37
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dem damaligen baugträger kannst du wohl nicht ans bein pinkeln. kombithermen sind halt ne günstige bauweise und legitimieren somit die zu hohe leistung. klar kann man die bestehende therme zu einem kleineren model mit externen speicher umbauen. da der speicher eh neu wäre, kannst du auch gleich ne neue kleinere therme käuflich erwerben, denn die umrüstung und neueinstellung der alten therme ist auch nicht für lau zu bekommen. die kleinste junkersversion hat 3-16 kW. gruß ricö |
Verfasser: Texlahoma | Zeit:
05.01.2012 09:44:17
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@spajor Hier hat ein Bauherr erfolgreich den Austausch seines überdimensionierten Kessels gegen einen zum Haus passenden durchgesetzt. Alerdings handelt es sich um eine Anlage mit separatem WW-Speicher, so dass in dem Fall die Dinge anders liegen. Wenn das Haus 2006 fertiggestellt wurde, dürfte es nach BGB auch mittlerweile zu spät sein, um in Deinem Fall über eine Mängelrüge mit Aufforderung zur Nachbesserung vorzugehen.
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Verfasser: spajor | Zeit:
05.01.2012 11:48:11
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Danke für die Infos! Das Haus wurde erst Mitte 2007 an die Erstbesitzer übergeben. Gewährleistung läuft noch. Aber diesen Weg will man ja eigentlich nicht gehen - zeitaufwändig und geringe Chancen auf Erfolg, wenn die sich querstellen - da mache ich mir nichts vor.
Kesseltausch schön und gut. Bin ja auch ein technisches "Spielkind" und würde mich über neues Spielzeug freuen, aber macht das wirtschaflich einen Sinn? Ich denke nein - überzeugt mich vom Gegenteil ;-) Von daher wäre mein Plan: warten, bis der Kessel kaputtgeht und eine Reparatur nicht lohnt - das kann ja noch x Jahre dauern ..
Daher würde ich ehr in Richtung Optimierung tendieren. Habt Ihr noch Tipps wg. der Regelparameter / bringt die witterungsgeführte Regelung ggf. noch was?
Danke & VG, spajor
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Verfasser: spajor | Zeit:
06.02.2012 21:11:41
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Hallo zusammen,
.. wunderbares Heizungseinstell-Wetter :-)
Habe vom Bauträger die alte Heizlastberechnung bekommen Auslegungstemp -10 Grad (also aktuelle Werte): Heizlast: 10kW.
Also hier mal ein paar reale Verbauchs-Messwerte (Gasverbrauch * Heizwert), gemittelt über mehrere Stunden mit konstanten Werten. AT Heizlast Laufzeit/ED Brenner -10 3,71 kW 12-15 min / 47,7% -11 3,97 kW 15-20 min / 51%
Ich weiß ... eigentlich ein Grund sich zu freuen, ABER
Aktuell erreiche ich also Brenner-ED von ca.50% (Max.leistung auf Minimalleistung (=7,77kW) begrenzt.
Also ist der Kessel viel zu groß .. Aktuell läuft die Pumpe auf 2, sonst steigt die VL Temp zu schnell und geht direkt mit der Startleistung in die Begrenzungung und dann bekomme ich wg. der Sperrzeiten nicht auf Temperatur .. VL Max- konnt ich so auf 50 Grad reduzieren. RL-temp liegt bei Ausschalten es Brenners bei 38 Grad.
Testweise habe ich mal alle TV geöffnet, um die VL-Temperaturen weiter reduzieren zu können, geht aber nicht weiter runter, wg. der Startleistung..
Habt Ihr Tipps, was ich trotz der Raumtemp.regelung (es wird ja immer auf fest eingestellte VL-Temp. (=50 Grad) geregelt) noch halbwegs venüntig einstellen soll? oder soll ich eine AT-geführte Regelung nachrüsten? (Ich meine das brint nix, weil teilw. wg. der Startleistung die Temp. zu schnell erreicht wird und somit vermehrtes Takten unterstützt. oder das Geld für Regelungen sparen und lieber eine richtig dimensionierte Anlage mit WW-Speicher einsetzen?
Danke für Eure Antworten, spajor
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Verfasser: Sterne | Zeit:
07.02.2012 00:59:56
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Hallo spajor,
fast das gleiche Spiel habe ich auch hinter mir. Daher mal ein paar Erfahrungen. Das begrenzen der maximalen Heizleistung wird beim Brennerstart nach meiner Einschätzung ignoriert. Deshalb kann man sich das sparen bzw. sollte es sogar großzügig einstellen. Mindestens Faktor 2 über deiner berechneten maximalen Heizleistung, sonst kannst Du keinen sinnvollen Absenkbetrieb fahren. Das sofortige Abbrechen nach Brennerstart liegt vermutlich an der zu geringen maximalen Vorlauftemperatur, da diese Einstellung z.B. auch als Schutz für Fußbodenheizungen eingestellt wird. Sofern das stimmt, kannst du auch gleich wieder die Pumpe auf 1 stellen. Das spart teueren Strom und sorgt dafür, dass das Wasser mehr Zeit hat im Heizkörper abzukühlen. Dann die Taktzeitsperre auf 15 Minuten und den Regler Heizungsvorlauf am Gerät soweit zurückdrehen bis es schattig wird. ;-) Jetzt macht das Gerät eigentlich einen super Job und springt halt maximal 4 mal die Stunde an. Da es kein 200 kg Gusskessel ist, würde ich mich einfach an dem "unendlichen" Warmwasser erfreuen und die überzogenen Diskussionen hier im Forum zur Thermengröße ignorieren.
Ein zusätzlicher Außensensor wird vermutlich nicht mehr viel bringen. Ich habe sogar überlegt ihn abzuklemmen, da der Außensensor eine andere Pumpenschaltart erzwingt und dazu führt, dass die Pumpe fast die gesamte Heizsaison (ab +4°C) auch bei Nachtasenkung durchläuft. Darüber hinaus macht das Ding während der Übergangszeit eigentlich mehr Ärger als Nutzen. An sonnigen Tagen heizt das Ding munter drauf los und an nebligen Tagen darf man dafür frieren. Tolle Wurst. Ich habe jedenfalls einen Raumregler nachgerüstet. Wenn Dir das noch nicht reicht, kannst du mit deiner TR 100 Nachtabsenkung fahren. Je nachdem wieviel Schaltzeiten Du hast, kannst Du auch tagsüber mal stundenweise takten. Dadurch sinkt die durchschnittliche Rücklauftemperatur natürlich weiter. Und wenn das noch zuviel Automatik ist, kannst Du Schaltdifferenz von Hand schrittweise erhöhen z.b. auf 13°C. Das erfordert aber Augenmaß sonst sitzt Du bald mit Decke im Wohnzimmer ;-)
Gruß Sterne
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Verfasser: muscheid | Zeit:
07.02.2012 08:53:54
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ne Kombitherme mit ´Raumthermostat ist nunmal eine "Preiswert" Lösung zur Beheizung. in einer Etagenwohnung gehts oft nicht anders und dafür waren die Geräte auch gedacht. Heute ists leider so: es wird möglichst "billig" gefordert oder es gibt kaum Platz. Also kommt ne Kombitherme..... mit allen daraus resultierenden Problemen. Empfehlung hier: Heizleistung anpassen lassen und Umbau der Regelung auf Witterungsgeführt.
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Verfasser: Texlahoma | Zeit:
07.02.2012 13:57:35
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@Sterne Deine Strategie führt zumindest zu einem erhöhten Verschleiß im Gerät, da diese Strategie das hochfrequente Takten fördert. Aus meiner Sicht wird genau andersherum ein Schuh draus ;-)
@spajor Sofern Du noch in der 5 Jahresfrist liegst, würde ich versuchen über eine Mängelanzeige zu einem passend dimensionierten Brennwertgerät zu kommen. Über die durchgeführte Auslastungsmessung (idealewrweise protokolliert, am besten im Beisein von familenfernen Zeugen) kannst Du beweisen, dass das aktuelle Gerät niemals in einen bestimmungsgemäßen Betriebszustand (modulierender Betrieb, d.h. stufenloses Leistungsanpassung je nach Bedarf des Hauses) kommt, da seine min. Leistung größer ist als die Heizlast des Hauses.
Wie man sowas angeht, steht im link oben.
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Verfasser: Sterne | Zeit:
07.02.2012 14:29:02
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Zitat von Texlahoma  @Sterne Deine Strategie führt zumindest zu einem erhöhten Verschleiß im Gerät, da diese Strategie das hochfrequente Takten fördert. Aus meiner Sicht wird genau andersherum ein Schuh draus ;-) [...] Dann kann ich ja froh sein, dass meine Therme davon nichts weiß. Sie hat nämlich das leidige Takten eingestellt :-)
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Verfasser: muscheid | Zeit:
07.02.2012 15:46:12
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Eine Mängelanzeige bringt nichts! Weil kein Mangel vorhanden ist. Zur WW-Bereitung ist die hohe Leistung erforderlich. Das zur Heizung nur ein Bruchteil benötigt wird ist völlig uninteressant.
Das es bessere Lösungen gibt ist klar - aber daraus lässt sich kein Mangel ableiten.
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Verfasser: Texlahoma | Zeit:
07.02.2012 18:03:54
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Aus meiner Sicht ist ein vorliegender Mangel zumindest diskutabel, wenn ca. 85% der für das Haus benötigte Energiemenge nur in einem nicht bestimmungsgemäßen Betriebszustand (modulierender Betrieb, d.h. stufenloses Leistungsanpassung je nach Bedarf des Hauses) des Wärmemerzeugers erzeugbar sind. Dies war hier ebenfalls der Fall.
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Verfasser: spajor | Zeit:
08.02.2012 20:26:51
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Danke für Eure Antworten.
@Sterne: Ja, die max. Heizleitung ist für den Start egal - der Kessel startet immer auf 60% der max. Nennleistung und moduliert dann runter. Die Startleistung kann leider nicht reduziert werden, oder kennt jemand einen Trick?
Aber genau hier liegt das Problem - wenn Pumpe auf 1 dann muss ich max. VL temp min. 58 Grad einstellen (real 52 Grad), sonst geht es direkt mit der Startleistung in den Begrenzer. Wenn dann noch die Taktsperre auf 15 min ist dann wird es gar nicht mehr warm im Wohnzimmer :-/ = Ärger mit der Frau ..
Ok, bisher habe ich die max. VL Temp unter Punkt 2.5 begrenzt und den Regler am Gerät auf max. gestellt - beide Regler sollte doch das Gleiche bewirken, oder?
Pumpen-Stufe 1 und 2 sind 20W Differenz - aktuell mache keine Absenkung (aus Komfortgründen) macht 0,48 kWh / Tag = ca. 12ct Stromkosten / Tag mehr.
Dafür kann ich aber die VL-Temp. auf real 45 Grad begrenzen, ich denke das niedrigere Temp.-niveau bringt auch was für den Gesamtwirkungsgrad. Somit habe ich jetzt bei Start des Brenners 34-35 Grad VL-Temp., ca. 12 min Laufzeit bis 45 Grad VL, dann Taktsperre 15 min.
Schaltdifferenz verstehe ich so: Bsp. 1) VL Sollwert = 50 Grad; Schaltdifferenz = 0; Taktsperre = 15min in den 15 Min sinkt die VL Temp sowieso um 15 Grad, Heizung geht wieder an bis 50 Grad.
Bsp. 2) VL Sollwert = 50 Grad; Schaltdifferenz = 10; Taktsperre = 15min in den 15 Min sinkt die VL Temp auf 47 Grad (Übergangszeit, wenig Wärmeabgabe), Heizung geht erst wieder an, wenn VL unter 45 Grad fällt und heizt wieder bis 55 Grad.
Bsp. 3) VL Sollwert = 50 Grad; Schaltdifferenz = 10; Taktsperre = 15min in den 15 Min sinkt die VL Temp auf 40 Grad (Winter, viel Wärmeabgabe), Heizung geht nach 15 min wieder an, da VL schon unter 45 Grad gefallen ist und heizt wieder bis 55 Grad.
Habe ich das richtig verstanden?
Mängelanzeige kurz vor Ablauf der 5 Jahre - ich schätze das mal real ein, daß die sich querstellen und dafür habe ich jetzt eigentlich keine Zeit .. Werde wohl die aktuelle Lösung weiterbetreiben und noch im Keller Heizkörper installieren, damit bekomen wir nochmal 1 kW Last dazu ;-) Und wenn das Teil in x Jahren irreparabel ist, kommt eine deutlich kleinere Kiste mit WW-Speicher ins Haus.
VG, Spajor
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Verfasser: Texlahoma | Zeit:
09.02.2012 12:43:20
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...wenn Du in den x-Jahren lieber mehr Gas verbrauchst als nötig, nur zu.
Über solche Kunden freut sich jeder Bauträger, der so einen Murks einbauen lässt ;-)
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Verfasser: Sterne | Zeit:
10.02.2012 00:36:45
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Zitat von spajor  Danke für Eure Antworten.
Aber genau hier liegt das Problem - wenn Pumpe auf 1 dann muss ich max. VL temp min. 58 Grad einstellen (real 52 Grad), sonst geht es direkt mit der Startleistung in den Begrenzer. Wenn dann noch die Taktsperre auf 15 min ist dann wird es gar nicht mehr warm im Wohnzimmer :-/ = Ärger mit der Frau ..
Ok, bisher habe ich die max. VL Temp unter Punkt 2.5 begrenzt und den Regler am Gerät auf max. gestellt - beide Regler sollte doch das Gleiche bewirken, oder?
Pumpen-Stufe 1 und 2 sind 20W Differenz - aktuell mache keine Absenkung (aus Komfortgründen) macht 0,48 kWh / Tag = ca. 12ct Stromkosten / Tag mehr.
Ja was soll ich sagen, genau so ging es mir auch ;-) Mit der Begrenzung der Heizleistung und der Vorlauftemperatur nimmst du dem Regler jede Chance deine Raumtemperatur sinnvoll zu regeln. Das mit erhöhten Pumpenleistung auszugleichen, ist für mich nicht akzeptabel ... wie ich oben bereits beschrieben habe. Etwas ausführlichere Begründung folgt morgen, wenn ich ausgeschlafen habe. Meine Heizung läuft auch mit Pumpenstufe 1 mit niedrigen Vorlauftemperaturen, ohne Takten ... also schon (fast) optimal :-) Gruß Sterne
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Verfasser: muscheid | Zeit:
10.02.2012 07:22:50
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Ein Mangel ist ist es ggf nur dahingehend, daß die Heizleistung nicht begrenzt wurde. Im Gerätetyp ist kein Mangel - die Leistung wird ja bei Warmwasser gebraucht.
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Verfasser: Sterne | Zeit:
10.02.2012 16:22:28
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Kleines Vorgeplänkel: Der begrenzende Faktor bei normalen Heizsystemen ist der Wärmeübergang zwischen Heizfläche und Raumluft. Mit dem dicken Daumen kann man das über folgende Proportion abschätzen:
Abgegebene Heizwärme ~ Heizfläche * (Temperatur der Heizfläche – Temperatur der Raumluft)²
Daran kann man 2 offensichtliche Dinge ableiten: 1. Soll die Temperatur im System niedrig sein, brauche ich eine große Fläche. Deshalb sind Fußboden und Wandheizungen so beliebt. 2. Die Temperatur der Heizfläche ist eine sehr wirksame Steuergröße, weshalb normalen Heizungen die Vorlauftemperatur einstellen.
Die an der Therme zugeführte Heizwärme kann man über folgende Gleichung berechnen: Zugeführte Heizwärme = 4,187/3600* umgewälzte Wassermenge [in l/h] * (Temperatur Vorlauf – Temperatur Rücklauf)
Die Berechnungen der Experten zielen nun darauf ab, diese beiden Ansätze in Gleichungssysteme zu überführen und das sinnvoll für die Heizungssteuerung zu nutzen. Jetzt wird es etwas trickreich … sofern dieses Streben von Erfolg gekrönt wäre, gäbe es keine zusätzlichen Raum- oder Außentemperaturfühler. Die Raumtemperatur - also (fast) das einzige, was mich als Heizungsbetreiber interessiert - wäre über die 3 Parameter der Heizung: Umgewälzte Wassermenge, Temperatur Vorlauf und Temperatur Rücklauf regelbar (hier steht übrigens zu Recht regelbar und nicht steuerbar).
Also warum wird jede Menge geduldiges Papier misshandelt. Hier kommt das erfreuliche … man kann damit die wichtigsten Parameter wie Größe der Heizfläche, umgewälzte Wassermenge und Vorlauftemperatur voreinstellen und wenn man dann die Thermengröße sinnvoll anpasst, hat man ein Heizungssystem, was sich fast selbst regelt. Den Rest bügelt der gesetzlich vorgeschriebene Temperatursensor mit seinem Regler aus. Um es mal etwas überspitzt zu formulieren, an einem derartigen Heizungssystem kann jeder Depp „rumdrehen“ ohne es deutlich zu verschlechtern.
Aber … und jetzt wird es weniger erfreulich … diesen Luxus, bezahle ich normalerweise als Heizungsbetreiber: 1. Mit einem Warmwassertank im unbeheizten Heizungskeller 2. Einer zusätzlichen Umwälzpumpe und Temperatursensoren 3. Verringertem Warmwasserkomfort
Jetzt nach dem Vorgeplänkel zu deinen konkreten Fragen.
An der Therme stellst du die Vorlauftemperatur ein z.B. 50°C An dem Raumtemperaturregler stellst du eine Raumtemperatur ein z.B. 20°C Normalerweise arbeiten die Dinger so, dass sie die notwendige Vorlauftemperatur anpassen. Also z.B. 19° Raumtemperatur → Vorlauftemperatur auf 55° oder 21° Raumtemperatur → Vorlauftemperatur auf 45°. Diese Vorlauftemperatur versucht der Regler der Heizung dann zu realisieren.
Was passiert wenn du die Vorlauftemperatur künstlich auf 52° begrenzt: Morgens hast du z.B. nur 19° im Raum … also Therme und Regler sind sich einig „die frieren also leg mal zügig ein paar Kohlen nach“ und Vorlauf auf 55°. Deine Vorlauftemperaturbegrenzung setzt diesem sinnvollen Treiben bei 52°ein jähes Ende, weil sie sich um irgendwelchen Fußbodenplastikheizschlangen Sorge macht. Beim nächsten Thermenstart ist die Raumtemperatur auf Grund der kurzen Heizungslaufzeit also weiter abgesunken, was dazu führt, dass das die sinnvolle Vorlauftemperatur weiter steigt und z.B. bereits bei 56° liegt usw. ... Am Ende hast du das beschriebene Verhalten, die Heizung startet mit maximaler Leistung nur noch für Sekunden und deine Frau friert.
Für das hochstellen der Pumpenstufe von 1 auf 2 gibt es nur 2 sinnvollen Gründe. 1. Deine Hydraulik ist vermurkst … z.B. unterversorgte Heizkörper oder hohe Strömungsverluste 2. Deine Warmwasserleistung ist zu gering
Als Beispiel meine Warmwasseraufheizung bei Thermenleistung 15kW
Stufe 1: Vorlauftemperatur 58°C ca. 600 l/h Rücklauf 39°C
Stufe 2: Vorlauftemperatur 52°C ca. 1000 l/h Rücklauf 41°C
Im ersten Moment sieht Stufe 2 an der Anzeige der Heizung natürlich viel besser aus. Aber wenn man genau hinschaut, stellt man aber fest dass logischerweise die Rücklauftemperatur ansteigt, wodurch die mittlere Temperatur am Heizungswärmetauscher fast gleich bleibt. Das gilt übrigens sowohl für Heiz- als auch für Warmwasserbetrieb. Lange Rede kurzer Sinn viel Strom für wenig bis überhaupt kein Ergebnis. Wirklich was gewinnen bzw. weniger Wärme durch den Schornstein/mehr Kondensat erreicht man also nur durch geringere Rücklauftemperaturen. Vor diesem Hintergrund habe ich die obigen Empfehlungen gemacht.
Jetzt zu der Frage, wie wirken die einzelnen Parameter. Die Heizung versucht die eingestellte (Heizung+Raumregler) Vorlauftemperatur z.B. 50°C einzustellen. Nähert sich der Vorlauf dieser Temperatur wird die Heizleistung zurückgefahren. Überschreitet die Vorlauftemperatur mit minimaler Heizleistung diesen Wert, schaltet die Therme aus. Jetzt wird gewartet bis die Taktzeitsperre abgelaufen und die 50°C - Schaltdifferenz (Standard sind glaube ich 12°C … also 38°C Vorlauftemperatur) erreicht sind. Erst dann wird die Therme wieder einschaltet.
Zu deinen Angaben passt - wenn man die Wassermenge aus der Heizleistung und Temperaturdifferenz berechnet - ungefähr folgendes: Stufe 2 ca. 600l/h
Also wenn ich mir dann das Pumpendiagramm anschaue, dürfte es bei Stufe 1 nur noch tröpfeln, was auch die viel zu hohen Temperaturen erklärt. Also als Ferndiagnose mit Glaskugel würde ich sagen, deine Hydraulik ist suboptimal ;-) Gründe könnten z.B. sein: 1. Entweder deinen Heizkörper werden durch Strohhalme versorgt 2. Deine Heizkörperventile knödeln den Wasserumlauf ab 3. Dein Wärmetauscher in der Heizung muss mal gewartet/freigeblasen werden
Gruß Sterne
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Verfasser: Sterne | Zeit:
10.02.2012 17:30:42
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Zitat von spajor  Schaltdifferenz verstehe ich so: Bsp. 1) VL Sollwert = 50 Grad; Schaltdifferenz = 0; Taktsperre = 15min in den 15 Min sinkt die VL Temp sowieso um 15 Grad, Heizung geht wieder an bis 50 Grad.
Bsp. 2) VL Sollwert = 50 Grad; Schaltdifferenz = 10; Taktsperre = 15min in den 15 Min sinkt die VL Temp auf 47 Grad (Übergangszeit, wenig Wärmeabgabe), Heizung geht erst wieder an, wenn VL unter 45 Grad fällt und heizt wieder bis 55 Grad.
Bsp. 3) VL Sollwert = 50 Grad; Schaltdifferenz = 10; Taktsperre = 15min in den 15 Min sinkt die VL Temp auf 40 Grad (Winter, viel Wärmeabgabe), Heizung geht nach 15 min wieder an, da VL schon unter 45 Grad gefallen ist und heizt wieder bis 55 Grad.
Habe ich das richtig verstanden?
Ich glaube die kurze knappe Antwort ist ja. Hätte ich mal erst gründlich gelesen und dann gepostet :-) Außer bei Sollwert = 50 Grad; Schaltdifferenz = 10 Grad sind die Schaltpunkte meiner Meinung nach 50° und 40°.
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Verfasser: spajor | Zeit:
14.02.2012 12:55:50
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Hallo Sterne,
danke für deinen ausführlichen Beitrag.
Also die Max. Temp-Begrenzung in Punkt 2.5 scheint wirklich die "Notabschaltung" für FBH zu sein, die wird nie überschritten. Habe diese zum Testen wieder auf 61 Grad angehoben -> Ergebnis lange Laufzeiten mit VL Temperaturen bis 60 Grad ist aber m.E. deutlich zu hoch. Leider gibt es nirgendwo eine richtige Regelbeschreibung von Heizung und Raumregler.
Aber so langsam verstehe ich die Regelung. Wenn ich jetzt den Drehregler am Kessel auf 3 (=51 Grad) begrenze, wird noch etwas übersteuert (daher die Vermutung, daß die Schaltdifferenz sich 50/50 um den Sollwert verteilt).
Nur Info: Werkseinstellung Taktsperre 3 min und Schaltdifferenz = 0 K.
Noch ein paar Parameter zur Anlage: nur Heizkörper - leider keine FBH. HK Leistung bei 70 / 55 / 20 entspricht in Summe fast der berecheten DIN Heizlast: 9,4 kW - also doch "richtig" ausgelegt und keine groben Schnitzer (außer zu groß). Bei 55/45 stehen 6,0 kW Heizkörperleistung zur Verfügung - sollte ja auch locker reichen, daher mein Ansatz Temperaturen auf max. 55 VL zu begrenzen und Wassermenge auf ca. 1000 l mit delta t von 5K zu ermöglichen. Gilt aber ja nur bei voller Wärmelast, im Teillastbereich ist ja auch weniger Wärmeabgabe und daher resultiert ein geringeres delta t von VL zu RL richtig?
Meine Pumpe schafft in 1 nur 500l/h , in 2 ca. 1100l/h, bei gleicher Förderöhhe.
Lt. Heizkörper Datenblätter benötige ich eine Gesamtwassermenge von 523l/h. Habe zwecks Kontrolle mit Wärmekapazität vom Wasser und delta t von 10K rückwärts gerechnet um die Wassermenge pro Heizkörper zu ermitteln - passt ;-) komme dann auf 529l/h. Bei 7K komme ich auf 760l/h und bei delta t von 5K auf 1058 l/h.
Der Brennwertnutzen ist ja nicht nur von der RL-Temp abhängig, sondern von der mittleren Systemtemperatur --> also alles mäglich niedrig. -> Volumenstrom erhöhen (möglichst ohne el. Pumpenstrom). Ich denke da sind wir uns einig :-)
Und wg. oben genanntem kleinem delta t bei Teillast, habe ich die Pumpe auf 2 hochgestellt. >> Ist / war FALSCH?
Die Thermostatköpfe sollen ja nur bei Fremdwärme abregeln und sonst offen bleiben - ist auch klar. Soll ich alle Voreinstellungen auf den 50 pa Wert einstellen ode rweiter auf den 30 Pa Wert öffnen - da bin ich mir nicht sicher.
Aktuell sehe ich bei der krassen Dimensionierung nur die 2 Möglichkeiten: 1) lange Laufzeiten (20-25 min) mit (für mich) deutlich zu hohen Temperaturen (bis 60 Grad), Pumpe wird zeitweise abgeschaltet, da Raumthermostat abregelt. 2) kürzere Takte (5 min) mit Temperaturen bis 47 Grad, Pumpe fast im Dauerlauf :-(
Aktuell "teste" ich beides im 24h Vergleich (Gaszähler & Kondensatmenge - ich werde berichten. Bin aber auch auf Eure Meinungen gespannt. (Eigentlich muss ich noch einen Betriebsstundenzähler für die Pumpe einbauen).
VG, spajor
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Verfasser: Sterne | Zeit:
15.02.2012 23:39:45
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Hallo spajor,
eigentlich ist unser Heizsystem identisch, aber meine Hütte ist von 1963 und braucht daher einen kleinen Schluck mehr aus der Gasleitung, aber VL-Temperaturen über 50°C sind bei mir erst bei sportlichen Minustemperaturen, wie in der letzten Woche erlaubt. Das ist auch gut so, denn wenn ich mich recht entsinne liegt der Kondensationspunkt für Gas bei 59°C.
Du hast oben geschrieben, dass auf Pumpenstufe 2 du eine Temperaturspreizung von ca. 10°C hast, das sind bei ca. 7 kW am Ende des Heizvorgangs leider nur 600l/h. Überprüf mal ob das stimmt. Bei mir sind es ca. 550l/h auf Stufe 1. Eigentlich hättest Du deine Wasseremngen/Temperaturdifferenz-Rechnungen für die Therme machen müssen, dann wüsstest Du auch wie die Schaltdifferenz sinnvoll eingestellt wird. Alles andere hatte ich oben bereits erläutert.
Gruß Sterne
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Verfasser: spajor | Zeit:
16.02.2012 02:39:00
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Hallo Sterne,
>Du hast oben geschrieben, dass auf Pumpenstufe 2 du eine >Temperaturspreizung von ca. 10°C hast, das sind bei ca. 7 kW am Ende >des Heizvorgangs leider nur 600l/h. Überprüf mal ob das stimmt. >Bei mir sind es ca. 550l/h auf Stufe 1.
Da gab es wohl ein Mißverständnis mit 10K bei Pumpe auf 2. Meine Pumpe schafft auf 1 ca. 500l/h , wird also mehr als 10K. und auf 2 sind es dann 950l/h.
Nach der Heizkörperleistung (Summe) von 6.010 W benötige ich bei 10K: 529 l/h und bei 5K: 1.058 l/h.
Daher der Ansatz mehr Volumenstrom (Stufe 2) zu fahren, um die Temperaturen dauerhaft niedrig zu lassen. Und ich habe einfach das Problem mit der hohen Startleistung der Therme, die ich sonst schlecht weg bekomme ...
Danke für die Tips. Dann muss ich mir die TV-Voreinstellung nochmal zu Gemüte führen ..
Infos zu der aktuellen Messreihe gibt es morgen ..
VG, spajor
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Verfasser: spajor | Zeit:
22.02.2012 00:08:09
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Hallo,
anbei die Messwerte (alles ohne Nachtabschaltung und bei möglichst konstanten Außentemp. ohne sonneneinstrahlung). Welch Überraschung niedrige Temperaturen bringen niedrigen Verbauch :-)
Meßreihe I II max. VL-Temperatur 51 59 Messdauer (h) 23 17 Gasverbrauch (m3) 3,98 5,01 Kondensatmnge (l) 4,0 4,75 Außentemp. (Grad C) 2-3 4
Normierung (Angaben pro Stunde) Durchschnittsverbr.(m3/h) 0,17 0,22 Heizenergie (KW/h) 1,87 3,18 Kondensatmenge (l/m3) 1,01 0,95 Pumpe (Watt) 60 40
Bei Messung II musste die höhere VL-Temp genommen werden da aufgrund des geringeren Wasserumlaufs die Temperatur mit de rStartleitung sonst direkt in die Begrenzung lief und zum Dauertakten führte.
Alle Messunge mit Taktsperre 13min. VG, spajor
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Verfasser: matsches | Zeit:
23.02.2012 00:01:12
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Hallo.
Die Raumtemperaturen waren bei beiden Messreihen vergleichbar hoch und konstant?
gruß matsches
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Verfasser: spajor | Zeit:
26.02.2012 20:48:16
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Hallo,
ja, Raumtemperaturen waren gleich. Leider hatte ich auf die Außentemp keinen Einfluss ;-) War aber ohne direkte Sonneneinstrahlung an beiden Messtagen.
Grüße, spajor
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